Reviewer gesucht!

Die armen Reviewer wissen zur Zeit nicht, was sie zuerst freischalten sollen. Zumindest in NRW. Das ist aber auch nen Job…

Du bist ein vielseitig belastbarer Mensch, hast viel Enthusiasmus und Humor, liebst dein Inkogniko und bist Sozialen Netzwerken und Natur wohlgestimmt?

Wir haben genau die richtige Herausforderung für Dich.

GC needs you!
Deine Aufgaben:
Nach Feierabend und am Wochenende (wenn alle Spass haben) setzt Du dich mit Listings und Richtlinien auseinander.
Du überprüfst, ob auch niemand mogelt. Mit Waypoints, Naturschutzgebieten oder Größenangaben. Du achtest darauf, dass GC stets ein lustig, lockerer Spass für die ganze Familie ist.

Wie bieten Dir:
Eine verantwortungsvolle (Schließlich sollen ja keine Dosen auf Bahngleisen oder Fahrbahnen liegen!), ehrenamtliche Tätigkeit. Im Rahmen Deines außerordentlichen Engagements lernst Du einiges über die menschliche Psyche, Teil- und Volllegasthenie, Chiffriermethoden und Hirnerweichungen. Du hast ständig ein übervolles Postfach, mit nicht immer freundlichen Mails.

Wir erwarten:
Gute Englischkenntnisse, eine ausgeglichene Persönlichkeit (auch nach der 20. Anfrage nach dem Ablehnen eines Caches noch höflich sein). Geduld. Humor.

Bitte Deine aussagekräftige Bewerbung an die angegebenen Adressen. Vielen Dank!

Liebe Reviewer!
Ich ziehe vor euch den Hut! Schön dass es Euch gibt und entschuldigt, dass wir euch bisweilen sehr hartnäckig auf die Füße steigen.
Danke für eure ehrenamtliches Engagement (oder sollte ich Berufung sagen?)

Coole Caches

Schatzhausen, 30 Grad. Das Wetter, um sich im kühlen Nass zu erfrischen. Leider Gottes hängt im Freibad nix Logbares. Zumindest nicht in Rietberg.

Jetzt beginnt die Saison der Dosen, die nur durchs Wasser zu erreichen sind. Klar kann man mit Wathose das ganze Jahr solche Hindernisse überwinden.
Jedoch macht es bei solchen Temperaturen barfuß richtig Spaß.

Ich erinnere mich gerne an eine Dose in meiner Nähe „Zweistromland“. Ins Wasser, war ja niedrig. Den Junior auf die Schultern und nach ein paar Schritten saß ich bis zur Hüfte drin. Ein herzhaftes Lachen nach dem ersten Schrecken und die anschließende Wasserschlacht (im seichten Bach) hatten unvergesslichen Charme. Auf die Frage von Herrn Schatz, was wir gemacht haben, grinsten wir uns an „Nix!“.

Genau solche Dosen werden in den nächsten Tagen angegangen.
Bis bald… Im Bach!

Kein Gewinnspiel

Schön, dass Du diesen Artikel liest. Ich muss Dir jedoch gleich zu Anfang stecken, dass es hier absolut nix zu gewinnen gibt (außer vielleicht ein paar Minuten Unterhaltung).

Seit ein paar Wochen geistern Gewinnspiele durch die Timeline. Alle sind insofern gut, weil sich Kollegen Mühe geben. Besonders gut hat mir das aktuelle Seelenfangen von LouisCifer gefallen. Ach ne, es war der Höllentripp, das Dosenfischerkonzert in Ulm. Er sponsort eine Freikarte. Wer hier Pech hat, wendet sich an das Team Bashira, die haben noch Fahrkarten.

Mich persönlich reizen solche Aktionen nicht wirklich (gewinnen tun immer die anderen). Ich lese nur davon und bemerke bei mir den Gedanken „Ach, schon wieder eins“.
Kann es sein, dass sich das soziale Marketing durch meine Timeline schleppt? Werbung hat bekanntlich so einiges zu bieten. Ich warte noch auf Vergünstigungscoupons. Vielleicht für ein Event… Nach dem Motto: Ausdrucken, Ausschneiden und die Grillwurst ist 20% günstiger.

In dem Sinne wünsche allen Machern und Teilnehmern viel Glück!
Meine Nicht-Teilnahme erhöht eure Chancen 😉

Was tut man nicht alles für…

Die folgende kleine Geschichte basiert auf einer real geführten Unterhaltung mit einem lieben Cacherkollegen, die ich in meinschatz-Manier aufgearbeitet habe. Mal sehen, ob sich besagter Kollege darin wiederfinden kann 😉

Jeder hat Wünsche und Träume. Manches lässt sich realisieren. Sunnys Wunsch Nummer eins gehört dazu. Es ist eine Kletterausrüstung. Er will hoch hinaus. Baumeln im Wind. Abhängen mit seinen Kumpels der T5-Fraktion. Er will es mit seinem eigenen Gurt, auf den er eisern hinspart. Doch wie das im Leben so ist, wenn es eher gestern sein soll, wird es doch übermorgen. Das nervt Sunny.
Er entwickelt nun die tollsten Ideen, wie er schnell an das notwendige Kleingeld kommt. Hier ein paar seiner Sparfuchs-Ideen für und aus dem Bereich Geocachen:
1) Bei Events gibt es nur ein Getränk für mich und meine Lieben. Es wird via Strohhalm geteilt.
2) Logbücher werden nicht erneuert, sondern mit Tipex geweisst.
3) Ich bietet mich an, Caches für andere Owner zurückzuhaben, somit habe ich neues Material zum Selbstverbauen.
4) Gelöste Mysteries verschachere an den Meistbietenden.
5) Cachetouren richten sich nach dem Fahrer, der grundsätzlich nicht ich bin. Mittels sozialer Netzwerke ist verabredungstechnisch so einiges möglich.
6) Do-it-himself beim Dosenbau. Schlüsselsteine werden ausgescharbt. Ist gleichzeitig ein gutes Training für die Fingerchen.
Das sind seine ersten Gedanken. Liebe Kollegen seid so gut… Mission „Sunnys Klettergurt“ braucht weitere Anregungen oder einen Sponsor.

Wer helfen möchte, dass Sunny da hinkommt, wo er niemanden mit seinen Sparvorschlägen nerven kann, der kann auch gerne spenden. Ich leite alles vertrauensvoll weiter.

Sunny, wenn Du durch diesen kleinen Artikel schneller zum Ziel kommst… Ich freue mich für Dich!

Ownerzusammenschlüsse

Ich sitze hier und schreibe, dabei müsste ich eigentlich Dosen warten, die ich aus dem Verkehr gezogen habe. Ehrlich gesagt, ich habe zur Zeit keine Lust und wenig Zeit, die ich dann gerne mit selber suchen verbringe.
Was ist die Kosequenz? Für mich persönlich sicherlich den Bestand abbauen. Auch hier gilt Klasse statt Masse.

Eine weitere Möglichkeit ist Adoption. Das was ich geschaffen habe, bleibt erhalten. Vielleicht nur in Grundzügen, aber ich habe es geschaffen. Bleibe als solche im Listing genannt. Bei wirklich guten Multis eine tolle Idee.

Ein wunderbares Modell im Sinne von Effizienz sind Ownerzusammenschlüsse. Man entwickelt, baut und pflegt zusammen. Das macht Spaß und entlastet. Klingt in der Theorie gut, hat aber auch Harken. Letztlich bleibt ein Owner für das Listing verantwortlich, selbst wenn andere mitgenannt werden. Dieser besagte ist erster Ansprechpartner und kann bisweilen viel Post bekommen, wenn was nicht in Ordnung ist oder Hilfe benötigt wird. Über das Hinterhausgeschehen wird der Co-Owner auf dem Laufenden gehalten. „Kleinkram“ bleibt ihm erspart.
Problematisch finde ich in diesem Zusammenhang Teamaccounts. Der absolute Oberhammer war ein Teamaccount als Owner, der 42 Cacher zusammenfasst.
Wie die sich organisieren ist eine ganz andere Hausnummer.

Ich nutze den Ownerzusammenschluss bei zwei Mysteries und meinen Events. Habe damit nur positive Erfahrungen gemacht. Trotzdem bleibt es die Nummer zwei in der Ownerschaft, denn schließlich haben aufwendige Dosen immer den individuellen Stempel.

Fail #600

Wir schreiben Donnerstag den 26.5.11, ein ganz normaler Tag im Leben von Frau Schatz. Er beginnt mit Halbausschlafen, einem Kaffee im Garten. Alles gut. Viel Zeit zum Cachen ist angesagt. Mission 600! Eine PQ gezogen und ab. Das Schätzeken freut sich.

Wäre ich doch zu Hause geblieben. Gestartet habe ich mit einem DNF. Danach kam ein weiterer, den ich gemuggelt glaubte. Mein erster Fund war ein kleiner Micro in landschaftlich schöner Lage. Ich glaubte der DNFs wären für heute genug. Glauben ist nicht Wissen.
Die nächste Dose was muggelbewacht. Habe mich ein wenig rumgedrückt und gewartet, bis ich absolut erfolglos und frustriert von dannen zog. Selbst mein Lieblings-TJ konnte mir nicht helfen. Er munterte mich auf „Da hast Du Dir aber auch Dosen rausgesucht!“ (Danke Splitti).
Die nächste Pleite war mein zweiter Fund. So ein richtig übles Ding. Warum hab ich das überhaupt aufgehoben?

Weiter gings. Die nächste Dose war dermaßen mit Brennesseln zu. Also weiter! Das GPS lockte mich in bekannte Gefilde. Hier wollte ich ein Döschen seit längerem einsammeln. Und, ratet? Nein, kein DNF. Mein Garminchen ist jedes mal abgestürzt, wenn ich diesen Cache aufrufen wollte. So was hatte ich noch nie.

Jetzt reichts mir, dachte ich. So viel Pech an einem Tag. Das war aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die sonst so vorsichtige Frau Schatz ist einem Phishingversuch ins Netz gegangen. Und das mir! Nur so viel sei verraten: meine restliche freie Zeit habe ich mit diversen Telefonaten und bei der Polizei verbracht. Wer so kackfrech bescheisst, den muss man einfach anzeigen!! Die Krönung: Heute abend hat Frau Schatz nen Elternabend zum Thema „Sicherheit im Internet“

Und die Moral von der Geschicht‘
selbst die 600 hat Frau Schatz nicht!
(ich wollte für heute nicht mehr!)