Von Idioten und Zunftschande!

Es gibt Dinge, da bekomme ich einen ganz dicken Hals. Kaputt machen und Klauen gehört dazu.
Da macht man sich Arbeit und Mühe bei seinen Caches und irgendwelche Vollpfosten kommen daher, frei nach dem Motto „nach mir die Sintflut“ oder „ohne Rücksicht auf Verluste“, werden ohne Hirn und Verstand Finals kaputt gemacht, Stationen zerstört, Petlinge geklaut, Coins stibitzt. Aktuell hat es Splittis und meinen „Was bin ich?“ getroffen. Mal wieder!
Ich rede er nicht von mal eben aus Versehen, sondern mit Absicht. Woran liegt es? Sind es Neider? Spassbremsen? Kollegenschweine?
Ich kann es nicht nachvollziehen. In den nächsten Tagen möchte ich mich intensiv mit den Gepflogenheiten rund um Cachebehälter beschäftigen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir Erfahrungen zum Thema mitteilt. Vielleicht mit Bildern oder Erlebnissen mit „Wiedergutmachung“. Postet sie hier oder schickt mir Eure Erfahrungen via Mail.

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13 Gedanken zu „Von Idioten und Zunftschande!

  1. Woran es liegt?
    Zu viele Cacher!
    Es gibt keine „Community“ mehr, in der jeder irgendwie noch jeden kennt.
    Es ist jetzt so anonym und man tritt sich gegenseitig häufig mal auf die Füsse.
    Und da werden dann auch Probleme wie beschrieben „gelöst“.

    Seien wir doch froh, dass wir noch nicht bei der nächsten Eskalationsstufe sind. Denn da werden sich die Geocacher gegenseitig verprügeln.
    Lange dauern kann es jedenfalls nimmer.

  2. Man weiss ja nix genaues, aber bist du denn sicher, dass es Cacher waren? In dieser Location treiben sich ja noch andere „Interessensgruppen“ herum, die vorwiegend in Flecktarn und mit ner Pulle Bier unterwegs sind … 😉

  3. Mhhh, blöde Sache. Aber ich hätte wohl eher Stillschweigen gewahrt, als den Kaspern noch Publicity zu geben. Einfach leise und ruhig alle wieder reparieren, dann ist die Sache meistens gegessen.

    • Das habe ich beim ersten mal so gemacht, irgendwann bin ich halt angefressen. Ich kann es natürlich nicht hundertprozentig Cachern anhängen, aber trotzdem es merkwürdig… Hier findet man das Final vielleicht per Zufall aber ohne den Schlüssel des Prefinal war es nur mit Gewalt zu öffnen. Das Prefinal ist sehr gut versteckt gewesen. Das findet man nicht einfach so!

  4. Ich glaube nicht an einen allgemeinen Niedergang der Community. Im Großen und Ganzen erlebe ich die Stimmung unter den Leuten immer noch als sehr harmonisch. Das sich Leute nicht aufs Fell gucken können, gibt es überall. Und dass das öfter vorkommt, je großer die Gruppe wird, ist auch normal. Und dann gibt es natürlich auch mehr von denen, die durch solche Aktionen auffallen.
    Aber kurz gesagt: Wir lassen _uns_ doch, die wir mehrheitlich gutmeinend sind und fair mitspielen, von diesen wenigen das Spiel nicht kaputtmachen! Also wäre ich vorsichtig mit der Verkündigung des allgemeinen Niedergangs. Jeden Tag passiert so viel Gutes, haben Leute so viel Spaß beim GC, das darf man bei allem Ärger nicht aus den Augen verlieren.

    • Das hast Du schön gesagt. Ich will an den Untergang auch nicht glauben, aber manchmal muss man sich auch Luft machen. Ich gehe lieber selbst Cachen anstatt meine Dosen, die ich zur Erheiterung anderer gelegt habe, reparieren muss. Dann hat man als Owner keine Lust mehr. ich persönlich habe mich entschieden, mich von einigen Dosen nach und nach zu trennen. Dann hab ich weniger Theater (andere Owner dafür vielleicht um so mehr).

  5. Mach’s wie Kammowski bei seinen LPs:
    Mystery und PMO allein reicht nicht!
    Dazu noch ein Start-Multi vorweg, um die Leute über eine Strecke von mindestens 3km „von Hinten“ über mehrere Stationen an den Cache heranzuführen, und zwar so, dass man nicht mit dem Auto abkürzen kann.
    Und das Final dann wieder „offsite“, also in der Nähe des Parkplatzes.

    Das hält ander LP-Interessierte fern. Da kann’s dann höchstens noch der Jäger sein, der sich vom Baumwurzelversteck gestört fühlt.

    • Einerseits sind es (ab und an) die Neuzugänge, die mit ihrem iPhone suchen und sich leider keine Gedanken darüber machen, das sich da jemand Mühe gemacht.

      Da werden die Dosen nicht zugemacht, irgendwo anders hingelegt u.ä.

      Es sind aber stellenweise auch alte Hasen dabei, die als Akkordcacher unbedingt eine Anzahl an Dosen pro Einheit schaffen muss(?) und dabei keine Rücksicht nimmt.

      • Ziel kann nur sein, die „Funde pro Zeit“ zu drosseln.

        Das reduziert die Cacherschäden, die ggf. doch erfolgende Aufmerksamkeit durch Dritte.
        Und man muss versuchen, durch das Listing keinen Hype zu befeuern (vt. Prophecy, Haus auf der linken Seite.

        Starträtsel allein bringen nicht viel, weil deren Lösung im Zweifelsfall lawinenartig weitergereicht werden.

        Wenn vor dem Cache erstmal gewandert werden muss und der Final auch noch offsite liegt, dann spricht sich das genauso herum wie die Löstung des Starträtsel. Und das Icon („hike 10km“) schreckt die Lostplace-Griller mit ihren Bierkisten und Kühlboxen ab.

      • Ich bedanke mich bei Dir, für die zahlreichen Vorschläge. Mit dem weitergeben von Rätselkoss stoßen wir auf ein ganz heisses Eisen. Trotzdem bin ich persönlich der Meinung, dass sie die sogenannten Powercacher abschrecken. Aber vielleicht irre ich mich ja.

      • Das mit dem Weiterreichen der Startkoordinaten ist völlig normal, seitdem es die D5-Einstiegsrätsel gibt, die absichtlich so gewählt wurden, dass sie eigentlich nur ein verbrämtes „Koordinaten gibt’s per Mail“ sind.

        Das führt dazu, dass es bei Caches, bei denen es die Owner wirklich als Rätsel meinen, genauso gehandhabt wird.

        Das ist ja auch ein Grund, warum Events so beliebt sind. Neben den Coin-Discoverern sitzt da auch die Fraktion der Mystery-Alternativweg-Löser. Warum soll man auch nicht hilfsbereit sein, schliesslich haben andere ja auch geholfen?

  6. es würde ganz einfach reichen, gc nicht als geschicklichkeitsspiel sonders als das als was es konzipiert war zu sehen: als möglichkeit anderen schöne, interessante, spannende oder sonstwie sehenswerte landschaften/gebäude/dinge nahezubringen.

    wie sinnvoll es ist, zu diesem zweck irgendwelche aufwändige dreifachversperrte und nur per ir-fernsteuerung und laserschwert zu öffnende verstecke und das womöglich noch in 25 m höhe zu konzipieren, sei dahingestellt.

    • Amen, Amen, Amen. In letzter Zeit nur selten etwas gelesen, was ich mit so viel Zustimmung unterschreiben würde wie diese Ausführung.

      Beruhigend, dass das auch andere Leute so sehen.

      chrysophylax.de

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