Blogurlaub

Meine lieben Kolleginnen und Kollegen!

Ich bedauere, Euch mitzuteilen, dass es in der nächsten Zeit ziemlich still sein wird.
Die Autorin-Akkus sind leer. Familie Schatz braucht ne Auszeit. Ich habe beschlossen, diese Auszeit ebenfalls auf online-Aktivitäten zu beziehen. Meint zurück in die Steinzeit, zurück zur Natur, kein Blogschreiben, keine Emails, kein Twitter. Nur Familie, Meer, hoffentlich viel Sonne, Radfahren und wonachns der Sinn steht.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Zeit. Ab Mitte August geht es hier weiter.

meinschatz71

Dosensammeln mal anders

Ach ja, ich liebe das Dosensammeln. Das ist nichts neues, aber so?

Mittlerweile kann ich schon ne nette Lock&Lock-Pyramide aus Smalls bauen. Grund ist meine Archivierungswelle. Der Bestand ist einfach zu groß, so daß ich zuviel Wartungskram an den Hacken habe. Also heißt die Devise „ab ins Archiv“.
Muss zugeben, dass es sich leichter sagen lässt, als es wirklich zu tun. Jede meiner Dosen hat eine Geschichte.

Die letzte eingesammelte Dose (bzw. sie wurde mir von lieben Cacherkollegen mitgebracht) war meine „Flaschenpost aus Taka-Tuka-Land“.
Ich gehöre zu der Generation, die mit Pipi Langstrumpf groß geworden ist. Der Idee von kindlicher Freiheit und Abenteuern. Wunderschöner Landschaft.
Und genau deshalb wählte ich genau so einen Ort, an dem ich als Kind oft gespielt habe. Verwunschen, auf der Jagd nach „Schätzen“ und Piraten.
Hier habe ich mich mal bei einer Wartung mit dem Auto festgefahren (und ich war nicht die Einzige).

Leider gab es hier so einige Jugendliche Muggelpiraten, die meinen liebevoll gemachten Minimulti immer wieder auseinandernahmen.

Irgendwann wird diese Location wiederbelebt. Von wem auch immer. So ist der Lauf der Dinge in Cacherkreisen.

Die letzten ruhigen Minuten

… oder wie ein Event zum Rudelcachen wurde!

Wir schreiben das Jahr 2011, 23. Juli. In der Gaststätte Bürgerkrug treffen viele subversive Gestalten ein. Sie lachen, reden, trinken, essen und sie führen was im Schilde. Der 3. Quartalscacher zu dem Ladune und ich eingeladen hatten. Hier wurde über so einiges gefachsimpelt. Unter anderem das virtuose „Tischtennis“ spielen.
Da wurden potentielle Locations ausgewertet bzw. negiert, Art und Tarnung spekulliert, mögliche Schwierigkeiten ob Lage und Muggelaufkommen eruiert. Equipment untersucht. Hard- und Software upgedatet. Wer nun meint es drehe sich hier nur um eine Dose, der täuscht sich…

Ortwechsel

Irgendwo in Rietberg liegt ein Döschen, einsam und allein. Seit Tagen könnte es gefunden werden. Aber niemand bekam es bis dato in die Finger. Genug Cacher sind um dieses kleine Döschen rumgewandert (vielleicht war es ja auch die Dose selbst, die gewandert ist).
Das kleine Döschen ist sehr unglücklich darüber. Es mag nicht mehr nur den Kindern beim Tischtennis zusehen. Auch auf Gemecker hat das kleine Döschen absolut keine Lust mehr. Es möchte einfach nur gefunden werden.
Kein Problem. Ein Döschen ruft und geballte Kompetenz kommt. Mal allein, mal im Rudel aber gefunden wurde es. So einfach kann es sein.

Danke euch allen für einen schönen Abend und wir freuen uns auf die Fortsetzung.

Und die Moral von der Geschicht
verpass den 4. Quartalscacher nicht.

Disabled, na und?

Es ist schon oft passiert…
Ich habe eine meiner Dosen disabled. Aus gutem Grund, der eigentlich immer mit angegeben ist. Und was passiert? Er wird trotzdem angegangen und geloggt. Habe mich dann geärgert und über die Umgangsformen aufgeregt.

Nun ist es mir selbst passiert. Habe eine Dose gefunden, die disabled war. Tja, was tun? Den Richtlinien von GC entsprechend stehe ich im Logbuch (in meinem Fall war es da) und bin demnach berechtigt, den Cache zu loggen.
Ich habe mich für folgenden Weg entschieden. Ich schrieb den Owner an und habe mich entschuldigt, dass ich trotzdem vor Ort war. Ich hatte meine PQ vor dem Disabled gezogen. Blöd gelaufen, aber nicht zu ändern. Dann bat ich den Owner um Logerlaubnis. Nach nunmehr 3 Tagen Wartezeit werde ich den Cache loggen, da ich keine Antwort vom Owner erhalten habe.

Ein weiterer gangbarer, nicht ganz so schöner Weg ist, zu loggen und dem Owner zusätzlich eine Mail zu schreiben. Diese Variante habe ich schon oft gehabt und ist meiner Meinung nach das Mindestmaß an Höflichkeit.

Wie geht ihr damit um? Als Cacher? Als Owner?

Bin ich käuflich?

Diese Frage muss man sich stellen, wenn man findigen Werbeaktionen auf den Leim gehen möchte. Aktuell kann man seinen Blog für ein Shirt prostituieren…

Ich werde den Link nicht nennen, sondern kurz die Aktion beschreiben: Um an ein Gratis-T-Shirt zu kommen, muss ich einen Werbelink auf meinen Blog setzen. Erst dann darf ich ein online-Formular ausfüllen. Nach 2-3 Tagen wird die Seriösität meiner Seite geprüft. Wenn alles passt bekomme ich ein Gratis-Shirt. Das verspricht man mir, sogar mit Ausrufezeichen!

Und da alles, was in der Werbung versprochen wird… ne ne, so nicht!!! Ich kann nur sagen Frau Schatz kann bisweilen dumm sein, aber so dumm isse nicht. Den Ausgang der Geschichte kenne ich:

Wir bedauern ihnen mitteilen zu müssen, dass…

Aber es sei jedem Blogger freigestellt, ob er mitmacht oder nicht. Ich tue es nicht! „Das letzte Hemd“ kaufe ich mir selbst.

Zeugnis

Ich versuche in meinem Blog stets aktuelle Ereignisse zu ver- bzw. bearbeiten. Zur Zeit sind Zeugnisse bei Familie Schatz ein großes Thema. Schatz-Junior hat sein erstes Zeugnis bekommen.
Und wie das so ist, ein Transfer zum Hobby ist ratz fatz geschaffen…Ich schreibe nun ein erstes Zeugnis für einen fiktiven Kollegen.

Bescheinigung über Such- und Tarnverhalten, Ownerstatus, Öffentlichkeitsarbeit in verschiedener Form und Eventhabitus

Herr B. Ist ein professioneller Cacher. Dies kann man an seiner Fundstatistik ablesen. Er schätzt Herausforderungen und lässt sich von sowohl hohen D als auch T-Wertungen nicht abschrecken.
Sein Suchverhalten ist regelkonform und ganz im Sinne des Naturschutzes. Er geht umsichtig an die Dosen heran. Bis auf wenige Ausrutscher lehnt er die Wildschweinwühltechnik ab und hält sich konsequent daran.
Seit 2 Jahren ist er Owner einiger Caches. Hier zeigt sich seine Vielseitigkeit, sowohl in der Cacheform als auch in der Schwierigkeit bzw. im Terrain.
Seine Listings und Logs sind meistens fehlerlos. Abstandsfehler und Ausmesspatzer sind ihm fremd. Lediglich beim outdoor-Log wiedersetzt er sich in Bereich der Farbgebung dem allgemein üblichen Geschmack und geht hier neue Weg.
Seine Onlinelogs sind abwechslungsreich und voller sprachlicher Finessen.

Zum Verhalten in der Öffentlichkeit sei angemerkt, dass er bisweilen den Rahmen von Events sehr auskostet. Er bewegt sich gekonnt auf solchen Veranstaltungen und kann mit seinem Charme, Witz und Know-how so manche Kollegentraube um sich scharren. Sein ausgeprägtes Sozialverhalten gipfelt in der uneigennützigen Berteitschaft zur Hilfestellung, sei es als Materialsponsor oder Telefonjoker.
Im virtuellen Communitybereich besteht dringend Förderungsbedarf, da Herr B. weder bloggt noch in den diversen Foren zu lesen ist.

Wir freuen uns, dass Herr B. Geocacher ist und seinen PM-Status für ein weiteres Jahr verlängert hat.

Hochachtungsvoll
Jeremy Irish

So, und wer nun sagt, da ist doch was von mir dabei… stimmt. Ich habe mal ein paar Eigenschaften meiner Lieblingskolleginnen und -Kollegen zusammengefasst.