Verantwortungsvoll angefixt

Heute stand Bildung auf der Tagesordnung. Fortbildung. Und dieses mal inhaltlich voll in mein Hobby greifend. Medienpädagogik und Outdoor.

lwal0130 und ich als erfahrene Geocacher waren hier gegenüber den Newbies im Themenbereich Geocaching klar im Vorteil. Nach viel Input ging es in die Praxis. In der Kleingruppe hat sich Frau Schatz u.a. mit QR-Codes befasst. Wir sollten dann für eine andere Gruppe eine Aufgabe entwickeln. Also bastelten wir eine Fotostrecke, einen QR-Code und als krönender Abschluss nen Cache, den wir extra zu diesem Zweck ausgelegt haben. Ich sag nur herrlich. Hat das Spass gemacht. Da wurde die Finallocation so gründlich untersucht, weil der Hint „Prost“ lautete. Der Sektkorken konnte nach einer laaaangen Weile gefunden werden. Ich glaube, es wurden einigen Pädagogen tolle Anregungen für die praktische Arbeit an die Hand gegeben.

Beim Lesen werden sich bestimmt einige Cacherkollegen aufregen. Noch mehr PR für ein Hobby, was eher im Verborgenen bleiben soll. Ich bin hin und her gerissen.

Aber eines steht fest: Cachen ist eine (von vielen spannenden) Methoden, um Kids nach draußen zu locken und ihnen Erlebnisse unterschiedlicher Couleur zu bieten. Generell stelle ich mir die Frage, ob die Kollegen, die hier möglicherweise angefixt wurden, sich noch Zusatzinfo einholen, um in ihren Einrichtungen Geocachen verantwortungsvoll zu betreiben? Damit meine ich, Kindern und Jugendlichen die Grundregeln des Geocachens beizubringen. Respekt sowohl mit fremden Eigentum und der Natur. Ich hoffe es für sämtliche Owner. Einen Tip dazu:
Zum Üben sollten sich Kids an Testcachen probieren.

Was wäre Euch noch wichtig? Welche Erfahrungen habt ihr zum Thema gemacht? Schreibt es auf, dann kann ich eure Anregungen weiterleiten.

Und wer jetzt schimpft… Wie kann man nur? … Dem sei gesagt: Nicht alle finden Geocachen toll und das ist auch gut so!

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3 Gedanken zu „Verantwortungsvoll angefixt

  1. …ich seh das ja eh immer was skeptisch: Wie soll ein Hobby im Verborgenen stattfinden, wenn alle Welt (und oft auch die PR-Gegner) bloggen, twittern, facebooken und was weiß ich noch alles… Ich will nicht wissen, wie viele Leute durch Blogs und Foren angefixt werden. Ich selber bin zum Beispiel auch durch nen Blogger zum Cachen gekommen.

    Von daher: kein Aufreger von mir! 😉

  2. Warum den Aufregen? Ist es nicht auch mal Aufgabe der Erwachsenen Kinder an neue Dinge heranzuführen. Und nicht viele Kinder finden das ja toll, was die Erwachsenen toll finden. Wer von uns, ist den gerne mit den Eltern „wandern“ gegangen. Ok Geocachen mag da noch ein wenig spannender sein. Und wer „hängen“ bleibt, hat dann wahrscheinlich Spass an der Sache und dann ist es doch in Ordnung.

    Und so geheim ist ja unser Hobby auch nicht mehr. Wer mal eine Goolge News Alert zum Thema Geocachen anlegt, bekommt ja fast täglich Nachrichten 😉

  3. Wäre letzen Sommer im Langenselboder Kinderferienprogramm „Geocaching“ angeboten worden, dann hätte es das dortige Geocachingverbot vielleicht nicht gegeben!

    Das es Geocaching gibt, ist weitgehend bekannt, nur wie es tatsächlich funktioniert das weiß eben nicht jeder und daher haben viele Menschen auch falsche Vorstellungen. Diese falschen Vorstellungen entstehen wohl hauptsächlich durch die verzerrte Darstellung in den Medien. Daher begrüße ich jede Initiative die Geocaching als das darstellt was es eigentlich ist, ein harmloser Freizeitspaß, der Menschen jeden Alters vom heimischen Bildschirm nach draußen führen kann.

    Gruß
    Bursche

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