WM-Unterhaltung

Es ist so heiss, da hat niemand wirklich Lust sich anzustrengen. Weder körperlich noch geistig. So dachte ich mir, ich trage mal etwas zum locker leichten Summerfeeling bei.
Da grad in Deutschland die Frauen-Fussball-WM ausgetragen wird, könnten wir Geocacher doch sportlich dagegenhalten. Und zwar mit unseren eigenen Disziplinen.

PETlingweitwurf oder Speedcaching waren gestern. Heute muss es schon was Besonderes sein. Hier zwei meiner Favoriten:

Freibad-T5er-Hopping
Es handelt sich um einen Multi, bei dem alle Stationen etwas mit Wasser zu tun haben. Wir beginnen im Duschbecken. Der Abflusspömpel ist eine Spezialanfertigung. Wer hier mit den Fingerchen nicht flott ist und ein gutes Repertoire an Ablenkungsmanövern drauf hat, der bekommt Ärger mit dem Herren der Fluten (und Poseidon ist damit nicht gemeint). Weiter geht es im Becken der Kleinen. Hier schwimmt eine ganz besondere Badeente. Wenn du Glück hast, ist sie noch nicht belegt. Hast Du Pech, dann wandert sie mit Anhang durch das gesamte Freibad. Hier ist Diplomatie gefragt. Beispielsweise „Tauscht Du deine Ente gegen dieses leckere Eis?“
Ich empfehle an dieser Stelle den Herren der Schöpfung, sich weibliche Unterstützung oder ein Alibikind auszuleihen, denn sonst könnte diese Nummer ganz böse enden (die Fotos die dann von dir gezeigt bzw. geschossen werden, sind für Fahndungsplakate bzw. den Erkennungsdienst).
Hast Du diese Hürde genommen, dann musst Du an die Whirlpooldüsen. Die älteren Herrschaften werden es genießen, von Dir beobachtet zu werden. Aber Vorsicht, denn Rentner können hartnäckig und renitennt sein.
Zum Abschluss musst Du nach einer Badehose tauchen. Darin sind die finalen Koordinaten mit wasserfestem Stift auf dem Allerwertesten geschrieben. Blöd nur, wenn sie sich jemand geborgt hat. Aber ich bin mir sicher, auch diese Herausforderung ist für Dich machbar.
Das Final… tja, nachdem Du so viel geackert hast, darfst Du zum Eisstand. Dort ist der small. Der Hint „Stell Dich hinten an und lass es dann fallen!“

Zeckenparade:
Ich lese es immer wieder, wie viele der kleinen Krabbler sich an Kolleginnen und Kollegen anhaften. Warum nicht einen netten Event draus machen. Ein Waldareal ist das „Sammelgelände“. Es gibt eine einheitliche Cacherkluft. Sandalenbereifung, kurze Hose und Shirt. Der Krabbler zuliebe ist ein Sponsoring von Insektenschutzmitteln nicht zulässig. Innerhalb einer halben Stunde dürfen so viele Krabbler gesammelt werden, wie ertragbar. Es zählen nur Zecken, die sich bereits eingenistet haben. Ein Mogeln im Intimbereich wird mit Ausschluss bestraft. „Abnahme“ erfolgt durch Fachpersonal. Anschließend wird gepoppt. Leute nicht dass, was Ihr versteht. Die abgezupften Zecken werden im Lagerfeuer „gepoppt“.

Und wer nun denkt Frau Schatz hat se nicht alle… ich war heute ein wenig zu lange in der Sonne. 😉

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