Alternative zum Medialen Royalangriff

Heute, der Tag aller Tag. Zumindest für Engländer oder Fans von Heile-Welt-Theater. Dem kann man sich kaum entziehen. Für alle, die davon nicht begeistert sind, ist diese kleine Geschichte. An alle Fans von Kate und William … ich bitte um Gnade!

William hat alles genau geplant, planen lassen. Heute ist es soweit. Er und seine Kate. Für immer (wenn es gut läuft). Das Einzige worum er sich selbst gekümmert hat, ist der Hochzeitsring. Diesen hat er mit viel Liebe aus dem Safe geholt. Ist der Ring seiner Mama (ich hoffe sehr dass ich mich nicht irre … Anmerk. der Autorin). In einem samtroten Kästchen verpackt liegt er neben seinem Bett auf dem Nachtschränkchen. Gleich unter dem Buch in dem er liest. „Aufzeichnungen eines Schnitzlj…“ mehr kann man nicht sehen. Das Exemplar muss schon mehrfach gelesen worden sein, so vergriffen ist es.

Alles rund, denkt William und will nochmal den Ring ansehen, bevor er ihn seiner Holden anstecken darf. Er öffnet das Kästchen und lässt es vor Schreck fast fallen. Ein Zettel ist drin „You find me where the apples are!“ und auf der Rückseite „Best wishes from a Schnitzeljäger“. Was sollte das nur bedeuten. Ein wenig hatte er sich eingedacht. Er gab den Satz bei Google ein und fand dies.
Oh mein Gott, sein Hochzeitsring in einem Cache und nur noch ein paar Stunden Zeit, um ihn zu bergen. An die tausend Muggel in den Straßen und den MI6 garnicht zu denken. „William, zeig was in Dir steckt. Tu es für England!“ sagte er zu sich selbst. Zunächst borgte er sich Muggelkleidung. Was wäre heute passender als ne Polizei-Uniform. Die Mütze tief ins Gesicht und einen künstlichen Bart aufgeklebt.
Dann musste er sich unbemerkt aus dem Palast schleichen. Keine einfache Sache, aber mit dem Walkie-Talkie-Trick „Ja, Sir, alles gecheckt“ kam er durch.
In den Strassen saßen und standen die Muggel. Alle wollten ihn (und Kate) sehen, doch wie es sich gebürt, nicht vor der Zeremonie. Er grinste und dacht an seine Oma, die sicherlich mit der Nase rümpfen würde. Sie wäre „not amused“, er dafür um so mehr.
Sein GPS brauchte er nur für die letzten Meter. Ach Mensch, ein Baum, klar und da hing doch tatsächlich ein künstlicher Apfel drin. Er lachte ihn hochmütig an. Mistbiest! Wie soll das denn nun gehen?
Dank seiner nächtlichen Lektüre hatte er die Idee. Tun, als wäre es selbstverständlich! Er kletterte auf den Baum, lies sich dabei sogar beobachten. Dabei quatschte er in sein „Walkie-Talkie“. Schon wieder alles klar. Nach ein paar Minuten war er so uniteressant, denn schließlich wollten die Muggel lieber ihn und seine illustren Gäste sehen und nicht son komischen Polizist auf dem Baum. Die machten eh seit ein paar Tagen in London die komischten Sachen.
Bis ganz oben musste er hinauf. Wie schön, der Wind um die Nase, die Sonne im Gesicht. Ein herrlicher Blick auf Westminster Abbey. Hier hätte er stundenlang verweilen mögen, doch er hörte schon die Glocken läuten.
Nix wie runter, sonst komme ich zu spät…
In der Kirche neben seiner Kate musste er in dem Moment des Ringtausches so sehr lächeln. Einerseits weil er sich freute, dass sie jetzt seine Frau wurde, aber auch, weil er an seine schöne Schnitzeljagd am Morgen dachte. Das mache ich wieder. Vielleicht kann ich ja die Familie anstecken. Dann verstecke ich Omas Krone oder die Amada von Papas Orden. Wer weiss, wer weiss 😉

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Cacher-Knigge

Geocaching macht Spaß. Wir Dosensucher bringen unterschiedliche Fähigkeiten und Schwerpunkte mit. Somit haben wir es mit einer nicht homogenen Gruppe von Menschen zu tun. Damit das Miteinander reibungsarm funktioniert, gibt es Regeln. Der vielzitierte Cacher-Knigge.
Ja, kenne ich schon, werden „alte Hasen“ sagen oder das ist nur was für Newbies. Stimmt, aber danach agieren sollten Newbies und gestandene Cacher gleichermaßen.

Damit alle auf dem gleichen Stand sind, möchte ich mich gerne mit dem Thema befassen. Getreu dem Motto, wenn jemand es nicht weiß, dann sollte man es ihm oder ihr wenigstens sagen.

In den nächsten Tagen werde ich mir bestimmte Bereiche herauspicken. Grundsätzlich gilt, Frau Schatz hat die Weisheit nicht auf Löffeln gefressen und nicht immer Recht. Ich setze auf die Leser meines Blogs, die mich gern verbessern oder ergänzen können. Ebenso freue ich mich über Themenvorschläge.

In dem Sinne freue ich mich über rege Teilnahme. Ihr dürft sogar entscheiden, was als erstes in den Cacherknigge gehört.

Weitere Ideen gern via Kommentar oder per Mail. Danke!

Ownerschaft-Unlust

Seit ein paar Tagen bin ich dermaßen genervt. Warum? Meine eigenen Caches nerven mich. Wartung, Wartung, Wartung. Hab ich eine abgearbeitet, sind schon wieder zwei neue in der Schleife. Werde abspecken. Weniger Dosen, weniger Aufwand.

Eventtechnisch habe ich zusätzlich zwei Dämpfer wegstecken müssen. Nichts dramatisches, aber es summiert sich halt. Manchmal denke ich, wie schön ist es, wenn man nur konsumiert. Jede freie Minuten Dosen suchen. Meckern, wenn was nicht in Ordnung ist. Auf Events fahren, mich dabei um nichts kümmern müssen. Hinsetzen und gut. Gehen wann ich will. Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Kein Owner mehr zu sein, ist keine Option. Unser Hobby lebt von motivierten Menschen. Mit jedem zufriedenen Log, weiss ich wieder, warum ich Owner bin. Sogar die meiste Zeit gern. Meine Konsequenzen ziehe ich allerdings. Die Devise wird sein Klasse statt Masse!

Osterhasen-Rap

In den letzten Tagen hab ich ja schon so einiges vom Osterhase geschrieben. Das war noch nicht genug… Save the best for the rest!

Der Osterhase geht mit der Zeit. Jetzt kann dieses Wunderviech sogar rappen.

Ene mene, Meier
Wer legt Eier?
In den Garten, von den Harten!
Den Steinwühlern, den Holzumdrehern
den Rätsellösern oder den Multigehern
Suchen sie die Dosen
Wie Mimosen.
Oder sind sie mutig
auf den Bäumen hurtig.
Eine coole Truppe
Und Scheiss auf Sockenpuppe.

Wen hat der Hase da im Auge?
Den Omega mit der Hexenhaube.
Ach ne Dämonen, die uns drohen.
In das finsterste tiefste Loch
Das Ei hineingelegt und er findet es doch.
Oder ein Zahn am Baum,
Man glaubt es kaum.
Früher hat sie das abgehalten,
Heut bedarf es ganz anderer Naturgewalten.
Im Doppelpack mit Herrn A.
dem Baumbezwinger wunderbar
Ist es nur ne Frage der Zeit,
bis das Vogelnest ist voller Süßigkeit.
Die beiden bekommen sicherlich bald Flügel
Oder von dem Förster richtig Prügel.
Das will ich nicht wirklich hoffen,
Mit denen möchte ich mit echt nicht zoffen.

Egal und weiter
Zu nem Gattungskollegen heiter.
Dieser hat ne Supernase.
Selbst noch in der Blumenvase,
findet fix er meine Eierein.
Da fühle ich mich daneben doch ganz klein.
Und wird einmal seine Nase schwach
So hat Buffy schon wau wau gemacht.

Cachforce wird sie genannt.
Kommt aus dem Paderborner Land.
Diese darf ich nicht vergessen.
sind doch auf Naschereien ganz versessen.
Das sind so süße und hilfsbereite Damen,
die aus dieser Runde kamen.
Sie bekommen, ach oh Graus
Ein CITO-Toilettenhaus.
Dieses aber ganz aus Schokolade.
Richtig echte keine Frage.

Wen habe ich noch nicht bedacht?
Die Lippstädter, richtig gedacht.
Lumpi, WRS und die Erben
dürfen ohne Schoki auch nicht sterben.
Denen lege ich nur ein Ei,
dann ist die sonstige FTF-Jagerei für kurze Zeit ist vorbei.
Liebe Leute keine Bedenken
Ich werde jedem von Euch was schenken.

Der Spass am Verstecken
ist fremde Lande zu entdeckden.
Also mache ich ein paar Harken mehr
und bin in Köln bitte sehr.
Hier wohnt ein netter Mann,
der ein paar Kalorien gut vertragen kann.
Für ihn liegt extra unter den Rheinbrücken
ein Osternestchen zum Verzücken.

Und wieder ein paar Runden weiter fort
sitz ich in des Herrn Teufel Ort.
Naschkram für diesen Gesell
ist geschmolzen superschnell.
Liegt es an der Höllenhitze,
dass ich in seiner Nähe so schwitze?
Der bekommt nen Gruß,
Weil er in den Urlaub muss.

Und alle Verrückten auf dem nördlichen Meer.
Lasst mich mitfahren bitte sehr.
Ich Hase kann doch nicht schwimmen.
Wie soll ich Euch denn dann was bringen?
Per Petlingweitschuss auf das Schiff
Seht nach was da geflogen ist.
Vielleicht ist es diesmal nicht der Anker
der baumelt an dem Dosentanker.
Singt dabei schöne Lieder.
Die Dosenfischer immer wieder.

Einer bekommt ein Nest
Dorthin wo es sich Plauschen lässt.
Woviele Menschen sind und lachen,
ist mit Herr vachsept kein Staat zu machen.
Ach ne der bekommt es still
Mitten ins Grüne, wo er sein will.
Schaue nach unter GCOsterNest
Mal sehen was Du übrig lässt.

So könnte der Hase noch stundenlang weitermachen,
Es gäb sicherlich ganz viel zu lachen.
Jedoch gibt es nicht nur Cacherlein, die bedacht werden wollen sein.
Wer heute nix hat bekommen,
der hat sicherlich schon vorher war genommen.
Sei es Madame aus Ungeduld
Oder Marzelpan die Färbunschuld.
Oder vogelweide und der splitti
Die erwisch ich Hase kaum inflagrati.
sie alle bekommen dann an anderer Stelle
von Frau Schatz die Riesenwelle.

Frohe Ostern und und nen Blumenstrauß
Schicke ich allen Leser aus des Schatzens Haus!

Und wie ich auf so Kram Gekommen bin?
Musik, die macht nicht immer Sinn (aber mir gefiel sie heute und reichte zur Inspiration)

Enttarnt!

Bedeutende Fragen, die die Menschheit beschäfigen…
Woher hatte Dave Ulmer die Idee? Eines der größten Geheimnisse der Geocacher-Community ist Geschichte.

Er hat das Rad nicht neu erfunden, sondern sich genau in seinem Nahbereich umgeschaut.
Geocaching ist ein Plagiat! Und zwar vom Osterhasen, der schon seit x Jahren auf die uns Cacher bekannte Art und Weise „Schätze“ versteckt hat. Ich behaupte mal, Ulmer hat zu Ostern zu viel Naschkram seiner Kinder gefuttert. Danach musste er sich ausruhen. Um dann wieder in Schwung zu kommen, hat er die „Reste“ gesucht und erfolgreich gefunden. Das machte sooo viel Spaß und nicht nur zu Ostern. Doch warum wuselt man als Erwachsener in den Büschen rum? Ein cooles Alibi musste her.
Um das ganze noch schmackhafter zu machen, bediente Ulmer sich der grad freigewordenen GPS-Technik. Ein „Sport“ für echte Kerle war geboren.

Und der eigentliche Gründer? Der hoppelt in gewohnter Manier durch den Garten. Dem sind D und T-Wertung egal.

Und die Moral von der Geschicht,
erfinde komische Geschichten im Internet nicht.
Sind Stories wie diese nicht ganz so dumm,
kommen sie in der Welt als Wahrheit rum.
Bedenke Gerüchte zu säen ist nicht schwer, sie auszuräumen dagegen sehr.

P.S.: Das Leben ist schon bierernst genug. In dem Sinne liebe Grüße an alle Fans des Osterhasen!

Neues aus Schatzhausen: Bekloppte Flashmob-Ideen

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Event (Flashmob) bei GC zum reviewen geschickt. Der geneigte Leser dieses Blogs ist informiert, dass die Japan-Spendenaktion nicht den Richtlinien entsprach und abgelehnt wurde. Das weiß ich nun und habe es akzeptiert. Da ich eine aufmerksame Leserin bin, habe ich mich gemäß besagter Richtlinie dem „locker, leichten Hobby für die ganze Familie“ verschrieben.

Ich hab’s. Die ultimative Flachmob-Idee zu Ostern. Gemeinschaftliches Ostereiersuchen. Location der Garten von Familie Schatz. Jeder der Mitmachen möchte, muss bis 9 Uhr morgens (Sonntag) ein kleines Osternest verstecken. Das Logbuch liegt auf dem Tisch. Seid bitte leise, denn auch cachende Osterhasen wollen schliesslich überraschen.

Ach Tim, Ostereiersuche findet nicht vor neun statt. Warum so viele Autos da anhalten? Der Osterhase hat sich Verstärkung geholt.

In dem Sinne euch allen ein schönes Osterfest!