Ownerschaft-Unlust

Seit ein paar Tagen bin ich dermaßen genervt. Warum? Meine eigenen Caches nerven mich. Wartung, Wartung, Wartung. Hab ich eine abgearbeitet, sind schon wieder zwei neue in der Schleife. Werde abspecken. Weniger Dosen, weniger Aufwand.

Eventtechnisch habe ich zusätzlich zwei Dämpfer wegstecken müssen. Nichts dramatisches, aber es summiert sich halt. Manchmal denke ich, wie schön ist es, wenn man nur konsumiert. Jede freie Minuten Dosen suchen. Meckern, wenn was nicht in Ordnung ist. Auf Events fahren, mich dabei um nichts kümmern müssen. Hinsetzen und gut. Gehen wann ich will. Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Kein Owner mehr zu sein, ist keine Option. Unser Hobby lebt von motivierten Menschen. Mit jedem zufriedenen Log, weiss ich wieder, warum ich Owner bin. Sogar die meiste Zeit gern. Meine Konsequenzen ziehe ich allerdings. Die Devise wird sein Klasse statt Masse!

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5 Gedanken zu „Ownerschaft-Unlust

  1. Einfach mal aussitzen ist auch eine Alternative. Irgendwann kommt einer und tauscht das nasse oder volle Logbuch aus und entsorgt den Müll. Den eigenen Anspruch etwas runterschrauben und sich dessen bewusst sein dass man damit die Nerven schont.

  2. Du hast recht, das Hobby lebt davon, dass wir neue Dosen legen. Den Glauben, dass alte Dosen unter allen Umständen erhalten bleiben müssen, sollten wir aber nochmals überdenken. Wenn eine Dose nicht funktioniert und immer wieder Wartung braucht dann kommt sie eben ins Archiv und wenn man nach ein paar Monaten eine neue Idee für eine neue Dose hat dann hat man auch Zeit und Energie sie zu realisieren. Die Abstandsregel deutet uns zwar etwas anderes, davon sollten wir uns aber nicht abhalten lassen, das Hobby lebendig zu erhalten.
    Grüße in den Norden 😉
    Bursche

  3. Ich kenne das auch zu gut!

    Gerade aus dem Osterurlaub zurück, von unterwegs noch den letzten Multi disabled, und nun verbringe ich die gesamte Woche damit alles wieder in Ordnung zu bringen!

    Aber wenn wieder alles fertig ist und die Cacher wieder schöne Logeinträge schreiben, dann kann ich mich wieder daran erfreuen.

    Und um auf den Kommentar von Mo-Cacher zurück zu kommen:
    Sicherlich werde ich niemals Ignorieren und warten bis ein eifriger Cacher meine Logbücher tauscht.
    Und auch meine ansprüche werde ich nicht runterschrauben.
    Sonst haben wir bald nur noch Leitplanken Tradis wenn wir es selber so vor machen!

    Grüße aus Bottrop!

  4. Ich seh das ähnlich…. Stückzahl ist nicht alles, weder beim Suchen, noch beim Finden. Ich werde definitiv auch nicht mit „marktüblichen Mengen“ Dosen um mich werfen. Wenn ich was lege, dann soll es für den Sucher was aussergewöhnliches sein.

    Hatte auch schonmal den Gedanken, alle eigenen Dosen, die bei GCVote unter 4.0 sinken zu disablen weil sie einfach nicht gut genug sind… Noch trifft das nirgendwo zu, aber ich glaube, ich werde im Falle eines Falles ernsthaft darüber nachdenken.

    Und wenn man nur an aussergewöhnlichen Orten Dosen legt (das war es doch mit dem Zweck dieses Hobbies – ORTE zeigen, die man sonst nicht sehen würde), dann bleibt gar nicht sooo viel über….

    Von daher gehöre auch ich zu der „lieber Qualität als Quantität“-Fraktion. Beim Suchen und beim Legen.

    chrysophylax.

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