Deaddrops = Geocaching?

Dinge gibts… da lese ich doch neulich ein wenig im Netz und stoße auf den Begriff „Deaddrops“. Was ist das denn? Die Kurzform: Ein Offline Peer-2-Peer-Netzwerk oder noch einfacher gesagt ein USB-Stick in der Wand. So sieht das ganze dann aus:

Bilder von Deaddrops

Die Idee stammt von dem Bremer Aram Bar­t­holl, der in New York insgesamt 5 Sticks auf diese Art und Weise verbaut hat. Das Motto ist, finden und betanken.
Witzig, dachte ich mir. Bestimmt wird es so was auch bald in Deutschland geben (schwappt meistens rüber). Würde ich so was nutzen? Eher nein, denn persönlich hätte ich Sorge, dass mein Läppi sich nen Virus oder sonst was einfängt. Trotzdem bleibe ich neugierig. Was sich wohl auf solchen „Wandspeichern“ alles findet?

Details findest Du hier Deaddrops.

Und was hat das ganze nun mit Geocaching zu tun? Meiner Meinung nach nicht viel, außer den Hang zum „Bekloppt sein“, den man uns eh schon nachsagt und das technisch-mediale Interesse. Beispielsweise nutzen einige Kollegen in Ihren Dosen Speichermedien (in meiner Region weiss ich von einem Speicher-Logbuch, allerdings zusätzlich zum richtigen Logbuch). Ob ich so weit gehen würde, diese Form als neue Cacheform integrieren zu wollen? Eher nicht. Ich gehe lieber in die Natur, möglichst ohne Muggel und grabbel in der Erde, da hilft mir kein Läppi.
Aber das ist meine Meinung. Bin gespannt, was Euch dazu einfällt.

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9 Gedanken zu „Deaddrops = Geocaching?

  1. Hier git es eine ganze Menge Caches die USB-Sticks (zwar nicht eingemauert) verwenden. Aber ich habe auch immer Schiß vor ’nem Virus und deshalb nehme ich dafür ein Uraltlappi… Die Idee finde ich voll cool, mal sehen wo ich sowas einmauern kann… 😉 LG und schönes WE, Micha

    • Die Gefahr von Viren ist durchaus groß. Hätte ich genügend kriminelle Energie, würde ich dort auch Schadcode hinterlegen… *ggg*

      Man könnte sich natürlich schützen, in dem man nen Deaddrop nur in ner VM öffnet, die man anschließend zurücksetzen kann.

      Für Standard-Dokumente kann man sich auch nen Linux auf nen Lappi packen. Da ist die Virengefahr auch nicht sonderlich groß.

      Die Idee von Deaddrops ist jedenfalls ganz cool, auch wenn ich da Angst hätte mir die USB-Buchse vom Schleppi abzubrechen, weil man gerade nicht ganz still steht.

      Mit Geocaching hat das aber m.E. auch nix zu tun.

      Gruß
      Andi

  2. Die Idee finde ich auch spitze. Mit den Viren sollte sich unter Kontrolle bringen lassen. Z.B. Notebook mit einer sogenannten Live-CD betreiben, aktuelle Virenscanner etc. Natürlich macht ein USB-Verlängerungskabel die Bedienung der Datentankstelle noch wesentlich angenehmer.

    Bleibt nur zu hoffen, dass die Abmahnmafia dann kein neues Tätigkeitsfeld entdeckt.

  3. Ich finde es schade, dass sich die Entwicklung des Spiel seit einigen Jahren auf „höher/muggeliger/verbotener“ beschränkt und wirklich kreative Entwicklungen ausbleiben(bzw.durch die Reviewer verhindertwerden) Ob das nun unbedingt ein USB-Stick sein muss, darüber kann man sicher geteilter Meinung sein. Ich bin eher ein Fan von QR-codes.

    Die Virendebatte halte ich allerdings für vorgeschoben, denn es gibt bereits reichlich D5-mysteries bei denen codeschnippsel oder ganze Dateien durch irgendwelche Programme gejagt werden müssen und keiner im Voraus weiß, was auf dem Rechner dann passiert.

  4. Das Thema ist doch vor ein paar Wochen auch schon durch die Grüne Hölle gegeistert (mit einhelligem Echo) und bei Openstreetmap war’s glaube ich im Dezember (oder Januar?).

    Überall das gleiche Fazit:
    Eine extrem rührige „Künstlertruppe“ versucht per viralem Marketing an jeder nur möglichen Stelle für ihr Projekt zu trommeln.

    Was tun? Selbstdarsteller ignorieren!

  5. Den ersten Cache, zu dem ich einen Laptop mitgenommen habe, fand ich super. Da war ein Enigma Dechiffrierprogramm darauf und das hat zur Cachegeschichte gepasst. Jetzt ist es mir aber ehrlich gesagt immer sehr lästig, wenn ich diese Zusatzausrüstung mitschleppen muss.
    Liebe Grüße
    Asterid

    • Naja, Enigma & Co gibt’s ja auch für Android, WindowsCE/Mobile und das Iphone.

      Nur haben diese Mobilgeräte alle keinen USB-Master, um USB-Massenspeicher anzusteuern. Die einen können nicht, die anderen (Apple) wollen es wohl aus „politischen Gründen“ nicht.
      Und die Garmin können es erst recht nicht.

      Daher: Muss ja wirklich nicht sein.

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