Das leuchtende Herz

Oder eine Gute-Nachtgeschichte fuer eine (Erben) Cachegemeinschaft

Es ereignete sich im Jahr des Herren 2010, da wurde per Vogel den Holden Rittern Frank, Holger, Mikel, Matthias und Chris die Nachricht ueberbracht, dass sich bei Schnee und Eis, einsam im Wald das Herz der Prinzessin Tausendschoen verborgen hielt. Finstere Gesellen hatte es gestohlen, damit die Prinzessin Ihr Herz nicht unachtsam an irgendwelche Mitglieder einer Suchergilde verschenken moege.
Um diese Mission erfuellen zu koennen, war Unterstuetzung unumgaenglich: weitere Voegel wurden an die holde Zahnfee, Odins Herrscherin, Burgfraeulein Wanja und die Schatzmagierin geschickt. Ein Treffpunkt wurde vereeinbart. Mit schnellen Pferden und schwerem Geschuetz wurde das Kampfgebiet in Augenschein genommen.
Auf Geheiss von Ritter Mikel und Odins Herrscherin sollte Ausdauer, Mut und Kampferfahrung erprobt werden. Seit Urzeiten hing im Reich der Teutonen ein goldenes Buch. Wer sich hier einschreiben kann, der ist auch zu Groesserem faehig.
Schweres Geschuetz war notwendig. Zielsicher angebracht verhalf es Odins Herrscherin zu ungeahnten Kraeften. Sie ueberbrachte das Buch der mutigen Gefolgschaft, die sich mit gueldenem Stift (Apotheke Bieler) nicht mit Blut aber aehnlich wirkungsvoller Mischung auf den Seiten verewigen konnten. Danach erprobte sich die Gefolgschaft je nach persoenlichem Koennen. Die Schatzmagierin blieb aussen vor. Via Gedankenkraft konnte sie Ritter Mikel den Baum hinaufschicken.
Nach dieser Mutprobe musste Ambrosia her. Zum Glueck wusste Ritter Frank vom Gasthaus zum goldenen M. Dort besprach die Cachergilde das weitere Vorgehen.
Man hoerte das Herz schon schlagen, ob der Gefaehrlichkeit. Die Pferde wurden gesattelt und ab gings im Sauseschritt in den Teutonen Nachtwald. Duester und unheimlich breitete er sich vor der mutigen Schar aus. Die Fackeln wurden entzuendet und die Buendel geschnuert. Die holde Zahnfee sagte, dass hier die Hilfe ihrer drei Fabelwesen notwendig sein. Sie koennten in groesster Gefahr ob ihres Organes sehr nuetzlich sein. Odins Herrscherin sprach die Zauberworte bei Fuss und Odin wachte ueber uns alle.
Wacker ging es durch den tief verschneiten Wald. Unheimliche Stimmen saeuselten T4 und Scheiss-Schnee, aber die Gemeinschaft des Herzens hielt zusammen. Ritter Matthias entlarfte jedes Taeuschungsmanoever. Ritter Frank warf sich todesmutig in die Untiefen des weissen Monsters, welches uns beharrlich abhalten wollte. Burgfraeulein Wanja wuchs ueber sich hinaus und beleuchtete die Spitze des Zuges. Ritter Chris und Ritter Klapperzahn (Holger) waren sehr gross. Mit gueldenem Stift wurden Zeichen gesammelt. Ritter Mikel erwies sich als Beschuetzer der Zahnfee und der Schatzmagierin. Diese sicherten mit den Fabelwesen den Zug nach Feinde von hinten ab.
Unterwegs traf man ein kleine Schar von Cachern aus dem Reich der Sparrenburg. Einen Teil des Weges meisterte man gemeinsam. Zwischenzeitlich verabschiedeten sich Ritter Andreas, die Herrschaften der Sterne und Ritter van Goudaum eine andere Mission zu erledigen.
Der Wald lichtete sich ein wenig, aber die Gefahr nahm zu. Ein schmaler Steig trennte die Gemeinschaft des Herzens von selbigen. Links und rechts Schluchten. Schreie waren zu hoeren. Helfende Haende retteten vor Schlimmerem. Das Ziel lag vor uns. Das Herz schlug bis zum Halse. Spruenge ins Unbekannte verrsuchten ein letztes Mal einen Keil zu treiben, aber gegen so viel Beharrlichkeit und Mut war nichts zu machen. Leuchtend rot hielten wir das Herz von Prinzessin Tausenschoen in den Haenden.
Nun wollte die Gemeinschaft des geretteten Herzens die Pferde satteln. In dunkler Nacht erhob sich aber der schwarze Drache, lachte hoehnisch und rief schaurig, nach einem Blutopfer. Todesmutig warf sich Ritter Holger mit seinem pinken Helm dem Untier entgegen. Er stolperte… Und schlug hart auf.
Holger erwachte und sah sich um. Jeder Knochen im Leib tat ihm weh. Hatte er getraeumt? Er schaute auf seine Haende. Dort stand in pink… Dies ist die versprochene Geschichte!

In diesem Sinne wuensche ich allen Kolleginnen und Kollegen einen guten Rutsch und der Gemeinschaft des Herzens sage ich „jederzeit wieder!“.

TMFC – Timeline meets for caching

Seit heute morgen freue ich mir nen Loch in den Bauch… Ach ne ist mein Bauchnabel. Grund: einige meiner Timeline-Kollegen treffen sich zum Cachen und… Trommelwirbel … das Schätzken kann mit.
Gleich mal das Zielgebiet ins Auge fassen. Sämtliche Akkus unseres Haushaltes werden geladen. Die Montur liegt bereit. Vielleicht wird es doch was mit der Mission #meinschatzgoes500. Ich werde brühwarm berichten.

Wenn ich es mir recht überlege, könnte sich daraus auch mal ne Eventreihe ergeben: TMFC in… und dann kann sich mal nen Organisator um was passendes kümmern. Ich würde dann auch den Part „Rietberg“ übernehmen.

Log: Mein Jahr 2010

Wir haben Dezember und das Jahr neigt sich seinem Ende. Dies ist die klassische Zeit für Bilanzen.
Ich hatte mir vorgenommen, die 500 voll zu machen. Na ja, das Ziel habe ich nur knapp verpasst. Könnte allerdings noch Fril (Fitnessrunde in Liemke) zu Ende machen. Mal sehen, ob das Wetter und mein Sohn mitspielen. Schliesslich wollte ich diese Dosen mit ihm zusammen machen. Aber wenn ich aktuell nach draußen schaue, kann und muss ich mit der Lücke leben.
Ich habe viele schöne Caches suchen dürfen. Hierzu zähle ich die „Mich laust der Affe“-Serie. Eindrucksvoll war auch der Nachtcache „Der Kelch der grauen Mönche“ und mein erster Wherigo.

Twitter hat mich total eingesponnen. Anfang des Jahres dachte ich, wozu brauche ich das? Heute würde mir meine Zwitschergemeinde so richtig fehlen. Habe so einige Kolleginnen und Kollegen auf diesem Wege kennengelernt. Und sogar ein paar Realkontakte. Wer weiss, was sich aus diesem Netzwerk noch alles ergibt? Nen Ankertatoo auf dem Hintern oder Rollatorwettrennen mit bunten Kolleginnen und Kollegen. Alles machbar, denn wir sind verrückte Geocacher.
Cachetechnisch habe ich leichte Bastelarbeiten entdeckt. Diese machen meine Dosen mittlerweile ein wenig schwieriger. Meine persönliches Highlight ist und bleibt mein „Was bin ich?“ Ein Ort der mich sofort in seinen Bann gezogen hat und es bei jedem Besuch auf neue tut. Ausserdem hat es mir viel Spass gemacht, diesen Cache in Kooperation mit Splitti zu legen. Wir haben viel gelacht.

Für das neue Jahr gibt es ein paar Vorsätze. Ich werde mich wohl von dem ein oder anderen Cache trennen, um frei für etwas Neues Neues zu sein. Tims Multiserie muss beendet werden. Hierzu suche ich noch geeignete Locations. Ideen habe ich zum Glück so einige.
Ich freue mich sehr auf den ersten Quartalscacher. Gastgeber in der Homezone ist immer nett und Ladune und ich sind eventtechnisch ein gutes Team. Last but Not least arbeite ich an einer Fortsetzungsgeschichte für meinen Blog. Lasst Euch überraschen.

Ich freue mich auf ein tolles Jahr mit noch tolleren Caches und ganz vielen
netten Kolleginnen und Kollegen. In der Stadt, im Wald, auf nem Event, im Netz oder sonst wo.
In den Sinne wünsche ich Euch einen guten Rutsch!

Fitness für Cacher – Basiskurs

Weihnachten neigt sich dem Ende. Und das ist gut so. Mittlerweile ist man schon erschoepft, wenn man sich von einer Mahlzeit zur nächsten hangeln muss. Nieder mit der Völlerei und hoch lebe der FTF-Cacher – fit, talentiert und flink! Damit es nicht in fett, träge und faul endet, habe ich mal ein paar Übungen zusammengestellt, die gerade in diesen harten Zeiten uns Geocachen helfen können.

1. Übung:
Geschenke schnell auspacken und wieder einpacken. Der erste Teil ist einfach, aber solltest Du der Verpackungszerfetztyp sein, wird Teil zwei um so schwieriger. Diese Uebung ist gut für die Feinmotoik. Eine Variation ist aus dem Geschenkpapierhaufen genau das blaue mit den niedlichen Engelchen rauszufischen, denn dies ist schon ein zwanzig Teile Puzzle.

2. Übung:
Recken und Strecken und schnelles Abgreifen. Ein flinkes Spielchen mit dem Tannenbaum. Entweihnachten und ganz flott wieder schmuecken. Lasst Euch dabei nicht ablenken, sonst seid ihr automatisch im Basis-Plus (Zusammensetzen von Filligranem)

3. Übung:
Jetzt ist Schnelligkeit und Kraft gefragt. Es geht nach draussen. Dort räumen wir unsere Einfahrt schneefrei. Und zwar komplett! Verteilt die Massen bei den Nachbarn und dann heisst es „Renn um dein Leben!“

4. Übung:
Wem die Nummer drei zu heftig war, der kann auch gerne mit Schnee modellieren. Einfaches wie eine Riesendose oder Figuren wie z.B. nen Spuerhasen oder den Teufel. Weitere Ideen entnehmt bitte den Profilen von GC-Kollegen.

Die Übungen sind am wirksamsten wenn sie täglich (bis Karneval bzw. zur Schneeschmelze) mehrfach wiederholt werden. Ich wünsche Euch nun viel Spass. meine Lektion für heute habe ich erledigt. Bald muss ich umziehen. Freue mich über Alternativvorschläge.

Dosenwichteln

Seit spätestens heute morgen weiss ich, warum sich unsere Eltern immer gefreut haben, wenn über die Flimmerkiste „Wir warten aufs Christkind“ lief. Das ist heute natürlich kein Problem mehr. Auswahl satt.
Wie sieht es denn bei uns Suchtis aus? Natürlich warten wir nicht unbedingt auf die Bescherung. Es sei denn unsere Partner decken uns mit viel Zubehör und technischem Schnick und Schnack ein. Sein wir doch ehrlich: Wir warten immer auf neue Dosen und die Möglichkeit unserem Hobby nachzugehen. Bei so viel Schnee kann sich das noch hinziehen. Leider. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, schreibe ich gerne und mag Cachen. Eine Kombi, die mir Kurzweil bringt. Euch vielleicht auch.
Ich habe eine ganz tolle Idee für ein Weihnachtsevent. „Dosenwichteln“
Ich will es kurz erklären:
Zunächst einmal können nur Owner mitmachen. In regional organisierten Kreisen sucht sich jeder einen seiner Caches aus, die er verwichteln will. Dann wird per Auslosung bestimmt, wer welche Location bekommt. Dies passiert zwei Tage vor Weihnachten. Anschluss hat der neue Owner Zeit, sich der Neubedosung zu stellen. Blöd ist es, wenn man einen T5er bewichteln darf. Aber was soll es… Wir lieben persönliche Herausforderungen, oder etwa nicht? Grundsätzlich müssen alle Verstecke schneesicher sein!
Das Listing muss nicht neu gemacht werden, sonst springen mir als geistigem Erfinder sämtliche Reviewer ins Kreuz. Die Kennzeichnung der Wichteldosen erfolgt mittels Disable-Funktion und entsprechendem Text.
Das Highlight des Dosenwichtelns beginnt nach der Homebescherung. Ab 22 Uhr sind sämtliche Wichteldosen suchbar. Und zwar fuer alle. Das Loggen wird an diesem Abend zum Noten und der Wichtel gibt sich zum Schluss mittels „Needs Maintenance“ zu erkennen.
Für alle Füchse unter uns … Ene gute Möglichkeit sich die Cachewartung zu sparen, also mehrere Fliegen mit einer Klappe.
Über die Details können wir uns gerne bei den nächsten Stammtischen unterhalten. ich stelle mich den Vorschlägen bzw. Kritikern beim „Quartalscacher“ am 15.1.11 (siehe unter „Events“)

Ich wünsche Euch allen und Euren Familien ein schönes Weihnachtsfest!

Stenkelfeld goes geocaching

Eben las ich ein bisschen und musste sehr lachen. Ich mag Geschichten aus Stenkelfeld und will sie Euch nicht vorenthalten:

Stenkelfeld – Weihnachtsbeleuchtung
Sonntag, 1. Advent, 10 Uhr
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg lässt die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus. Die Freude ist groß.
10:14
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des zehnarmigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 elektrischen Fensterdekorationen.
19:03
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst noch arglos.
20:17
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogenfilmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt des Orginals. Und was hat dies mit Geocaching zu tun? Garnichts, es sei denn wir übertragen dies auf unser Hobby. Ich versuche es mal:

1. April:

Klausi hat bei Kika was übers Geocaching gesehen und erzählt seinem Papa Peter Böckenstieg davon. Dieser fühlt sich sofort in seine Kindheit versetzt und erkennt die Möglichkeiten, allerdings erst, nachdem er sich per Internet gut eingelesen hat. Nach zwei Tagen intensiven Rückzuges fühlt und denkt er wie ein Cacher. „Was die können, kann ich auch!“ ist sein Motto.

3. April:

Papa Böckenstieg besucht seinen alten Schulfreund Hennes Schmittkoetter. Dieser hat in Stenkelfeld ein kleines Fotostudio. Im Gespräch kommt er wie zufällig auf Filmdosen. Schmittkoetter wundert sich zwar, gibt aber nach kurzer Erklärung 20 Filmdosen an seinen Schulfreund. Kaum hat dieser den Laden verlassen, schliesst mitten am Tag das Fotostudio. Als Begründung hängt ein Schild in der Tür „Wichtige Privat-Mission!“ – schliesslich sind alte „Schulfreunde“ nicht immer beliebt und erst recht dürfen sie in nix besser sein, als man selbst.

4. April:

Stenkelfeld hat seinen ersten Cache. Und was für ein tolles Teil… ein Filmdöschen unterhalb einer Telefonzelle. Mitten inner Stadt. Ab sofort wird diese von zahllosen FTF-Jägern umringt… komisch nur, es sind alles alte Schulkollegen von Böckenstieg. Das weiss er ganz genau, denn er hat sich hinter einem Gebüsch versteckt, um den Moment auszukosten. „Der Schmittkoetter hat geplaudert!“.

6. April:

6 weitere Caches in Stenkelfeld. Sogar der erste small. Den hat Lisa Willenbrek versteckt. Darin sind einige Ü-Eierfiguren, die sie ihren Kindern gemopst hat. Man muss schließlich Prioritäten setzen! Die ersten Cacher von außerhalb fallen ein. „Stenkelfelds First“ muss dringend gewartet werden. Die Telefonzelle sieht aus, als wäre ne Bombe exlodiert. Sie liegt auf der Seite, als wollte sie sagen „Was habt ihr mir nur angetan?“ Die Herren des Pinken T haben sich geweigert, noch mehr Reperaturen an dem „Drecksteil“ (O-Ton) vorzunehmen. Da verschenken sie doch lieber kostenlose Notfall-Handys und klemmen die Leitung ab!

10.April:

Stenkelfeld hat seinen ersten Multi. Quer über den Acker von Bauer Jost geht eine tiefe Schneise. Im Zickzack wurden PETlinge im Boden versteckt. Die Tarnung, unter einem Maiskolben legt eine neue Marschroute für Nacheiferer fest. Bauer Jost hat sein Gewehr vom hiesigen Schützenverein mit nach Hause genommen. Haus und Hof sind bedroht!

17. April:

Der erste Cacherevent vom Stenkelfelder Urvater Böckenstieg bei Wullners in der Gaststube. Das halbe Dorf ist anwesend. Der Rest muss leider daheim bleiben, wegen der Kinder bzw., das geben die wenigsten zu, um neue Locations auszumessen und Listings zu erstellen. Der erste TB ist in Stenkelfeld eingetroffen. In einer ruhigen Minuten wird dieser jedoch vom Wirt gemuggelt. Als dies bekannt wird, entsteht Tumult. Resultat: Das Gasthaus „Zum Schwanenkrug“ bleibt geschlossen wegen Grundsanierung!

25. April:

Mittlerweile hat Stenkelfeld einen festen Platz bei GC. Ein Reviewer ist bei Böttgers im Ferienhaus eingezogen. Deshalb kann innerhalb von Minuten freigeschaltet werden. Allerdings stellt sich nun das Problem der Abstandregel, denn mittlerweile gibt es in und um Stenkelfeld 278 Caches. Darunter sind 27 Multis 17 Fragezeichen und seit 13.51 Uhr auch der erste Webcamcache. War klar, Heinz Krumskamp, der Elektiker, hat seine Ladenkamera umfunktioniert. Damit es nicht „am gewerblichen Cache“ scheitert hat der Reviewer nun einen neuen Fernseher mit allem technischen Schnick und Schnack.

13. Mai:

Stenkelfeld ist dicht. Hier geht nix mehr. Wie gut dass es noch Verwandte im Nachbardorf gibt!

23 Mai:

Die ersten Dosen gehen ins Archiv. Dem Pinken T sind die Notfallhandys ausgegangen. Außerdem hat sich das E-Werk durchgesetzt. Die Stromkästen in Stenkelfeld werden wegen der enorm hohen Wartungskosten eingespart. Da verbuddelt man lieber unterirdisch. Das spart Kosten und Ärger.

17. Juli:

Garmin gründet eine Zweigstelle in, ratet, Stenkelfeld! Zur Eröffnung bekommt jeder Besucher (von denen es so einige gibt) eine Dose weisse Bohnen und einen Chirp geschenkt. Die Filliale ist zwar klein, aber dafür direkt neben dem Büro von Groundspeak und Google. Per Streetview ist nun alles abfotografiert, aussen das Haus von Tscheuners. Die wollten sich ja eh was Neues suchen, dieses Muggelpack, diese Spassbremsen!

08. August:

Der erste Earthcache. Dafür haben alle Stenkelfelder einen riesigen Staudamm gebaut, zementiert und anschließend auf  altes Gestein getrimmt. Die Gemeinde ist superstolz. Die Wahl des Owners hatte eine größere Beteiligung als die letzte Bürgermeisterwahl. Konrad Astweser, der Glückliche hat das Rennen gemacht. Es gibt schon zig Adoptionsanfragen für den Fall seines Ablebens.

27. September:

Endlich hat Honselkrams Jüngster sein IT-Studium fertig. Zum Dank macht er Stenkelfeld zum Mekka der „Wherigo-Fans“.

01. Oktober:

Stenkelfeld lädt ein… Dies ist die neue Aktion der ansässigen Sparkasse. Eine Gruppenreise nach Fehmarn. Bezahlt werden kann entweder in Coins oder Locations. Ein Broker wurde extra eingestellt, um Locations an der Stenkelfelder Dosenbörse zu handeln. Die Margen sind beachtlich!

15. November:

Das Vorbereitungstreffen zum ersten Stenkelfeld-Weihnachtscacher- Marathon am 24.12.10 sind im vollen Gange. Die Dräthe glühen heiss, aus aller Welt kommen Anfragen.

26. Dezember:

Stenkelfeld kann wieder bedost werden. Bei der Wahnsinnsaktion am gestrigen Heiligabend, haben es die auswärtigen Cacher wirklich übertrieben. Hier hat keiner fair getradet. Die Bewohner der Stadt und weitläufigen Umgebung stehen vor dem finanziellen Aus. Alles weg! Über den Dächern von Stenkelfeld breitet sich eine seltsame Ruhe aus. Gemeinsam stehen sie an Feuertonnen, wo alte Logbücher verbrannt werden und singen Lieder der Dosenfischer. Sie singen vom Frieden auf Erden und FTFs für alle!

Ich wünsche Euch allen, meine lieben Kolleginnen und Kollegen ein ganz tolles Weihnachtsfest!