Wenn der T1 zum T5er wird!

Ich hab in so einigen Blogs gestöbert. Viele Inhalte wiederholen sich. Aber ein Thema habe ich persönlich noch nicht gefunden. Cachen mit Handicap. In vielen Listings finden wir das Rollstuhlsymbol. Ich frage mich, wie ist in selbigem Cachen zu müssen? Ich kenne persönlich niemanden, dem ich meine Fragen direkt stellen könnte. Erfahrungsberichte. Was ist suchbar? Was wird für Menschen mit Handicap schon zur Mission Impossible? Wie geht man mit Muggeln um? Bestimmt gibt es noch mehr Fragen bzw. Antworten von Kolleginnen und Kollegen.
Hier ist der Ort sie zu stellen bzw. darüber zu schreiben.

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9 Gedanken zu „Wenn der T1 zum T5er wird!

  1. Über dieses Thema habe ich mir persönlich auch schon mal den Kopf zerbrochen. Denn ich wollte gerne eine ganze Serie rollstuhlgerechte Caches legen. Leider ist mir bis heute nicht klar, welche Hürden ein Rollstuhlfahrer noch meistern kann und wo es zum T5er wird.

    Auch die Frage „Kann man rollstuhlgerechte Caches legen, ohne dass es Drecksdosen an gut erreichbaren Stellen werden?
    Eigentlich eine schöne Herausforderung für die Community. Anstatt die sinnlose Gotteshäuser-Serie deutschlandweit zu erweitern, sollte man vielleicht eine Serie mit rollstuhlgerechten Dosen ins Leben rufen. Da bedarf es dann auch keinem Beschluss eines Kasseler Geocachingstammtisch.

    Gruß
    Andi

  2. Ich glaube das Problem liegt darin das jeder Rolli fahrer andere, nenen wir es Fähigkeiten hat. Daher kann man nicht genau sagen ob es ein Rollstuhl Cache ist oder nicht da es leute gibt die es schaffen und andere die es nicht schaffen.
    Gruß Daniel

  3. Hi!

    Es hat zwar jeder Rollifahrer unterschiedliche Fähigkeiten – aber diejenigen, die selbständig zum Cachen fahren, können schon einiges (sind also zum Beispiel keine Tetraspastiker, Tetraplegiker etc.).

    Hindernisse gibt es leider mehr, als man denkt und sich als gehender Mensch ausmalen kann oder überhaupt bemerkt. Du musst zwar nicht selbst im Rolli gesessen haben, aber sobald Du mal öfter mit einem Rollifahrer unterwegs bist, bekommst Du ein Gefühl dafür.

    Abgesehen davon: Bei so einer Serie wäre ich auf jeden Fall dabei und würde gerne ebenfalls etwas legen, um das Geocaching barrierefreier zu machen. Meine Schwester sitzt im Rolli, mit der bin ich recht häufig unterwegs – zwar (noch) nicht zum Cachen, aber immerhin habe ich einen gewissen Blick dafür (behaupte ich jetzt mal).

    Grüße,
    Flo

  4. Hallo,
    also auch wenn ich inzwischen nicht mehr im Rollstuhl sitze (das halbe Jahr nach dem Schlaganfall hat mir gereicht), könnte ich mit Rat und Tat zur Seite stehen.
    Die Gehbehinderung ist zwar noch da, aber ich merke sie fast nur noch, wenn ich irgenwo laufen ud stehen oder klettern muss, wo das Gelände nicht ganz eben ist. Ud ich hrauche halt immer etwas mehr Zeit….
    Aber auch andere Behinderungen können beim Cachen ganz schön hinderlich sein, auch wenn man im „normalen Tagesgeschäft“ gut zurecht kommt.
    Bei mir ist es so, dass meine Rechte Hand nicht einsatzfähig ist…. so wird jeder Nano zum T5er….
    Oder ein Cache, für den ich mich auf einen Zaun stellen und festhalten muss…. eigentlich T2-3…. für mich ohne Sicherung unlösbar….
    Aber dennoch liebe ich das Cacen, nicht zuletzt deswegen, weil es mir hilft immer wieder neue Grenzen auszuloten. OK, gestern habe ich mir mal wieder eine blutige Hand geholt, weil ich weggerutscht bin, aber im Prinzip bin ich in den vergangenen Monaten im warsten Sinne des Wortes, standsicherer und selbstsicherer geworden.
    Wer einen körperlich eingeschränkten Menschen kennt…. nehmt ihn mal mit zum Cachen! Es muss je für den Anfang keine vertikale Leitplanke sein 😉

    Jan (DerGroppi)

  5. Na das ist doch mal genau mein Post.. Ich habe shcon mit einigen Cachern drüber geredet, aber Hilfe konnte ich mir noch nie holen. Auch ich habe schon drüber nachgedacht, rollstuhlgerechte Caches zu bauen. Allerdings will ich eben auch nicht die dreckstradis ans Regenrohr pappen. Ich stelle mir sehr oft die Frage, ob man das Rollstuhlsymbol auch abseits von Gehwegen vergeben kann. Gibt es vllt Klettertechniken für Rollis? T5 heißt ja, dass es nicht jeder kann, gibt es Rollis, die das schaffen? Versteht ihr, was ich meine. Ich versuche das Erlebnis weiterzugeben, das ich mir machen kann. Warum sollen nicht auch Rollis in den Genuss kommen dürfen vor schier unüberwindbaren Hürden zu stehen und erst nach tagelangem tüfteln und der richtigen Ausrüstung glücklich heimkehren zu können.

    FÜR ERLEBNISORIENTIERTES ROLLI-CACHING!

  6. Hi!

    Zum „erlebnisorientierten Rolli-Caching“: Ohne dass ich einem Rollifahrer jegliche Fähigkeiten absprechen möchte, aber allgemein gesprochen sitzt ja nun jemand im Rolli, weil er eben gerade nicht die körperlichen Fähigkeiten hat. Und Klettern oder ein sandiger Weg ist mit einem Rolli einfach nicht zu machen. Das Erlebnis beim Cachen sehe ich jetzt eher z.B. bei einem Rätsel oder dem Ort an sich. Bei dem Anspruch, dass es ein Rollifahrer ohne Hilfe schaffen soll, sollten die Hürden recht niedrig sein. Oder worin soll das Tüfteln bestehen: „Ziehe ich jetzt die Ballonreifen oder doch lieber die Slicks auf?“

  7. Interessanter Post, auch ich mache mir immer mal wieder Gedanken darüber. Um das Thema anzugehen habe ich dem Verein eines integrativen Ortsteil in unserer Region mal eine Anfrage für einen gemeinsamen Geocache zukommen lassen, denn so kann man das Thema mal gezielter rüberbringen. Es bieten sich mittelfristig auch mal gemeinsame Events an …

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