Nicht auf den Kopf gefallen!

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Zur Zeit hat mich bzw. meinen Blog die Glücksspielfraktion auf dem Kieker. Da schreiben sie z.B. „dass sie gedacht hätten sie wären auf den Kopf gefallen, da sie den Sachverhalt erst nach Lesen dieses Blogs verstehen!“ Schon klar, Leute. Ich habe Euch auch verstanden. Es lohnt nicht, mich weiter zu belästigen. Ich schalte Euch nicht frei. Das haben die Betreiber der XXX-Seiten bereits kapiert.

Ebenfalls hatte ich Anfragen von potentiellen Co-Autoren. Was die so alles schreiben wollten, ist mir bis heute nicht bekannt. Sie waren, glaube ich lediglich scharf darauf, mir irgendwelche Rechte abzuluchsen. Mein Hinweis, dass ich vor Freischaltung generell erst Artikel überprüfe, reichte wohl, um eine spontane Schreibblockade auszulösen.

Ich hab nicht das goldene Ei des Kolumbus auf Löffeln gefressen. So freue ich mich z.B. sehr, wenn einige Kolleginnen und Kollegen die Kommentarfunktion nutzen, um den Blog zu bereichern. Ich habs ja nicht wirklich mit z.B. den technischen Finessen.
Generell gilt: Wer sich über meinen Blog „bekannt“ machen möchte, der kann mich direkt anschreiben. Schließlich habe ich sogar freie Werbeflächen oder könnte sie einrichten.

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WM-Unterhaltung

Es ist so heiss, da hat niemand wirklich Lust sich anzustrengen. Weder körperlich noch geistig. So dachte ich mir, ich trage mal etwas zum locker leichten Summerfeeling bei.
Da grad in Deutschland die Frauen-Fussball-WM ausgetragen wird, könnten wir Geocacher doch sportlich dagegenhalten. Und zwar mit unseren eigenen Disziplinen.

PETlingweitwurf oder Speedcaching waren gestern. Heute muss es schon was Besonderes sein. Hier zwei meiner Favoriten:

Freibad-T5er-Hopping
Es handelt sich um einen Multi, bei dem alle Stationen etwas mit Wasser zu tun haben. Wir beginnen im Duschbecken. Der Abflusspömpel ist eine Spezialanfertigung. Wer hier mit den Fingerchen nicht flott ist und ein gutes Repertoire an Ablenkungsmanövern drauf hat, der bekommt Ärger mit dem Herren der Fluten (und Poseidon ist damit nicht gemeint). Weiter geht es im Becken der Kleinen. Hier schwimmt eine ganz besondere Badeente. Wenn du Glück hast, ist sie noch nicht belegt. Hast Du Pech, dann wandert sie mit Anhang durch das gesamte Freibad. Hier ist Diplomatie gefragt. Beispielsweise „Tauscht Du deine Ente gegen dieses leckere Eis?“
Ich empfehle an dieser Stelle den Herren der Schöpfung, sich weibliche Unterstützung oder ein Alibikind auszuleihen, denn sonst könnte diese Nummer ganz böse enden (die Fotos die dann von dir gezeigt bzw. geschossen werden, sind für Fahndungsplakate bzw. den Erkennungsdienst).
Hast Du diese Hürde genommen, dann musst Du an die Whirlpooldüsen. Die älteren Herrschaften werden es genießen, von Dir beobachtet zu werden. Aber Vorsicht, denn Rentner können hartnäckig und renitennt sein.
Zum Abschluss musst Du nach einer Badehose tauchen. Darin sind die finalen Koordinaten mit wasserfestem Stift auf dem Allerwertesten geschrieben. Blöd nur, wenn sie sich jemand geborgt hat. Aber ich bin mir sicher, auch diese Herausforderung ist für Dich machbar.
Das Final… tja, nachdem Du so viel geackert hast, darfst Du zum Eisstand. Dort ist der small. Der Hint „Stell Dich hinten an und lass es dann fallen!“

Zeckenparade:
Ich lese es immer wieder, wie viele der kleinen Krabbler sich an Kolleginnen und Kollegen anhaften. Warum nicht einen netten Event draus machen. Ein Waldareal ist das „Sammelgelände“. Es gibt eine einheitliche Cacherkluft. Sandalenbereifung, kurze Hose und Shirt. Der Krabbler zuliebe ist ein Sponsoring von Insektenschutzmitteln nicht zulässig. Innerhalb einer halben Stunde dürfen so viele Krabbler gesammelt werden, wie ertragbar. Es zählen nur Zecken, die sich bereits eingenistet haben. Ein Mogeln im Intimbereich wird mit Ausschluss bestraft. „Abnahme“ erfolgt durch Fachpersonal. Anschließend wird gepoppt. Leute nicht dass, was Ihr versteht. Die abgezupften Zecken werden im Lagerfeuer „gepoppt“.

Und wer nun denkt Frau Schatz hat se nicht alle… ich war heute ein wenig zu lange in der Sonne. 😉

Unkallkulierbar

Engagement finde ich toll. Heute konnte ich in den Genuss selbigen kommen, denn mein Sohn und ich hatten viel Spass auf dem Event der Sonnentatzen. Die Beiden haben sich viel Mühe gemacht, für die ich mich hier nochmals bedanke (auch bei allen Helfern).

Was mich masslos geärgert hat, ist die Unverbindlichkeit, mit der ein Event genutzt wird. Also ein „will attend“ geloggt wird und dann kurz vorher abgesagt wird, bzw. garnicht.

Sicherlich mag es immer gute und berechtigte Gründe geben, nicht zu kommen. Das schlechte Wetter ist allerdings absolut kein Grund.
Wenn es sich um einen Kneipenevent handelt, bei dem das gastronomische Risiko beim Wirt liegt, ist eine kurzfristige Absage nicht dramatisch.
In dem konkreten Beispiel, einem Grillevent mit Getränken, Waffeln und Würstchen, haben allerdings in den letzten Tagen ca. 30 Personen abgesagt. Bei einer geplanten Personenzahl von 140 Cachern ist dies unverhältnismäßig.

Da macht sich niemand groß Gedanken, was mit den Kosten passiert. Egal, ich bin persönlich davon nicht betroffen. Stimmt. Zunächst seid ihr dass nicht, aber in letzter Konsequenz fragt sich dann wohl jeder Eventveranstalter, wie die Gastronomie reibungsfrei ablaufen kann und ob er bzw. sie so etwas überhaupt auf die eigene Kappe nehmen will.

Beim letzten Quartalscacher sind mein Kollege Ladune und ich auch auf einem Mehr an Kosten sitzengeblieben. Meine Kosequenz?

1. Kneipenevents nur noch mit Essen a La Carte bzw. was der Wirt bereit ist, auf sein eigenes Risiko zu tragen.
2. Mitbringevents (auch hier hat nie mal jemand gefragt, wer sich um Teller, Becher, Besteck, Servietten die Kohle kümmert)
3. Sollte ich nicht hundertprozentig wissen, ob ich am Eventtag wirklich kann, dann melde ich mich lieber nicht an, sondern komme einfach so.

Ich denke ich spreche im Namen aller Eventorganisatoren: Wir erwarten nicht viel, aber Verbindlichkeit ist das Mindeste! Ein Cacher ein Wort!

Wenn Frau Schatz die wilden Esel reitet

Ein schönes langes Wochenende liegt vor uns. Wer noch nicht weiß, was er vor hat, der könnte spontan nach Gütersloh fahren, denn dort, genauer gesagt auf der Eselranch findet Sonnentatzens’s Grillevent statt.

Julia und Chris sind regional ziemlich bekannt und gut vernetzt, daher war es nicht verwunderlich, dass die ursprüngliche Gästeliste von 50 Personen innerhalb weniger Stunden voll war.
Nach Rücksprache mit dem Besitzer ist nun doch mehr möglich. Wer kurzentschlossen Bock hat auf eine schöne Location, viele nette Kollegen, Grillage und einiges an Dosen in der Nähe, der ist herzlich eingeladen.

Und wenn ein bestimmter Kollege kommt, dann wird Frau Schatz auch auf nem wilden Esel reiten. LG an dieser Stelle an den Herrn Insider 😉

iPad-Cacher

Regen und einiges an Terminen. Eigentlich war ich auf Cachen nicht eingestellt. Gute Klamotten an, weil Bankbesuch. GPS daheim fahre ich so durch die Gegend und dachte mir: Einmal abbiegen und Du bist an einer Dose.

Da ich nur das iPad mit dem App von geocaching.com dabei hatte, sollte es seine Tauglichkeit erneut unter Beweis stellen.
Wegen der Handlichkeit und dem Wetter blieb das iPad vor Ort dann im Auto. Die Entfernungsangabe sagte 44 Meter bei einer Genauigkeit von 3 Metern. Ein Blick und ich wusste wo ich hin musste. Klar, drei Bäume am Feldrand schränken die Möglichkeiten drastisch ein. Somit war die erste Dose schnell gefunden. Geloggt wurde nicht vor Ort, denn dafür nehme ich mir gern Zeit.

Da der erste Cache so gut geklappt hatte, ging es weiter zum nächsten. Hier konnte ich bis auf drei Meter ran, allerdings war das Terrain für mein heutiges Outfit nix (wenn dann eher nach dem Termin). Grob umgeschaut, nix gefunden und weiter.

Auf der Rückfahrt hatte ich noch zwei Tradis liegen. Nummer drei war bei einer Entfernung von 18 Metern Radiussuche (an einer Straßenkreuzung mit überschaubaren Möglichkeiten) gut zu bewältigen. Nummer vier war ein Anhalten, Aussteigen, Loggen und Weiterfahren. Hier hätte man eigentlich bei Ortskenntnis kein GPS gebraucht.

Mein Fazit:
Für die von mir gewählten Dosen, war das iPad in den Koos sehr genau und absolut ausreichend.
Allerdings handelte es sich um Caches mit niedriger D-Wertung und alle lagen in unmittelbarer Straßennähe. Für weite Wanderungen und schwierigeres Gelände würde ich das iPad nicht benutzen.
Optimal ist ein kurzes sondieren, wie z.B. In der Stadt und dann eine Inaugenscheinnahme von potentiellen Loactions. Stellenweise wird dadurch die D-Wertung erhöht, allerdings auch das Einschätzen von Entfernungen und möglichen Verstecke erweitert.
Kurz: ein Notfall aber kein Ersatz für mein Garminchen (Oregon 300)

Schwer und langweilig

Diese beiden Schlagworte reichten aus. Mit zwei Worten ließen sich zwei Caches loggen. Ja richtig, zwei!

Minimalistisch? Ja! Unhöflich oder ungebildet? Man weiss es nicht. Spekulationen sind möglich.
Was bekannt ist… dieser Kollege hat 5 Dosen gefunden. Was soll man da schon erwarten.
Es zeigt mir aber, wie wertvoll Erklärungen sind. Ich bin damals gründlich in die Gepflogenheiten und den Sprachcode eingeführt worden (Danke Freddus).
Allen Newbies, die ich begleiten durfte, habe ich genau das weitergegeben. Ich glaube nur so kann es gehen. Neben den Kurzinfos (ich schrieb bereits darüber) in Listings (extra für Newbies) setze ich auf Vorbilder.

Und bei allem… Es ist nur ein Spiel. Also ärgere ich mich nicht zu sehr und informiere über die mir bekannten Spielregeln und Finessen.

Persönlich hoffe ich, dass dieser Newbie entweder schnell lernt oder selbst mal das Gleiche zu lesen bekommt.
BTW: die eine Dose, die mir gehörte war handgearbeitet.