Lieber Gott ein Kilo Hirn!

Seit Tagen bin ich an einer speziellen Eventlocation für den Quartalscacher dran. Dort wollte ich gern hin, weil coole Location. Normalerweise würde sich jeder Wirt die Hände reiben, wenn man eine Veranstaltung in seinen Räumlichkeiten machen will, dachte ich. Falsch gedacht. Hier die Chronologie der Dummheit.

1. Terminanfrage und kurze Erklärung, wer wir sind und was wir brauchen (räumlich und essenstechnisch)
Wirt B. „Raum ist frei. Muss noch mit meinem Koch sprechen. Ruf‘ mich nächste Woche an!“
Finde nur ich das komisch, er will doch was verdienen. Na gut, ich kenne Herrn B. schon ein wenig und willige ein.
2. Eine Woche später Telefonat mit B. „Mein Koch hat mir noch nicht Bescheid gesagt, ob das geht! Ich ruf den nochmal an.“
An diesem Punkt hätte ich schon sagen sollen „Forget all about!“, trotzdem bleibe ich höflich, aber bestimmt. Diesmal ne klare Ansage von mir. „B. ruf mich morgen an, ich muss das wissen!“ B. schreibt sich meine Handynummer auf und – ratet – ward nimmer gehört.

Lieber Herrgott, manche Menschen müssen die Schlage verpasst haben, als Hirn bzw. Geschäftssinn verteilt wurde. B. hat geschlafen oder war im Suff.

P.S.: Mission Eventlocation wird heute eingetütet. Und für die Zukunftf gilt, zwei Eisen im Feuer sind besser!

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9 Gedanken zu „Lieber Gott ein Kilo Hirn!

  1. Was soll ich sagen: Dönerstag. 150 Geocacher würden kommen. Ja, den Laden kann ich da nicht resvervieren, was sollen meine Stammkunden denn da machen? Genau, vergiss es. Der wäre dem Ansturm eh nicht gewachsen.

    • Normalerweise ist das doch nen Grund zum Jubeln. dann gibt man den Stammgästen an nem andern Tag einen aus. Alles eine Frage der Technik. Und wenn ich er was von Stress lese… Den haben wir doch alle. Die Alternative ist dann zu Hause bleiben.

  2. Es gibt Gastronomen, die wollen einfach kein Geld verdienen.

    Eine Anfrage von mir nach einer Reservierung für 10-12 Personen wurde mit den Worten „Könnten wir machen, aber den Stress tue ich mir nicht an.“ abgeschmettert.

    Es ging um ein Essen mit Kollegen zwischen zwei Terminen zur Mittagszeit.

  3. Naja, es kommt drauf an, was der Wirt für Alternativen hat.

    Vielleicht wird er sich auch erkundigt haben, wie denn das Konsumverhalten der Cacher -im Vergleich mit Skatbrüdern- ist:
    Da kommen zwar ganz viele Leute. Die Hälfte will aber gar nichts verzehren. Die anderen sind Spezialisten im Herummäkeln. Danach halten sich dann die meisten für den Rest des Abends an einer Cola fest.
    Dafür gibt es aber enorm viel herumgerenne im Laden inkl. Taschenlampentest an der Decke, sehr zum Leidwesen der Stammgäste.
    Und da alle zu verschiedenen Zeiten gehen bleibt -je nach Kompetenz des Kellers- hinterher auch noch der eine oder andere Deckel offen, weil ja angeblich kaum einer die anderen kennt…

  4. Es scheint doch einige Wirte zu geben, denen ein voller Laden wirklich zu viel Stress ist, der möglicherweise nicht im Verhältnis zum erhöhten Umsatz steht. Jedenfalls habe ich den Eindruck schon mehrfach gewonnen.

    Wie gut, dass der Wirt des Gaststätte, wo wir einmal jährlich Geocacher-Stammtisch machen, anders denkt und sogar extra alle Bedienungen mobilisiert…

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