Ich bin ein Opfer

Jawoll, seit heute weiss ich wieder, wie man sich als Opfer fühlt!
Das Opfer von Owner-Voyeurismus! Es traf nicht nur mich, sondern meinen Mitcacher lwal0130.
Ich möchte auf den Cache an sich nicht näher eingehen, da ich vom gleichen Owner manch schöne Dose gefunden haben.

Heute war es unser „Cache der tausend Augen“, in einem Wohngebiet gelegen. Ein Tradi mit Anhang, also eigentlich ein Multi. Beide Stationen keine 8 Meter auseinander. Wir haben uns nach der Station nen Wolf gesucht. Dabei möchte man nicht sonderlich auffallen, da so einige Damen und Herren hinter den Fenstern bzw. im Garten aktiv waren. Mir war es dermaßen unangenehm, weil ich an einem Zaum rumgriffeln musste. An Privateigentum! Laut Hint konnte nur dort was sein. Der entsprechende Hausbesitzer-Muggel verschwand glücklicherweise im Haus.

Nach ein paar Minuten entschieden wir uns dann für Abbruch. Weil ich neugierig war, wo besagte „Station“ zu finden sei, rief ich einen Telefonjoker zu Hilfe. Der beschrieb uns genau, was und wo. Ebenso den Ort des Final (Danke an dieser Stelle). Nach dem Telefonat hab ich auch verstanden, warum der Hausbesitzer-Muggel in selbigen verschwand. Es handelte sich nämlich um den Owner.
Er muss sich bestimmt nen Ast gegrinst haben uns, beim Suchen, Abrücken und Wiederkommen zu beobachten. Pervers!
Ich stehe nun in Logbuch, aber ich werde, habe ich eben beschlossen, diesen Cache nicht loggen. Bin noch unentschlossen, ob ich ne entsprechende Note schreibe oder den Owner anmaile (werde wohl letzeres machen). Generell hätte ich gleich am Gartenzaun bzw. der Haustür meine Meinung mitteilen können. Nachher ist man immer schlauer!

Lieber Owner in spee! Eine Bitte habe ich an Dich. Lege niemals so etwas! Frage Dich, ob Du es gern hast, wenn andere Dir beim Cachen zusehen. Kannst Du diese Frage mit ja beantworten, dann schreib es ins Listing rein. Netterweise mit dem Hinweis „Bitte Klingeln, dann gibts nen Kaffee!“

So, nun geht es mir besser!

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16 Gedanken zu „Ich bin ein Opfer

  1. ms71 Du musst ja nicht jeden Cach machen und wenn Du einen Cache nicht gut findest wie er gemacht oder gelegt ist, dann lass es einfach und lass andere Ihren Spaß haben.

    Ich finde es daneben, einen Cache anzuprangern, den man nicht mag. Mach den Cache dann einfach nicht.

    Wenn dann keiner den Cache macht, wir der Owner sich schon fragen, was da nicht ok ist.

    meine 5ct dazu
    Naturekid

    • Du hast absolut recht. Ich muss nicht jeden Cache machen. Das ist absolut meine Devise. In der Regel weiss man aber vorher nicht wirklich genau, worum es sich vor Ort handelt. Hätte ich es gewusst, wäre ich nicht hin.

      Den Spass nehme ich keinem, denn ich gebe den GC-Code nicht preis. Deshalb werde ich diese Dose nicht loggen oder per note bedenken, damit andere ihren Spass daran haben.

      So wie ich Dir ein Recht auf Meinungsäußerung einräume, nehme ich mir selbiges, um über Dinge zu Schreiben, die mir nicht gefallen.

      • No offence!

        Ich wollte nur sagen, man muss ja nicht jeden Cache machen.

        Und man sollte nur bei kaputten Caches ein „SBA“ loggen.

  2. Also wenn mir so ein Cache unterkommt, dann wird umgehend abgebrochen und vor allem nie wieder gekommen. Das gibt einen DNF mit einer entsprechenden Begründung und fertig.

  3. Äußerst unkomisch. Ich hatte auch mal so einen Cache gefunden, der direkt am Jägerzaun, 1,5m von der Fensterfront klebte.
    Das ist in meinen Augen Verarschung. Vielleicht noch ne Webcam installieren und das ganze auf Youtube hochladen? Nein Danke!

    Ich habe nichts gegen urbane Caches. Aber ich gehe nicht in der Reihenhaussiedlung auf Schatzsuche. Das tue ich mir nicht an. Sollen sich doch andere Leute zum Horst machen.

  4. Ich habe auch schon so einen Cache gemacht, den man vom Bürgersteig aus greifen kann, aber man vom Erker des Wohnzimmerfensters aus sehr genau beobachtet werden kann. Da steht es aber deutlich im Listing, dass die Idee vom Kind des Owners kam, das gerne Cacher beim Suchen sehen will und man entsprechend eventuell beobachtet wird.
    So kam es, dass ich mit einem befreundeten Team dorthin kam und während ich die im Busch hängende Dose öffnete, lehnte sich hinter dem Fenster keine 10m entfernt ein Kind winkend über die Sofalehne und schaute zu. Ein Wink zurück und weiter ging die Tour. Nochmal würde ich das aber nicht unbedingt machen.

  5. Ich denke auch, DNF mit einer entsprechenden Begründung ist der richtige Weg. Das hat nicht mit schlecht machen zu tun (zumindest wenn man seine Meinung entsprechend formuliert) und Cacher die vor dem Suchen die Logs lesen (soll es ja geben) haben eine Chance sich ein Bild zu machen, was auf sie zu kommt.

  6. Ich bin froh um jeden aussagefähigen DNF, der für solche Wohnsiedlungs-Voyeurcaches gemacht wird, so kann man sich den Weg dorthin gleich sparen und lieber was anderes suchen.

  7. Moin zusammen,
    ich bin auch Owner einer Dose im Vorgarten. Allerdings steht alles, was man wissen muß, auch im Listing. Trotzdem gibt es immer irgendwelche ******, die auf den Punkt nicht verzichten wollen, aber nachher meckern… Lesen bildet nicht nur, es hilft auch vor Überraschungen! Meine Meinung: wenn ich einen Cache in den Vorgarten lege(oder aus Ermangelung eigener Wälder, legen muß), sollte das auch so im Listing stehen. Einige Cacher haben dadurch natürlich Kontakt mit den Nachbarn gehabt, aber (laut Logs) hat es den Meisten trotzdem Spaß gemacht…!
    – Lumpi-LP –

  8. Ein Tradi mit Station? Das wär schon der erste Grund zum Meckern.
    Wohlmöglich ein Micro im Vorgarten? Da frag ich mich warum das sein muß. Wenn ich schon einen Cache im Vorgarten lege, dann kann das doch eine Riesenkiste sein. Sowas, wie diese Dinger für Gartenstuhlpolster oder so. Ist doch mein Vorgarten, da wird sicher nicht gemuggelt. Besonders, wenn man direkt daneben dann einen Schlüssel fürs Vorhängeschloß im Fakestein unterbringt, so wie ich es kürzlich im Urlaub hatte. Riesenkiste am Gartenzaun und die Schlüssel lagen direkt daneben. Aber eben getarnt.

    Besonders merkwürdig find ich allerdings, daß der Owner nicht gekommen ist und mit Dir einen Klönschnack gehalten hat. Das wär auf jeden Fall meine erste Reaktion.

    An Deiner Stelle würde ich allerdings loggen und zwar mit der Kritik, wie Du sie hier auch formuliert hast.
    Caches unter Beobachtung sind nie angenehm, wenn aber der Owner auch noch so merkwürdig drauf ist, dann ist das erst recht ein Grund, Kritik im Log zu üben. Im Listing sollte klar stehen, was einen erwartet.

    Merke: Nicht alle Vorgartencaches sind doof, ich hab schon jede Menge sehr einfallsreiche und schick gemachte Caches in Vorgärten von Cachern gefunden.

    Gruß, Elli

  9. Wenn wir uns beim Suchen nicht wohl fühlen, bedingt durch Beobachtung oder was auch immer, dann wird abgebrochen, zumindes bei einem Tradi.
    Einen DNF mit Begründung gibt’s dann auch.

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