Cacher-Knigge: Umgang in und mit der Natur

Naturcaches sind mit einem hohen Erholungsfaktor verbunden. Dosen werden zumeist an harmonischen Locations platziert. Oftmals in Kombination mit einer Wanderung.
Damit dies so bleibt und es zu keinen Stress mit Gärtnern, Förstern oder sonstigen Ordnungsmuggeln kommt, solltest Du folgendes beachten:

Generell bewegst Du Dich auf fremden Terrain. Also nicht einfach der Nase nach. Halte Dich an die Wege. Wir alle wissen, wie verführerisch Abkürzungen sein können. Wenn aber alle querfeldein laufen, dann entsteht ein neues Wegenetz im Wald. Tiere werden aufgeschreckt und Pflanzen zerstört. Das will keiner. Dann lieber entspannt einen „Umweg“ in Kauf nehmen (das hält auch die Terrainwertung niedrig).

Beim Suchen solltest Du in erster Linie mit den Augen anfangen und nicht mit gierigen Pfoten. Meist entdeckt man so ohne viel Aufwand das gesuchte Döschen oder die Station.

Wenn man sich in Gruppen in den Wald begibt, dann möglichst ruhig. Besonders Nachts. Wer hat es schon gerne, wenn eine laute Meute blendend durchs „Schlafzimmer“ maschiert.

Lobenswert finde ich diejenigen, die unterwegs CITO (Cache in trash out) betreiben. Ich muss zugeben, dass ich nur an Finallocations mal Müll mitnehme und auch nur dann, wenn es nicht zuviel ist. Als Owner ist man in diesem Punkt anders gefordert. Da ist es selbstverständlich, „seine“ Location sauber zu halten. Bei einer meiner Dosen habe ich im Umkreis zwei riesige Müllsäcke eingesammelt. Das erfreute den Förster. Eine Win-Win-Situation. Ich hab Spass an der Location und der Förster nen sauberen Wald.

Paperless Caching und Akkus sind gut für den Schutz der natürlichen Resourcen.

Der nächste Punkt geht an den Owner. Bedenke den Ort und die Machart deines Caches genau. Du hast keine Ahnung, was daraus werden kann.
Ein Beispiel: Ich hatte bei einem meiner ersten Caches eine Dose in einem Baum versteckt, der sich in Bodennähe gabelte. Es wuchs ein Blümchen darin und von unten konnte man in das Wurzelwerk greifen. Nach ein paar Wochen und x Händen später wollte ich nach dem Rechten schauen. Oh mein Gott, der Baum war dermassen ausgehöhlt, das Blümchen weg. Ich habe diesen Baum zum Tode verurteilt.
Daher mein Fazit. Wenn man etwas in Bäumen versteckt, dann bitte Totholz.
Der Owner sollte sich bei der Wahl der Location möglichst auf Wegesnähe beschränken.

Die Adrenalin-Junkies unter Euch, die gerne Döschen in die Baumwipfel hängen bzw. erklettern, sollen soweit mir als Bodenfraktion bekannt ist einen „Seilschutz“ (ist das der richtige Ausdruck?) benutzen und beim Einbau und Einstieg vorhandenes Geäst schonend behandeln.

Auf einen Blick:
1. Halte Dich an das vorhandene Wegenetz im Wald!
2. Verhalte Dich ruhig!
3. Nimm Müll mit! Aktiver Umweltschutz und jeden Tag eine gute Tat. Es freut den Owner und den Förster oder Gärtner!
4. Totholz als Versteck anstelle von Lebendem
5. Suche erst mit den Augen und dann mit den Händen!

Was noch? Habe ich was vergessen? Ich bitte Euch um Unterstützung. Ich sehe dies hier lediglich als Anfang, den ich mit Euch zusammen weiterentwickeln möchte. Keine Scheu, postet mir Eure Ideen als Kommentar oder per per Email. Vielen Dank!

Fortsetzung folgt … Cacher-Knigge (Umgang mit Cachebehältern)

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2 Gedanken zu „Cacher-Knigge: Umgang in und mit der Natur

  1. Nein, dass kannte ich nicht, aber bestimmt gibt es an vielen Stellen ähnliches.
    Ich möchte nicht das Rad neu erfinden, sondern unter dieser Rubrik viele Faktoren zusammenstellen. Sieh dies nicht als fertiges Projekt, sondern wir befinden uns in Bauphase eins.

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