Geocaching = Ideale Plattform für Drogenhandel

Seit ein paar Minuten weiss die Ganze Welt (oder besser gesagt Menschen, die Sat1 geschaut haben), dass wir Geocacher alle Dealer oder Junkies sind. In der Kriminalserie „Der letzte Bulle“ drehte sich das Verbrechen um einen Geocacher.  Soviel zur Vorschau, die sicherlich viele Kolleginnen und Kollegen neugierig gemacht hat.

Was uns Sat1 da geboten hat, ist an schlechtem Geschmack und Allgemeinplätzen kaum noch zu toppen. Zum Glück habe ich nur die letzte halbe Stunde (und drei Werbeblöcke) mitbekommen. Viel spannender waren meine timeline bei Twitter, die sich intesiv mit der Thematik beschäftigte.

Ich zitiere sinngemäß… TFTC heisst ab jetzt Thanks for the cocain…. ich mache keinen FTF mehr, da wird man erschossen… tolles Hobby Drogencachen…. auf den Schrecken erst mal nen Joint.

Mein Fazit: Irgendjemand muss dafür sorgen, dass wir uns nicht Vereinsmäßig organisieren, sondern Einzelklagen wegen Hobbyverleumdung einreichen. UND: „Der Letzte Bulle“ war der letzte Scheiss UND: Sat1 wird ab sofort aus meiner Senderliste gestrichen. Macht Menschen nur dumm!

In dem Sinne… ich brauch Nachschub, wer legt nen Multi?

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7 Gedanken zu „Geocaching = Ideale Plattform für Drogenhandel

  1. Moin moin zusammen,
    wir sind erst über die Timeline aufmerksam geworden, und haben nur zwei Werbeblöcke mutbekommen…
    Also: Geocacheverstecke sind ab sofort mit Drogen statt mit Ü-Ei Gedönsel zu bestücken, und FTF-Jäger werden erschossen. War das sinngemäß die richtige Zusammenfassung?
    Manchmal sehne ich mir die Zeiten zurück, wo es nur drei Programme gab und die ‚Medienwächter‘ über das Programm gewacht haben…
    – Lumpi-LP –

  2. Schon im Vorfeld, als ich meiner Frau sagte, dass ICH heute abend mal was schauen will 😉 und ihr sagte, dass es sich um einen Krimi mit einem ermordeten Geocacher handelt, sagte sie:

    „Brauchst Du gar nicht gucken, ich weiß wer es war !

    ..die Ehefrau…“

    Ich habe trotzdem geschaut. Die Ehefrau war’s dann ja glücklicherweise nicht.

    Geocacher wurden als seltsame Wesen dargestellt, die in ihrer eigenen Welt leben und dort merkwürdige Dinge machen (so ganz falsch ist das ja nicht :-)).
    Der Durchschnittszuschauer wird sich eher mit dem Komissar und seiner Meinung identifizieren:

    „Erwachsene Leute laufen durch den Wald und suchen mit Hilfe von Hightec und Milliarden teuren Satelliten Knackfrösche in Tupperdosen ? Ich glaube, ich habe in den letzten 20 Jahren was verpasst…“

    Es war definitiv keine Werbung für Geocaching, eher das Gegenteil. Aber ich finde das gar nicht schlimm.
    WIR kennen die Vorzüge unseres Hobbys.
    Besser so, als wenn nach einer gelungenen Fernsehserie auf einmal Horden mit Smartphone bewaffneten Neucachern die Wälder stürmen.

    Daher mein Dank an SAT1, was besseres konnte nicht passieren !

    Gruß

    bezzico

  3. Also ich fands gar nicht so schlimm… Hab mich schon amüsieren können. Und ihr müsst zugeben, manche Verstecke sind durchaus an Ort, wo man ehrlicherweise und ansatzweise mind. angekifft sein sollte um angstfrei ran- bzw. reinzugreifen 😉

    Und ich muss meinem Vorlogger recht geben. Wir wissen doch wie schön es ist, soll uns doch nur recht sein, wenns jetzt keine Neucacher-Schwemme gibt. Darunter würden nicht nur die Qualitäten der Caches leiden, sondern v.a. auch die Natur.

    Und dass da keine gut recherchierte Doku rüberkommt in einem SAT1-Bullen, hatte ich auch gar nicht erwartet.

    Beste Grüße und bis bald im Wald

    Flixflox

    P.S. Und dass FTF-Jäger gefährlicher leben war uns doch auch klar. So manch einer tut (fast) alles für einen FTF… Wehe da ist jemand vorher an der Dose ;-)))))))

  4. Pingback: Alex Ring » Geocaching, mal wieder (aka “das letzte aus der letzte Bulle” und Muggelalarm)

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