Cacher-Knigge: Umgang mit Cachebehältern

Der zweite Teil des Cacher-Knigges widmet sich dem, was uns glücklich macht. Den Dosen!

Von Nano bis Large sorgen sie für Spannung und Spass. Je nach Aufwendigkeit spiegeln sie das Herzblut des Owners wieder. Grundsätzlich sollte jeder Cacher im Fundmoment die Dose als sein Eigentum betrachten und dementsprechend Vorsicht wallten lassen.

Sollte der Cachebehälter oder die Station nicht zu öffnen sein, dann tunlichst nicht mit Gewalt. Dose zur Seite legen in aller Ruhe überlegen. Mit Köpfchen kommt man gut zum Ziel. Wenn es nicht geht, dann lieber nen Fotolog oder TJ nutzen und den Owner auf das Manko hinweisen.

Ein großes Ärgernis sind nasse Logbücher. Oftmals sind Dosen schlecht verschlossen, so dass Feuchigkeit hineinkommt. Ich konnte schon so manches nasse bzw. schimmelige Logbuch entfernen. Dann wird nicht gemeckert, sondern einfach neu bestückt. Schließlich sind es wir Cacher, die nicht sorgfältig umgegangen sind. Eine persönliche Bitte: druckt euch ein Logbuch aus (Vorlagen findet ihr hier) und tragt es bei euch. So könnt ihr schnell nen Owner entlasten. Letztlich ist und bleibt er dafür verantwortlich, aber ich glaube gegen eine gute Tat am Tag ist nichts einzuwenden.

Was passiert, wenn ich was kaputt gemacht habe? Nix! Kein Owner reisst Euch den Kopf ab (es sei denn ihr habt dies mit Vorsatz gemacht). Allerdings gebietet es der Anstand, sich beim Owner zu melden. Ich weiss nicht wie ihr es handhabt, aber soweit ich es kann, würde ich Wiedergutmachung leisten. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Von Eigenreperatur bis zur Aufmerksamkeit. Möglichkeiten gibt es reichlich. Das Minimum ist eine Entschuldigung.

Finals sollten Nettigkeiten enthalten. Viele Owner schreiben im Listing den Erstinhalt. Man wundert sich, was nach Wochen dann zu finden ist. Ich möchte nicht näher aufs traden eingehen, sondern nur darum bitten No-Goes zu entsorgen. Hierzu gehören Lebensmittel, Kronkorken, Parktickets, Kondome u.ä..

Auf einen Blick:
1. Stell Dir vor, es sei dein Cache und behandle ihn entsprechend!
2. Keine Gewalt anwenden, lieber Fotolog oder TJ.
3. Nasse Logbücher sind oftmals das Ergebnis von nicht sorgfältigem verschließen. Nicht meckern, sondern austauschen!
4. Schäden, die ich verursacht habe, werden gemeldet! Das ist das Minimum was ich als Verursacher tun kann!
5. Den Inhalt von Finals kontrollieren und ggfls. korrigieren.

Was noch? Habe ich was vergessen? Ich bitte Euch um Unterstützung. Ich sehe dies hier lediglich als Anfang, den ich mit Euch zusammen weiterentwickeln möchte. Keine Scheu, postet mir Eure Ideen als Kommentar oder per per Email. Vielen Dank!

Fortsetzung folgt…!

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5 Gedanken zu „Cacher-Knigge: Umgang mit Cachebehältern

  1. Sehr guter Beitrag 🙂
    Vielleicht sollte man noch anfügen, dass man Cachelogbücher bitte (sofern irgendwie möglich) mit einem Laserdrucker / -kopierer ausdrucken sollte, da Tinte sehr schnell verwischt und hässlich aussieht. Laserdruck-Logbücher halten dagegen einiges aus, ohne zu verschmieren. Ist natürlich nicht soo wichtig, aber viele denken einfach nicht an sowas 😉
    Viele Grüße,
    Lisa

  2. Auch Schäden, die ich nicht selbst verursacht habe, sollten dem Owner mitgeteilt werden, sofern dies nicht bereits geschehen ist. Nur dann kann er zeitnah aktiv werden.

    Ein Logbuch würde ich nur Tauschen, wenn der Zustand desselbigen nicht auf einen undichten Cachebehälter zurückzuführen ist. Anderenfalls ist der Erfolg nicht nachhaltig.

    Auch mit dem Fotolog sehe ich etwas kritisch. Bekomme ich die Dose nicht auf, weil ein Mechnismus/Elektronik defekt ist, der Behälter eingefroren ist o.ä. ist es sicherlich OK. Leider wird ein Fotolog heute oft schon aus Bequemlichkeit gemacht, wenn Stages und/oder Aufgaben nicht gelöst wurden. In dem Fall ist ein Fotolog ein absolutes NoGo.

  3. Also ich möchte nicht, dass irgendjemand einfach das Logbuch aus einem meiner Caches nimmt nur weil er meint, es wäre zu feucht. Das soll schon noch mir als Owner überlassen sein. Ich lese mir die Logs nämlich ganz gerne mal durch.

    • Da hast Du recht, denn das tue ich auch. Ich spezifiziere es mal so: Austausch von Logstreifen bzw. Micrologbüchern. Alles andere sollte der Owner selbst übernehmen. Danke für den Einwand!

  4. Logbücher tausche ich nur nach Rücksprache mit dem Owner.
    Wir haben auch schon den ein oder anderen Cach doppelt angegangen, da wir beim 1. mal das „Döschen“ nicht öffnen konnten.
    Grundsätzlich denke ich genauso, behandele jeden Cach so, also ob es dein eigener wäre! Mein Kaffeekanne auf der Arbeit öffne ich auch nicht auf der Standbohrmaschine.

    Heute .. heul .. lest selbst, der ein oder andere kennt die Spiel ohne Grenzen Serie ja:

    http://coord.info/GC29JV2

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