Drogentarnung

Mein Tag begann mit einer Fortbildung. Inhaltlich ging es um aktuelle Drogentrends. Neben einer Kurzeinführung wurden uns im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation Fotos von Drogenutensilien gezeigt. Bei einem Bild haben mein Kollege (Cacher) und ich uns angegrinst. Der Referent sprach von Cannabisbrocken und entsprechender Tarnverpackung.

Was meint ihr, liebe Kollegen, war auf dem Foto? Richtig, ein Filmdöschen. Nun, hiess es, wer auch immer so etwas in der Tasche hat, könnte Drogen verbergen. „Oder ist Geocacher!“, sag ich zum Kollegen. Gleichzeitig drehten sich so einige Köpfe zu uns herum, ebenfalls grinsend, weil mein bzw. unser Hobby im Kollegenkreis nicht unbekannt ist.

Wenn der Herr von der Suchberatung wüsste, was ich in meiner Tasche habe, hätte er mich dann wegen Verdachts auf Dealerei weitervermittelt? Dabei weiss Fachfrau Schatz doch, dass es heute eher die Ü-Eier sind, die Kids als Tarnung benutzen.

Und was haben wir gelernt?

  1. Verallgemeinerungen haben keine Richtigkeit!
  2. Ich verkaufe im Treff keine Ü-Eier!!
  3. Mit Reizworten wie „Drogen“ und „Geocachen“ weckt man Neugier!!!

In dem Sinne viel Spaß bei der D(r)o(g)sen-Suche 😉

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4 Gedanken zu „Drogentarnung

  1. Polizeikontrolle (Mit Taschenkontrolle) ist spannend, wenn man leere Petlinge dabei hat und dabei nicht gewillt ist, zu erläutern, was Geocaching ist.

    „Was ist das?“ „Das ist ein PET Preform“. „Was tut man damit?“ „PET-Getränkeflaschen herstellen“ „Aber Sie doch nicht, oder?“ „Nein.“ „Was tun sie damit?“ „Ich habe das in meinem Rucksack.“ „Sie sorgen nur dafür, dass das hier nur länger dauert.“ „Ich habe Sie mit meinen Steuern doch sowieso schon bezahlt.“
    Ja, es hat länger gedauert, war den Spass aber wert.

    • Man könnte auch ehrlich sein und sowas sagen wie: „Ich will sie verstecken.“
      „Warum?“
      „Damit andere sie finden können und andere ihren Spass dran haben – wenn sie verstehen, was ich meine.“
      „Reden sie von Drogen?“
      „Ich rede von PETlingen.“
      „Wollen sie mich verarschen?“
      „Aber nein. Ich will die wirklich verstecken.“

      …und dann hat man auch noch „der letzte Bulle“ im Hinterkopf…

      • Ging ja noch ein wenig weiter:
        „Und warum haben Sie die im Rucksack“ – „Die sind wasserdicht und stabil, da kann man Dinge hineintun.“ – „Ah, da kommen wir der Sache ja schon näher. Was tun sie denn da so hinein?“ – „z.B. Papierstreifen“ – „Mit was drin?“ – „Linien“. In meiner Tasche war dann noch ein Mapsource-Ausdruck von Frankfurt mit haufenweise kleinen Fähnchen drauf.
        „Was ist das?“ – „Eine Karte von Frankfurt“ – „Das sehe ich selbst. Was tun sie damit?“ „Mir merken, wo ich noch hinfahren muss“.

        Naja, am Ende der länglichen Prozedur wusste ich wenigstens, dass keines meiner Elektronischen Geräte (Handy, Organizer, Kameras) irgendwo mit der Seriennummer als gestohlen gemeldet ist. War ein lustiger Abend und interessanter als die Tradis auf der Strecke je hätten werden können.

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