iPad-Cacher

Regen und einiges an Terminen. Eigentlich war ich auf Cachen nicht eingestellt. Gute Klamotten an, weil Bankbesuch. GPS daheim fahre ich so durch die Gegend und dachte mir: Einmal abbiegen und Du bist an einer Dose.

Da ich nur das iPad mit dem App von geocaching.com dabei hatte, sollte es seine Tauglichkeit erneut unter Beweis stellen.
Wegen der Handlichkeit und dem Wetter blieb das iPad vor Ort dann im Auto. Die Entfernungsangabe sagte 44 Meter bei einer Genauigkeit von 3 Metern. Ein Blick und ich wusste wo ich hin musste. Klar, drei Bäume am Feldrand schränken die Möglichkeiten drastisch ein. Somit war die erste Dose schnell gefunden. Geloggt wurde nicht vor Ort, denn dafür nehme ich mir gern Zeit.

Da der erste Cache so gut geklappt hatte, ging es weiter zum nächsten. Hier konnte ich bis auf drei Meter ran, allerdings war das Terrain für mein heutiges Outfit nix (wenn dann eher nach dem Termin). Grob umgeschaut, nix gefunden und weiter.

Auf der Rückfahrt hatte ich noch zwei Tradis liegen. Nummer drei war bei einer Entfernung von 18 Metern Radiussuche (an einer Straßenkreuzung mit überschaubaren Möglichkeiten) gut zu bewältigen. Nummer vier war ein Anhalten, Aussteigen, Loggen und Weiterfahren. Hier hätte man eigentlich bei Ortskenntnis kein GPS gebraucht.

Mein Fazit:
Für die von mir gewählten Dosen, war das iPad in den Koos sehr genau und absolut ausreichend.
Allerdings handelte es sich um Caches mit niedriger D-Wertung und alle lagen in unmittelbarer Straßennähe. Für weite Wanderungen und schwierigeres Gelände würde ich das iPad nicht benutzen.
Optimal ist ein kurzes sondieren, wie z.B. In der Stadt und dann eine Inaugenscheinnahme von potentiellen Loactions. Stellenweise wird dadurch die D-Wertung erhöht, allerdings auch das Einschätzen von Entfernungen und möglichen Verstecke erweitert.
Kurz: ein Notfall aber kein Ersatz für mein Garminchen (Oregon 300)

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5 Gedanken zu „iPad-Cacher

  1. Wir haben am Samstag einen QtA-Multi mit iPad-Unterstützung gemacht, der erst während unserer Tour gepublished wurde. War mit dem größeren Display natürlich bedeutend angenehmer als auf dem Display des Oregons (sofern der Cache denn drauf ist). Fehlt nur noch ein entsprechender Wetterschutz und man hat ein angenehm zu lesendes Listing inkl. aller Fotos dabei.

  2. Also ich cache wirklich recht selten mit dem iPad – es ist einfach zu groß und sperrig – aber wenn man gerade mal nen paar Minuten zwischen 2 Terminen Zeit hat und nur das iPad ist da ist es ok.

    Wozu sich das iPad aber sehr gut eignet ist die Planung von Caches. Location abgehen, Fotos per iPad machen, die für eine grobe Planung nen Geotag bekommen, auf googleMaps die Postion checken usw…

  3. Ich brauche kein iPad um es im Auto zu lassen, wenn ich so nahe an ner Dose dran bin, da lasse ich einfach das Garmin im Auto 😉

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