PMO – Für Bessercacher?

Als Owner hat man immer wieder was zu tun, kann sich freuen, aber auch ärgern. Zum Beispiel über bescheidene Logs. Damit meine ich shortlogs via Uhrzeit. In meiner Gegend ist wieder ein Newbie unterwegs, der genau so loggt. Ich habe mir die Mühe gemacht, ihn anzuschreiben und nett ein wenig was vom Cacherknigge zu erzählen. Zusätzlich habe ich ihn zum nächsten Quartalscacher eingeladen. Dies wäre eine gute Gelegenheit zum Lernen und Fragen zu stellen.
Leider gab es keine Rückmeldung. Seine Logs habe ich nicht gelöscht. Das ist nicht meine Art. Trotzdem überlegt man sich, ob es Alternativen gibt.
Ist PMO, also Premium-Member-Only eine solche? Sind PMs Bessercacher? Loggen sie „wortreicher“? Gehen sie behutsamer mit Dosen oder Stages um?
Bis dato sind alle meine Caches ohne PM-Status suchbar. Ob ich das jemals ändere? Bis jetzt sehe ich keine Veranlassung dazu. Aber ich bin neugierig, welche Erfahrungen ihr habt.

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17 Gedanken zu „PMO – Für Bessercacher?

  1. Auch PMs loggen bescheiden. Das merke ich jeden Tag. PMO-Caches ist imho eine der Funktionen, die total überflüssig sind. Mitunter ignoriere ich die auch gelegentlich. Wenn wir in der Gruppe unterwegs sind sowieso, denn da ist meist ein BM dabei, für den dann das Loggen kompliziert wird.

  2. Absolutes NEIN!
    PM zahlen 20 Euro im Jahr, damit sie ein paar Vorzüge gegenüber den Basic Membern mehr haben. Das wars auch schon.
    Es sagt nichts über die Qualität, Motivation, Verhalten…usw. des Cachers aus.

    Warum auch?

  3. PMO Caches sind wohl eher dazu geeignet, etwas, sagen wir mal, sensiblere Locations dahingehend zu schützen, dass nicht jede Pappnase via geocaching.de o.ä. drauf zugreifen kann.

    Ansonsten hilft eher ein kleines Rätsel vorzuschalten (muss nicht mal schwierig sein), und/oder eine Wegstrecke von einfach mindestens 500-1000m vom nächsten Parkplatz zu haben, um die ganzen „TFTC“, „Sent from my mobile device“ und „Mit XYZ auf großer Tour. Dies war Dose 38/53. Danke allen Ownern, hat großen Spaß gemacht.“ Logger relativ zuverlässig draußen zu halten.

    Solche Caches machen dann nur noch die Leute, die ihn wirklich wollen, und nicht nur einen billigen Punkt abgreifen.

  4. Also ich habe es so von meinem Nachbarn, der mich zum Cachen gebracht hat, so „gelernt“ und sowohl als nichtPM und jetzt auch als PM gemacht: Schreib was vernünftiges, das hat der Owner verdient!

    • Also ich passe mich da immer an Caaache und Logbuch an, beim Leitplanken-Mikro gibts nur nen tftc/dfdc nud nen Einzeiler online, bei tollen, großen Dosen kann das auch schon mal ne dreiviertel Seite und nen ähnlicher Online-Log werden.
      Ansonsten gehen mir PMOs regelmäßig auf den Sender, wenn ich zum Beispiel an den Nachtcache an der B55 denke (nen Kollege hatte ihn mir ausgedruckt). Sensible Orte kann ich ja verstehen, aber teilweise sind das echt 08/15-Büchsen.

  5. PM-Cacher cacher nicht besser, aber weniger Leute suchen die PMO-Caches auf. Damit reduziert sich die Zahl der notwendigen Wartungen. Wenn einem, wie mir, egal ist, ob 100 oder 10 Cacher im Jahr einen Cache besuchen, aber es notwenig ist, nach jedem 20. Besuch eine Wartung durchzuführen, weil weder Newbie noch PM-Cacher Rücksicht auf die Dosen, die Logbücher oder die Dosenkonstruktion/Versteck etc. nehmen, dann lohnt es sich schon, weil man einfach nicht mehr so oft nach seinen Dosen schauen muss.

    Es ist allerdings ungeeignet, um Kurzlogs zu vermeiden. Kurzlogs zu löschen, nur weil es Kurzlogs sind, ist übrigens nach den Guidelines unzulässig, solange der Finder tatsächlich im realen Logbuch steht. Wie jemand loggt ist ihm nach den Guidelines ausdrücklich selbst überlassen. Auch der berühmte „.“ ist zulässig. Da muss man als Owner mit leben und drüber stehen. Wenn Du Dich schon an sowas störst, solltest Du besser keine Caches legen. Sonst regst Du Dich zu viel auf, das ist nicht gut fürs Herz.

  6. PMOs sagen aber auch gar nichts weder über die Qualität des Caches noch über die Qualität/den Anstand des Cachers aus.

    Ich hatte bei meinen Dosen auch schon ganz vielen Logs von Newbies, die gleich als Premium angefangen haben. Da heute Prekariatstelephone die GPS-Geräte ersetzen, kauft man sich zum Start halt kein Gerät mehr sondern eine Mitgliedschaft.

    Einigen davon habe ich erklärt, dass es ein ungeschriebenes Gesetz gibt, dass die Länge eines offensichtlich individuell verfassten Textes ein Indikator dafür ist, wie gut die Dose gefallen hat – und dass daher Aküfi-Logs entweder „Scheiße“ heißen oder ein Zeichen von Unhöflichkeit sind – genutzt hats nix.

    Ich vermute mal, dass ist einfach ein Nebeneffekt der Geräte, die genutzt werden. Wer einmal versucht hat, auf egal welchem tastaturlosen Gerät der Marke mit dem angenagten Obst einen längeren Text zu verfassen merkt, dass die Dinger einfach nur zum Konsumieren und nicht zum Partizipieren gemacht sind.

    Und ich vermute mal, mit Geräten anderer Hersteller ist das nicht viel anders…

    chrysophylax, der (offensichtlich erkennbar) noch vor einem richtigen Computer sitzt und dieses Blog gelegentlich wohl mal ganz gerne liest, weil er lange Kommentare verfasst.

  7. Wenn ein Cache es verdient hat, versuch ich ein ordentliches Log zu schreiben. Wenns eine Drecksdose war, fällt das Log entsprechend kurz aus (falls ich die Suche nicht eh abgebrochen hab). Ob ich 20 EUR im Jahr zahle, hat damit wenig zu tun…

    Ich hab zwei meiner Caches als PMO geschaltet. Die sollten von der Geocaching.de-Karte weg. Eine wurde von Geocaching-AGs geplündert (ganz ohne Online-Log), bei der anderen war mir einfach zu viel los und ich hätte alle 2 Wochen eine Wartung durchführen müssen weil Logbuch schon wieder nass (weil nicht in der dichten Logbuchdose oder solche Scherze) oder sonst irgendwas. Der Wartungsaufwand dort hält sich seitdem in akzeptablen Grenzen. Aber nicht weil PMs insgesamt bessere Cacher sind, die Deppendichte ist halt etwas geringer, wenn weniger Cacher kommen.

  8. Die Anzahl der Kommentare zeigt, dass PMO ein Reizthema ist. Leider verrät uns gs nicht wieviele der Cacher in D PM sind und wieviele BM. In Foren und Blogs wird das Thema immer wieder diskutiert. Dabei liest man immer wieder die selben Argumente: keine Anfänger… Karte auf gc.de… Hobby ernsthaft betreiben… Handycacher…. diese Argumente werden aber nie mit Fakten belegt sondern sind ihrerseits wieder nur Vermutungen.

    Fakt ist: Zu jedem neuen Garmin gibts die PM als Geschenk dazu, auf vielen frei zugänglichen Karten im www sind auch PMO-Dosen eingezeichnet (zB. http://geo.b44.de/ ), im Gegensatz zur regulären website müssen sich Handycacher auf http://iphonecaching.appspot.com/ nicht anmelden (sie sehen aber auch keine PMO.

    Bleibt das Argumnet, PMs wäre Cacher die das Hobby ernsthaft betreiben würden. Zunächst findet man unter den Newbie-Fragen in den Foren sehr viele, die PM sind aber über das Spiel, die Regeln, die Vorteile der PM… wenig wissen. (zuletzt hier http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=31&t=52922&p=841353#p841353) Wie repräsentativ das ist, weiß aber auch wieder niemand. Also bleiben wieder die Fakten. Der Hauptvorteil an der PM ist wohl die PQ. Wer braucht nun so eine PQ? Der informierte Cacher, der gctour kennt oder der Uninformierte der mal eben aus Bequemlichkeit 30$ überweist? Der Cacher der 2-3 caches am Tag sucht, die er sich vorher am Rechner sorgfältig ausgesucht hat, indem er Logs gelesen hat und Luftbilder betrachtet hat oder derjenige der 30 Caches am Tag einsammelt in dem er alle paar Km aus dem Auto springt weil das Oregon einen cache an der Leitplanke meldet? Der Handycacher braucht übrigens auch die PM weil sonst die App nicht vernünftig läuft!

    Aus meiner Sicht bleibt von den Argumenten der PMO-Befürworter nimmer viel übrig.

    Warum stellen dann aber immer mehr Owner ihre Caches als PMO ein?

    Weil sie merken, dass Ihre PM für´n Arsch ist und sie so wenigstens den BMs demonstrieren können, dass was besseres sind?

    Weil sie meinen ihre 08/15 Filmdose durch das PMO-Symbol interessanter zu machen?

    Keine Ahnung!

    Meine Dosen sind OC-only. Da bekomm ich deutlich weniger Logs aber dafür oftmals von Familien, die das Hobby entdeckt haben und die sich an meinen Kisten freuen.

  9. Zur Qualität von PMO- Caches kann ich auch noch einen beisteuern.
    Mein erster PM nach dem ich sooo lange als BM gecacht habe. Ich wusste nicht so wirklich, was mich erwartet, denn Logs lese ich vorher fast nie. Irgendwas zwischen dem „goldenen Kalb“ und der „Eierlegenden Wollmilchsau“. Und was habe ich gefunden???
    Eine besch… Location und eine Drecksdose. Ich war dermaßen enttäuscht. Das ist wohl für mich der Grund gewesen, keinen PMO zu legen. Wenn ich die Deppendichte reduzieren oder besonders schöne Locations Schützen möchte, wird es halt nen Fragezeichen. Und einer meiner Vorschreiber hat recht, das Rätsel muss nicht mal schwierig sein 😉

  10. Jetzt mal ehrlich.. dieses Theater um PMs ist ja schon nicht mal mehr drollig. Leute, die sich für 24 Euro im Jahr die Möglichkeit PQs zu ziehen kaufen. Was sollen die bitte anders machen, als Leute, die 24 Euro sparen?

  11. Einfach den Log nach Androhung entsorgen. Ein solcher Kurzlog lässt begründete Zweifel aufkommen, dass die Person wirklich am Cache war. Da er/sie es nicht selbstständig belegt, muss man wohl seinen Ownerpflichten nachkommen und das Listing sauber halten.

    Das habe ich letztens erst wieder im größeren Maße gemacht – von 5 Cachern hat sich nur einer gemeldet, dem Rest war es offenbar egal.

    • Du hast Found-Logs gelöscht, weil sie dir nicht gepasst haben? Das ist doch das Allerletzte. Würde mir sowas passieren, würde ein SBA-Log und eine Meldung beim Reviewer folgen.
      Wie ein Online-Log aussieht ist jedem Logger überlassen. Wem das als Owner nicht passt, muss den Cache ja nicht auf gc.com veröffentlichen.
      Je nach Cache oder Cachetag sehen meine Logs auch grundverschieden aus. Das kann mal eine längere Geschichte samt An- und Abreise sein, oder auch nur ein „schnell gefunden“. Wenn man auf einer Tradi-Tour war, kann man sich ja teilweise nicht mehr an jede Dose genau erinnern, oder verwechselt mal welche. Da kommt dann halt sowas wie „Auf der heutigen Tradi-Tour gefunden“ bei raus.
      Und sollte da doch was besonderes bei gewesen sein, erinnert man sich vermutlich dran und kann auch anders loggen.

  12. Da will ich mich mal outen. Von meinen 23 aktiven Caches, sind 6 nur für PMO´s.

    Daher habe ich den Vergleich und kann die Frage dahingehend beantworten, dass die Qualität der Logs bei meinen PMO´s keinen signifikanten Unterschied zu den anderen Caches zeigt.

    Nach einjähriger „Testphase“ mit PMO Caches kann ich folgendes feststellen. PMO Cacher verhalten sich nicht anders als normale Member, es sind gibt (nur) weniger von ihnen. Meine PMO Caches sind Tradis, deren „Verpackung“ im heimischen Bastelkeller entstanden sind. Als diese Cache noch für normale Member zugänglich waren, stand ich einmal in der Woche im Keller um zu reparieren oder Ersatz zu schaffen. Jetzt eben nur noch alle 2 Monate. Das Problem sind meines Erachtens nicht Member oder PMO (auch nicht Anfänger oder Profis) sondern nur gedankenlose Cacher oder Powercacher. Und die gibt es bei beiden Mitgliedsformen. Bei meinen, zugegebenen schwierigen Mysteries (sind keine PMO´s) hatte ich bisher keinen Reparaturaufwand. Wer sich viel Zeit für ein Rätsel nimmt, hat scheinbar auch die Ruhe einen Cache zerstörungsfrei zu loggen.

  13. Das Thema PM Caches reizt mich,immer mehr davon ,das dient nur zur Ausgrenzung der BM,ich denke deshalb über eine Hobbyaufgabe nach,was soll der Blödsinn,30 Euro zu bezahlen nur wegen irgenwelcher nutzloser Dosen.Leider wird Opencaching nicht so richtig angenommen,obwohl die Funktionen eindeutig besser sind.

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