Eventführer

Wer mag sich nicht gern mit Gleichgesinnten treffen? Dann ist nur die Frage, wann und wo? Dies möchte ich mit Eurer Hilfe möglich machen. Kollegiale Tips sind doch die Besten.

Wenn Ihr nette Veranstaltungen habt, so postet mir den Link. Die gesammelten Werke sind dann unter Rubrik „Events“ gelistet. Der Vorteil: Trotz homezone (bzw. Radius), bestehtdie Möglichkeit, mal andere Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Ein paar Veranstaltungen aus meiner Homezone sind schon drin. Die Liste ist nicht auf Vollständigkeit angelegt, sondern basiert auf kollegialer Unterstützung.

Ich bedanke mich für schöne Stunden, die im Kreise von Cachern immer gegeben sind.

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Lösung für Enigma#1

Mit Speck fängt man Mäuse und Du liest diesen Artikel. Natürlich bekommst Du hier nicht die Lösung für „das Rätsel“ Deutschland. Es gibt einfach „Heilige Kühe“ oder etwa nicht? Ich bin der Meinung, das Rätselcaches selbst gelöst werden sollten. Diesen Anspruch habe ich an mich. Ich weiss noch, wie lange ich an meinem D5er gesessen habe (übrigens der Einzigste in meinem Profil). Was habe ich mir die Hirse zerbrochen. Ist ja oft so, da sucht man ein Packende und dann wird halt wacker probiert. Vielleicht findet sich noch jemanden, der am gleichen Rätsel sitzt. So kann man sich gegenseitig beim Lösungsweg helfen oder motivieren. Erfolg wird umgehend kund getan… „Ich glaub so gehts…“ An dem D5er haben wir zu dritt gesessen. Gesucht haben wir alle unabhängig voneinander. Ein tolles Erlebnis von virtueller Teamarbeit. Das hört man im Nachhinein auch von allen Cachern, die Enigma#1 gelöst haben.

Als Newbie haben mich Fragezeichen total abgeschreckt. Wusste nicht so recht, was die Kolleginnen und Kollegen mir mit diversen Hyroglyphen sagen wollten. Alles furchtbar kompliziert. Klar, wenn man gleich mit nem D3 oder höher anfängt. Mein Tip: Starten und kleine Brötchen backen. So wächst stetig der Horizont, was rätseltechnisch so machbar ist. Und wenn es wirklich garnicht weitergeht und schlaflose Nächte sich einstellen, spätestens dann kann man sich sicherlich anschieben lassen. Damit meine ich nicht „Lieber Owner schick‘ mir mal die Koos!“. Ich brauche nur eine Richtung, alles andere will ich mir selbst erarbeiten. Ich möchte mich an der Farbe „grün“ beim Geochecker erfreuen und im Gegenzug „rot“ verabscheuen. So ist eigentlich fast jedes Rätsel ein kleiner Gral, denn vor dem Hinlatschen, muss ich halt was tun… mal mehr mal weniger.

Ich wünsche Euch nun ganz viel Spass, denn genau das machen auch Rätselcaches! Und wer nun enigmatechnisch angespitzt ist… der Lösungschecker ist in der Linkliste… 🙂

Erzähl‘ doch mal!

Bin heute gefragt worden, ob ich gern Rätsel mache. Im letzten Winter hatte ich so einige Ideen. Kaum sitze ich nach dem Tatort wieder am Läppi, kommt mir doch ne geniale Idee… Keine Sorge, ich bremse mich, denn Karteileichen sind nicht immer ne gute Basis.

Von Damals nach Heute übertragen. In vielen Foren wird über die Gute, alte Zeit geschrieben. Ich kenne die Anfänge des Geocachens nicht, lediglich die „Gründungshistorie“. Ich habe nie eine Dose weißer Bohnen in einem Cache gefunden.
Der Weg ist zwar heute auch noch das Ziel, aber es muss keine stundenlange Autofahrt. Nein, wir gehen von Dose zu Dose, bewältigen Powertrails mit dem Fahrrad. Drive-Ins und was es noch so Entwicklungen in den letzten Jahren gegeben hat.

Ich möchte nicht die Diskussion über Qualitäten von Gestern und Heute. Nein, ich bin neugierig. Wie war es? Kompass und lange Spaziergänge? Nur Tradis? Traf man damals überhaupt mal nen Kollegen im Wald? Wie hat man sich in Muggelzonen gefühlt? Ist das heute anderes? Ich würde mich sehr freuen, wenn die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen uns berichten. Natürlich sind auch weitere Fragen willkommen.Danke!

Ein E unterhalb der We

Klingt komisch… ist es bestimmt auch – das Event unterhalb der Wewelsburg (http://coord.info/GC2EGV6). Zum dritten Mal findet in einer malerischen Kulisse ein Cachertreffen statt. Die letzten beiden Einladungen zeigten, dass dies sich zum Megaevent hochschaukelt. Vor ein paar Tagen habe ich mit dem Owner (Papa Schaf) gemailt. Er sprach von 76 Personen. Mittlerweile sind noch ein paar dazugekommen.

Besonders freue ich mich, neben bekannten Gesichtern endlich mal ein paar meiner virtuellen Twitter-Freunde kennenzulernen. Ich glaube FredddyPepper hat die weiteste Anreise. Lasse mich aber gern eines besseren belehren, denn wie ich höre kommt ja auch der Nikolaus. Engagement finde ich klasse, deshalb freue ich mich  wenn die Hütte so richtig voll wird (pures Eigeninteresse wegen Wärme). Damit es nicht langweilig wird, sind dort einige Döschen zu schnappen. Neben einem Nachtcache auch ein T5er. Freue mich schon jetzt (als Bodenfraktion) den „Kletteräffchen“ zuzusehen.

Wer also am 05.12. noch nichts vorhat…. flugs ein „will attend“ loggen. Ich bedanke mich schon jetzt bei DRSVIDEO und der Schafherde und sage salopp…. bis denne 😉

Ich ungeschickt ich…

Es gibt so tolle Versteckideen. Neben Kreativität müssen die Hände mithelfen. Ich bewundere jede Kollegin und jeden Kollegen, der über handwerkliches Geschick verfügt. Bei mir sind diese Gaben nur mäßig ausgeprägt. Leider. Bei mir ist feinmotorisch der Tacker effektiver als z.B. Nadel und Faden.

Da ich seit einiger Zeit versuche, dieses Manko zu beheben, bewaffene ich mich u.a. mit ner Heißklebepistole. Ein wirklich tolles Teil. So wird das langweiligen Filmdöschen landschaftlich passend aufgepimpt. Wenn ich das Logbuch reinpacke, frage ich mich, ob die Nachfolger auch so behutsam mit meinem Döschen umgehen? Na? Tut Ihr es? Wenn Ihr ne Weile gesucht habt und endlich das „Mistteil“ oder „“das goldene Ei“ in den Händen haltet?

Ebenfalls merke ich, wie viel Arbeit in Multis steckt. Wenn ein Teil fehlt oder kaputt ist, muss der Owner hin. Muss er es wirklich? Oder bin ich, der Zerstörer, verantwortlich. Persönlich halte ich es so: Wenn ich nen Schaden verursacht habe, melde ich es und wenn es im Rahmen des mir Möglichen ist, kümmere ich mich um die Instandsetzung. Das kann ich natürlich bei meinen Döschen nicht verlangen. Da bin ich schon froh, wenn man mich anschreibt.

An dieser Stelle erzähle ich Euch meinen größten Lacher, den ich schon an anderer Stelle mal erwähnt habe:

Ihr müsst Euch vorstellen, dass ich ein paar Wochen keine Zeit zum Cachen hatte. Dann war ich mit einem Kollegen verabredet. Eine verlängerte Mittagspause für einen schönen Multi im Wald. Genau das richtige. Die Sonne schien, wir beide pünktlich an Station 1 … fünf weitere und Final sollten folgen. Wir schauen so rum… mmm der Zaunpfahl… hohl! Schaue rein… „He, ich habs!“, rufe ich und fang schon an zu puhlen. In dem Moment macht plumps und der kleine Magnet schwand in die dunklen Untiefen dieses stabilen Teils. Da stehen wir beide nun… schauen uns an wie die Lämmer… und wie zum Hohn ist das auch noch nen Schafgehege… schabten eben noch in Vorfreude auf den Multi mit unseren Hufen und jetzt… absoluter Stillstand. Ich musste erstmal laut Lachen, weil das Bild wirklich komisch war. „Na und jetzt?“ meint der Kollege.

„Kein Thema“, sage ich und schmeisse mich ehrfürchtig vor den wertvollen, beschissenen Zaunpfahl und wühle im Dreck… weil unten ist der bestimmt auch hohl. Richtig aber leider auch einbetoniert. „Und jetzt?“ Schaue ihn an. Er zum Auto und mit einem Zollstock haben wir geangelt. Aber dieses kleine Mistbiest von Magnet war nicht zu finden.
Unsere Rettung war dann ein Telefonjoker… er kannte zwar nicht mehr die genauen Koordinaten, konnte uns aber per Googlemaps weiterhelfen. Und wir haben glücklicherweise die Station 2 gefunden… und konnte weitermachen. „Danke!“ an alle TJ dieser Welt. Im Anschluß habe ich mein Missgeschick sofort per Note gebeichtet, damit neben dem Owner auch alle anderen Bescheid wissen. Zu Hause wurde dann alles nach nen Magneten abgesucht… ratet… ein schwarzes Schaf, was ab sofort als Ersatz vor Ort ist.

Nun bin ich aber gespannt, was Ihr so auf Lager habt. Ne T5er-Instandsetzung als Bodenfraktion?

Terrorwahn – Geocacher in Gefahr!

Ich glaube in den nächsten Tagen müssen wir uns warm anziehen. Und das meine ich wörtlich. Deutschland hat Angst vor Anschlägen und schärft jedem Bürger ein, aufmerksam zu sein. Personen zu melden, die sich auffällig verhalten. Dabei wurde die Beschränkung auf bestimmte Nationalitäten ausgeweitet, denn schließlich kann jeder verdächtig sein (Infiltration).
Was bedeutet dies für unser Hobby? Manche Kolleginnen und Kollegen sind beim Suchen nicht wirklich dezent. Verzichten wegen der Statistik auf gesunden Menschenverstand. Und: Der einfache Muggel wird bedeutsamer, ist er doch ein potentieller Anti-Terror-Bekämpfer. Auf jeden Fall ist er wichtig. Ich weiss nicht, wie Ihr damit umgeht? Ich jedoch habe beschlossen, muggelreiche Dosen in der nächsten Zeit zu meiden. Schließlich habe ich wenig Lust, mein Hobby mit der Polizei zu besprechen. Von der öffentlichen Zurschaustellung als potentielle Terroristin ganz zu schweigen. Wer allerdings gerne im Rampenlicht stehen möchte… es gibt schließlich einige Bahnhofcaches. Die schnelle Chance bekannt zu werden.