Dosendiplom

Die Qualitätsdiskussionen der letzten Wochen haben mich nachdenklich gemacht. Wie so viele andere auch. Letztlich geht es bei unserem Hobby um den Spass.
Damit der nicht verloren geht, kommt hier die ultimative (humoristische) Lösung. Die Antwort auf auf low-fun-micros in high-Muggelzonen…. meine Damen und Herren ich präsentiere Ihnen das Dosen-Diplom.
Bevor Newbies auf potentielle Locations losgelassen werden und dem Supermarkt an der Ecke die letzten Tictacdosen rauskaufen, wollen wir ganz fix mal Qualität in die Branche bringen.
Grundvoraussetzung zum Dosenlegen sind mindestens 100 gefundenen Caches unterschiedlicher Natur (Tradis, Multis und Fragezeichen). In regionalen Kreisen wird ein erfahrener Kollege (mindestens 1500 Funde und 10 eigene Caches) abgestellt, der sich um den Nachwuchs kümmert.
Innerhalb eines Wochenendseminares werden die Bereiche „Location“, „Behälterkunde“ „Versteckkunde Basic“ und „Listing“ abgearbeitet.
Nach dem Wochenende kann die Cachegemeinde sicher sein, dass Kaugummidosen mit nem Papierschnipsel als Logbuch an Kindergärten oder Polizeiwachen absolut keine Chance haben. Jeder „Diplomierte“ bekommt ein nettes Icon für das Profil. Schwarze Schafe haben zum Dosenlegen keine Möglichkeit, denn zusätzlich wird eine Cache-Polizei installiert, die sich um die Entfernung von Dosen kümmert, die nicht den Diplom-Standard entsprechen.
Dann haben wir alle wieder ganz viel Spaß und uns lieb!

Wollen wir das? Homogenität? Standards? Cache-Polizei?
Lieber erfreue mich an schönen Dosen, habe Gesprächs- bzw. Lästerstoff für Events und lasse jeden so Cachen wie er mag. Ab und an mal ein paar Tipps, aber nicht in Form von Klugscheißerei.
So mag ich mein Hobby. Und ich halte es so: Mein Maßstab, meine Individualität ist nicht die Eure, muss es auch nicht sein. Und das ist gut so!

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4 Gedanken zu „Dosendiplom

  1. So sieht das aus – die Diskussion ist aber schon alt. Und geändert hat sich nix, die Vielfalt ist immer bunter geworden in den Jahren. In diesem Sinne: Ganz entspanntes weitercachen 😉

  2. Die ewige Diskussion, welche nicht zu einem Vernünftigen Ende kommen wird.

    Es gibt auch Newbees mit weniger als 10 Funden, welche tolle Caches gelegt haben, aber auch „Oldies“ mit >5000 Funden und >50 eigenen Dosen, welche nur ***-Dosen legen.

  3. Oh nur 100 Euro dafür das mir
    jemand erklärt was Geocaching ist.
    Das ist ja mal billig. 😉
    Und ich möchte gerne eine Dosenpolizei haben,
    will dabei mitmachen, schöne schwarze Uniforme
    tragen und Owner mit schlechten Caches direkt
    bestrafen dürfen, mit schreddern ihrer Finaldosen und Verbannung aus allen Plattformen. 😉
    Naja auch wenn ich kein Freundvon bestimmten Caches bin, einfach ignorieren und woander suchen. Das einzigste was ich manchmal als schade empfinde wenn eine geile Location von einem (meinem Empfinden nach) schlechten Cache blockiert wird.
    So what
    Reflektor

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