Ibes versus Ibec

Das Dschungelcamp ist vorbei. Zumindest im Fernsehen. Alles Stars sind aus dem Busch geholt. In diesem Jahr habe ich das Medienspektakel ein wenig mitverfolgt (nun ist es raus).
Jetzt fragt sich sicherlich so mancher, was das Ganze mit Cachen zu tun hat? Wir Dosensucher bewegen uns oft auf unsichrerem Terrain, müssen vielseitige Prüfungen bestehen, über persönliche Grenzen gehen, allein oder im Team Aufgaben bewältigen. Sterne sind bei uns Smileys. Geschichten um das Lagerfeuer nennen wir Events. Auch das Dschungeltelefon gibt es… Der Ruf nach draußen via Log.
Wenn wir nicht genug Spannendes, Lustiges, Nachdenkliches oder Trauriges zu bieten haben, wer sonst?
Und genau das suche ich. Eure Erlebnisse für mein (Dreh)Buch. So mancher Kollege hat sich schon einen Platz gesichert. Was ist mit Dir? Details findest Du hier. Frei nach dem Motto „Ich bin ein Cacher, schreib mich dazu!“
Wer mit den Titelkürzeln nichts anfangen kann, dem übersetze ich gern.
Ibes: Ich bin ein Star!
Ibec: Ich bin ein Cache!

BTW: zu letzterem habe ich auch mal ein Döschen gelegt, allerdings nach heutigem Kenntnisstand ist das eher was für Glashaus-Dschungelcamper.

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Alle meine Döschen…

… sind schon wieder fit?
Nach dem langen und schneereichen Winter steht für mich als Ownerin von zahlreichen großen und kleinen Caches wartungstechnisch einiges an. Dachte ich. In den letzten Tagen sind so manche Dosen aus dem Winterschlaf geholt und gefunden worden. Das freut mich natürlich. Wartung gespart? Wohl nicht, aber ich kann meine Prioritäten ändern und die gefundenen hinten an stellen.
Ein kleiner Tipp an die ersten Finder in diesem Jahr. Jeder Owner freut sich, wenn Ihr in euren Logs den Zustand der Dose genauer beschreibt. Für euch ist das nicht viel Arbeit, aber dem Owner spart ihr mindestens einen Weg.

Ich für meinen Teil bedanke mich bei den nächsten Findern meiner „Schläfer“ und wünsche uns allen einen guten Start in die Saison.

Cachen und Quad

Seit gestern bin ich stolze Besitzerin eines Quads. Ich freue mich schon sehr auf die ersten Cachetouren mit diesem Gefährt. Bis dato bin ich immer mit dem Fahrrad, Roller oder Auto gefahren (per pedes natürlich auch). Anstatt das Rollers ist nun mein „Grobi“ am Start. Er eröffnet mir wegtechnisch so einiges. Gestern wurde ich sogar gefragt, ob nun die Cacheautobahnen in meiner Homezone zweispurig markiert werden. Keine Sorge, ich werde nun nicht alles mit dem Teil machen und mag es nach wie vor gern zu Fuss. Allerdings bin ich neugierig, ob Kolleginnen und Kollegen diesbezüglich Erfahrungen sammeln konnten. Ob es vielleicht sogar Cache-Empfehlungen für Quads gibt. Worauf zu achten ist, wenn man sich außerhalb der geteerten Straßen bewegt. Vielleicht spannende oder lustige Erlebnisse rund ums Quad-Cachen. Lasst mich bzw. uns dran teilhaben.

April, April … Event, Event!

Nachdem der erste Quartalscacher ein voller Erfolg war, sind mein Kollege Ladune und ich in Vorplanung. Der nächste Quartalscacher ist gemäß Turnus im April fällig. Wer mag notiert sich Samstag den 16.04.11 im Kalender. Location und Zeit ist noch nicht spruchreif. In den nächsten Tagen kommt das Listing.
Der April wird also in OWL eventtechnisch gut genutzt. Weitere Veranstaltungen findet Ihr unter „Events“

Wir freuen uns schon jetzt auf viele Gäste (auch außerhalb von OWL)!

Noch mehr Vereinsmeierei

Seit Anfang des Jahres hat mein Homezone-Mitbewohner Omega1974 seine Serie in Mastholte. Sie rückt das Vereinsleben in den Vordergrund. Waren es anfänglich nur drei Vereine und ein Bonus, so ist das Ganze nun deutlich gewachsen. schließlich hat Mastholte Vereinstechnisch so einiges zu bieten. Da diese Serie absolut schneetauglich, gut findbar ist und ehrenamtliches Engagement unterstreicht, möchte ich Euch die gesamte Serie nicht vorenthalten:
Mastholter Vereine 1
Mastholter Vereine 2
Mastholter Vereine 3
Mastholter Vereine 4
Mastholter Vereine 5
Mastholter Vereine 6
Mastholter Vereine 7
Mastholter Vereine 8
Mastholter Vereine Bonus
Ich freue mich schon, wenn ich die Vereinsmeierei beenden kann, denn beim letzten mal war es ziemlich muggelig.

Förster’s Diary

Die Damen und Herren des Waldes melden sich in diesem Blog auch mal zu Wort.
„Der Förster ist der natürliche Feind eines Geocachers!“ dieses Zitat stammt von einem engagierten Herren in Grün und reizte meine Fantasie, wie vielleicht Eure Lachmuskeln:
Jochen ist Jäger. Mit ganzem Herzen und Leidenschaft. Täglich düst er mit seinem Jeep in den Wald. Den Petzel mit dem lustigen Büschel auf dem Kopf, seine Ronja (vierbeiniger Standard) ist mit von der Partie. Sein Revier ist sein Reich. Er kontrolliert den Zustand des Baumbestandes, prüft Futterstellen, thront auf seinem Hochsitz um das Wild zu beobachten. Natürchlich muss der Wildbestand im Auge behalten und ggfs. korrigiert werden (klingt einfach besser, es so zu sagen). Er weiß über das Wegenetz Bescheid und hat bei dem Aufstellen jeder Bank in seinem Forst Aufsicht geführt. Er macht nen guten Job.
Daher fallen ihm sofort Veränderungen in der Umgebungsstruktur auf. Ein Blick auf den alten Blitzstumpf im Nordteil des Waldes sagt ihm, hier ist was faul. Zunächst denkt er aus der Ferne „Das könnte ne Wildschweinrotte gewesen sein.“ Doch schon bei etwas näherer Betrachtung ändert er seine Meinung. „Männlich, 90 kg, Schuhgröße 46, ‚Bereifung von der Tatzenmarke‘, keine 3 Stunden her.“ Sogar das billige Aftershafe liegt noch in der Luft.
Er umrundet den Stumpf und seine Adleraugen sehen ein Stück Eichenholz. Verdächtig, denn hier ist Buche in Reinkultur. Er hebt das „fremde“ Holz an, dreht es und erkennt sofort das Problem. Oh je, ein übler Schmarotzer in seinem Wald. Mit vielen, vielen Flurschäden ist zu rechnen, wenn er nicht eingreift. Der fiese „Bazillus Cachus“. Hier ist die Diagnostik eindeutig. Mikrobakterium, der zweitschlimmste Befall. Es gilt je kleiner, je gefährlicher. Mit spitzen Fingern landet das Mistbiest in seiner Jackentasche. Daheim wird er rückstandslos vernichtet.
Zur weiteren Behandlung nimmt er sich vor, diese Zone großflächig zu durchkämmen, um Streubazillen ausschließen zu können. Zum Glück nur ein Einzelbefall.
Eine Woche vergeht. Er hat sich auf dem Hochsitz positioniert. Ab und an huschen vermeindliche Wanderer durch Zone X. Sobald sie ihn oben erblicken, weichen sie von dannen. Vielleicht schüchtert das Gewehr im Anschlag nachhaltiger ein, als nur sein bitterböser Blick. Besonders nachts wird es für „die suchende Wanderbrut“, die sich dem Stumpf auf zwanzig Meter nähert, sehr ungemütlich. Er blendet, er droht und ruft oft blaue Verstärkung, weil wieder jemand frech war.
Nach drei Wochen ist er sich sicher… Bazillus Cachus Exitus Totalus.
Er könnte präventiv arbeiten, technisch ist er auf dem neuesten Stand, aber das macht nicht so viel Spaß. So wie andere gerne Suchen, liegt ihm halt das Jagen.

Cacher gib fein acht, dass ein Bogen um Jochens Wald ist gemacht!

P.S.: Ich respektiere die jagenden und waldbetreuenden Damen und Herren, und weiß, auch ihr könnt Lachen!