Eierlegende Wollmilchsau-Geocaching-App

Ich bekomme in den nächsten Tagen mein erstes Smartphone. Deshalb habe ich mir bereits Gedanken zur inhaltlichen App-Gestaltung gemacht. Da ich Neuland betrete, möchte ich Euch als erfahrene Nutzer um Mithilfe für mich bzw. für andere Smartphone-Nutzer bitten:

Welche Apps benutzt ihr rund ums Geocachen? Beschreibt, was die Apps können, Kosten und Eure Erfahrungen.
Bitte schreibt unbedingt den smartphone-Typ dazu.
Ich werde dann die Ergebnisse bündeln und hier einstellen.

Auch wenn es keine eierlegende Wollmilchsau-App gibt, dann hoffentlich bald diese Zusammenstellung. Danke!

Advertisements

13 Gedanken zu „Eierlegende Wollmilchsau-Geocaching-App

  1. Als Androiduser nutze ich gerne Georg. Ein Pocketquery kann fluchs aus einer eMail direkt in Georg eingelesen werden, mehrere Cachedatenbanken können gepflegt werden etc. Auch wenn es mir mit dem Englisch lesen nicht so schwer fällt, finde ich es angenehm dass die Menüs in Deutsch sind. In der Anfangzeit hatte ich neben Georg noch C:Geo genutzt. C:Geo ist kostenlos, der Entwickler hat das Projekt nun eingestellt und den Quellcode als OpenSource zur Verfügung gestellt, so dass es wohl weitergehen wird. Beide Apps haben das Problem, dass diese nach einen Update von Geocaching.com meistens nicht mehr „rund“ funktionieren; diese betrifft i.d.R. den Onlinezugriff auf GC selber.

    Bleibt noch die App von GC.com selber. Mit dem letzten Update hat sich einiges wichtiges getan. Diese kann aus meiner Sicht nicht an Georg bzw. c:geo ranreichen. Für Tradirunden eigenet diese sich vollkommen, bei Multies nutze ich doch lieber Georg, da dort schnell die errechneten Wegpunkte eingegeben sind und bequem navigiert werden kann.

    Generell würde ich den Naturcachern auch empfehlen, vorher immer PQ von der Gegend zu machen, da ja der Daten- bzw. Handyempfang im Wald oder auf abgelegenen LP-Caches sehr mau ist. Da kann es dann auch hilfreich sein, wenn man sich auf sein Smartphone verlässt, über eine Offlinekarte zu verfügen.

    Und wer ein Smartphone oder Pad zum cachen verwendet, sollte sich ggf. noch über einen Transportschutz (runterfallen, Regen, Schmutz, etc) gedanken machen.

    Und für die, die noch eim Smartphone suchen: Geht mal mit dem Gerät aus dem Laden in die Sonne und schaut ob das Display noch lesbar ist.

  2. Ich selber habe das HTC Desire mit Android. Android ist insofern super, da es nur dort c:geo gibt, welches jetzt als open source Version gibt und wie ich finde eines der besten geocaching-apps. Das „original“ soll Mist sein. Ich will es nicht testen, da mir 10 Euro einfach zu viel sind.

  3. Ich nutze auf einem motrola defy auch Georg und c:geo.

    Georg kostet ca. 5 €, c:geo ist kostenlos.

    Beide bieten offline-Karten, wobei c:geo mit Vekorkarten läuft. Da lädt man sich einmal die Deutschland OSM drauf und hat dann immer ganz Deutschland dabei. Karten für Georg kann man sich mit mobac selbst erstellen, das hat den Vorteil, dass man zB. in einer Zoomstufe auch die Topo der Landesvermessungsämter aufspielen kann, das ganze ist aber mit sehr großen Datenmengen verbunden und eine komplette Deutschlandabdeckung kaum möglich.

    Georg benötigt GPX-Dateien die man mit gctour herstellen oder bei groundspeak kaufen kann. C:geo dagegen bietet aus der App heraus die Möglichkeit, Caches für den offline-Betrieb zu speichern. In diesem Punkt sind aber auch kurzfristig Änderungen möglich, da groundspeak irgendwann eine API zur Verfügung stellen wird über die mit den Apps auf die Datenbank zugegriffen werden kann. Groundspeak hat angekündigt, dass hierfür eine PM Voraussetzung sein wird, was wiederrum den c:geo-Entwickler veranlasst hat mit dem cachen aufzuhören… Wie man sich letztendlich bei Georg oder c:geo entscheiden wird und welche App für PMs bzw. NonPMs dann die sinnvollste ist, ist noch nicht klar.

    Georg bietet über einen connector die Möglichkeit auf die oc.de-API zuzugreifen, dieses Alleinstellungsmerkmal war der Grund weshalb ich gleich am ersten Tag Georg gekauft hab.

    Bei der Bedienung, und den zusätzlichen Möglichkeiten wie Wegpunktprojektion etc. gefällt mir Georg besser, die Vektorkarten in c:geo sind aber auch toll.

    Solange ich mich nicht entscheiden muss, bleiben beide Apps drauf!

  4. Betriebssystem Android mit folgenden Apps:
    – c:geo (in meinen Augen die beste App zum Cachen) – kostenlos
    – mygeotools Codetabellen (wie der Name schon sagt) – kostenlos
    – Converter-Pad (Umrechnen von vielen verschiedenen Größen, z.B. Länge, Gewicht, Flächen, Zeit) – kostenlos
    – GCC-GeoCacheCalculator (verschiedenste Verschlüsselungsberechnungen) – kostenlos
    – Hintdecoder (Buchstaben- bzw. Wortwerte (A=1 – Z=26 oder A=26 – Z=1), Rot xx, Crossfoot, ASCII) – kostenlos
    – AllesUmrechner (der Name sagt alles) – kostenlos
    – Goggles (Bilderkennungs-App) – kostenlos

    Es gibt sicherlich noch diverse anderes Apps – aber mit diesen hier bin ich (glaube ich) bestens ausgerüstet.

  5. Mit den Gedanken zu passenden Android-Apps beschäftige ich mich auch gerade; mein Motorola Defy ist bereits auf dem Weg zu mir.

    Zwei Fragen fallen mir spontan ein:
    – Gibt es auch irgendwas, was FÜR die Geocaching.com-App spricht? 😉
    – Besteht bei den genannten Apps die Möglichkeit, einzelne, ausgewählte Caches auf ein Garmin Oregon 550t zu übertragen? (Die Übertragung läuft ja, soweit ich weiß, über Bluetooth, was vom Defy unterstützt wird). Hintergrund ist, dass ich Multis eher nicht mit dem Smartphone machen werde, sondern mit dem Oregon. Und da wäre es praktisch, mal eben einen Cache „rüber zu schubsen“.

  6. Soweit ich weiß, dürfte ein Datenübertragung auf ein Oregon nicht funktionieren, da das drahtlose Datenübertragungssystem eines Garmin „nur“ auf Bluetooth basiert, allerdings nochmal zusätzlich verschlüsselt ist.

    Was mir in der Auflistung der Android-Apps noch fehlt und was ich auf meinem Garmin-Asus gerne nutze, ist eine GC-App names Columbus. Kostenlos, einfach zu bedienen und sowohl Offline-Caches aus PQs, als auch das Online-Ziehen von Caches nach diversen Suchfaktoren und von mehreren Cachedatenbanken werden unterstützt. Und die Sensibilität der Kompassfunktion finde ich spitze.

    Einen gescheiten Barcodereader finde ich auch immer nützlich dabei zu haben. Persönlich finde ich den NeoReader einfach zu bedienen und er funktioniert auch immer.

  7. Für die Geocaching.com-App spricht, daß sie nicht gegen die Terms of Use verstößt 😉
    Übertragung per Bluetooth geht (meines Wissens nach) nicht.

  8. Kann dein Garmin Oregon 550t denn drahtlos Daten empfangen außer von (einigen wenigen) anderen Garmins? Meines Wissens nach Nein. Also scheitert es nicht am smartphone sondern am garmin.

    Aber was spricht denn dagegen die Koordinaten von S2, S3… Final nachdem man sie herausgefunden hat, ins garmin einzugeben? Das macht man doch sonst auch? Und gleichzeitig hat man das Listing auf dem smartphone verfügbar. Also ich versteh das Problem nicht wirklich!

  9. Ich nutze AGTL (Advanced Geocaching Tool) auf meinem N900 mit dem BEtriebssystem Maemo (Debian). Vllt. kennen einige von euch AGTL unter Linux ich benutze es mittlerweile seit 1 1/2 Jahren und kann nur sagen eine Klasse App 🙂 Keine Kosten für die App selbst und es ist absolutes paperless caching, die Geocaches können über OSM-Maps sehr leicht gefunden werden und die UI ermöglicht sogar schwere Multis mit vielen Q2A Sachen und Formeln aufzunehmen und zu verarbeiten. Zusätzlich stehen einige Dechiffrierungsmöglichkeiten zur Verfügung und auch eine Peilung ist mit an Board. Der Upload von gefundenen Caches erfolg über Field notes die sehr bequem danach vom rechner aus ausgeschmückt werden können. Ich finde dass die OSM-Maps hervorragend sind wenn man in einer fremden Stadt ist und nicht nur cachen geht sondern auch einen Imbiss sucht oder kleine Pfade die bei Google Maps nicht unbedingt vorhanden sind.

  10. Wobei auch GeOrg nicht gegen die Terms of Use verstößt, wenn man nicht diesen speziellen Connector benutzt…

    Ich persönlich verwende „Cachebox“ für mein Smartphone mit Android (ein HTC HD2).
    Was es kann:
    – Cachedatenbank
    Die Caches werden derzeit als GPX (aus Pocketqueries von gc.com) ins Gerät geladen.
    Das entspricht halt den derzeit gültigen Terms of Use. Die Nutzung der API ist vorgesehen und wird bereits implementiert.
    Vorteil hier: Es gibt einzusätzliches Frontend für den PC (WinCachebox), das diese Arbeiten erledigen kann, was natürlich erheblich schneller geht, als ein Import mit dem Smartphone.
    Importiert wird automatisch die Cachebeschreibung mit allen Wegpunkten, zusätzliche „Hidden Waypoints“, alle in der Cachebeschreibung enthaltene Bilder, die Logs, die Hints, falls gewünscht auch die Spoilerbilder und zusätzlich noch falls gewünscht die GCVote-Wertung der Caches.
    Das schöne ist, dass Cachebox mit seiner darunter liegenden Datenbank recht viele Caches verkraftet ohne performancemäßig in die Knie zu gehen.
    In meiner „Großraum Hamburg“-Datenbank habe ich über 5000 Caches und bis auf einen etwas längeren Startvorgang merkt man nichts davon.

    – Karten
    Es gibt 3 Möglichkeiten, Kartenmaterial zu laden und zu verwenden:
    1. automatisches Laden der Karte (OSM Mapnik, Osmarender oder CycleMap) gleichzeitig mit dem Import der GPX. Hier werden die Karten in dem Gebiet der importierten Caches automatisch beim Import geladen und in ein Verzeichnis abgelegt. So kann man auch später offline darauf zugreifen.
    Falls man „im Feld“ das Kartenmaterial fehlt, wird es dort auch automatisch nachgeladen, Voraussetzung ist natürlich, dass es dem Programm erlaubt wird, überhaupt ins Internet zu gehen. Also am Besten eine kleine Datenflat fürs Handy besorgen.
    2. Eigene Karten-Packs, die z.B. aus dem Kartenprogramm MOBAC heraus erstellt wurden.
    Damit würden sich sogar verschiedene Karten mischen lassen. Also kann man bis Zoomstufe 15 OSM-Kartenmaterial verwenden und für Zoomstufe 16 beispielsweise eine Topokarte. Cachebox switcht dann in der entsprechenden Zoomstufe automatisch um.
    3. Mapsforge-Vektorkarte
    Wie oben schon beschrieben, bietet die Karte (Basis ist OSM) den Vorteil eines wesentlich geringeren Speicherbedarfs, als die Mitmap-Karten.
    Ganz Deutschland in einem GB und fertig…

    -Cachen
    Wenn Cachebox vorab befüllt wurde, lässt sich mit Cachebox komplett offline Cachen. Man hat ja alles dabei in einer „Kiste“.
    Zusätzliche Wegpunkte sind automatisch in der Wegpunktliste, weitere Wegpunkte für Mysterys, Multis oder ähnliches lassen sich hinzufügen. Auch Projektion eines Wegpunktes ist möglich.

    -Solver
    Zusätzlich gibt es noch einen „Solver“ in Cachebox, mit dem sich Formeln berechnen lassen.
    Die Variablen werden dabei automatisch aus den Formeln heraus gezogen, so dass man die Variablen übersichtlich präsentiert bekommt.
    Hat man die Variablen für einen Wegpunkt oder Final eingegeben, werden die neuen Koordinaten automatisch berechnet. Dabei gibt es natürlich bestimmte Klammerregeln, die Möglichkeit Buchstaben in Zahlen zu konvertieren, ROT13-Entschlüsselung, Winkelfunktionen, Quersummenberechnung und was so alles üblich ist…
    Ist eine Formel für einen Wegpunkt gelöst, lässt sie sich per Knopfdruck als neuer Wegpunkt dann übernehmen

    -Log
    Über die PocketQueries erhält man ja die neuesten Logs der Caches. Diese stehen hier natürlich auch offline zur Verfügung. Ebenso die Hints und Spoilerbilder des gewählten Caches.
    Zudem lässt sich der Cache direkt in Cachebox als gefunden oder eben nicht gefunden markieren (und natürlich bei Bedarf auch gleich der Logtest dazu schreiben) oder die anderen Logeinträge schreiben, also „Needs Maintenance“ oder „Add Note“.
    Dabei lassen sich auch Variablen in den Logtext einbauen.
    Ich persönlich lade aber lieber nur die Standardlogs jeweils hoch und bearbeite die Fieldnotes dann später am PC nach und schreibe einen schönen Logtext.
    Immer nur: #1234, TFTC find ich nicht so dolle… 😉

    Tja, was soll ich sagen, man merkt ja, dass ich das Tool genial finde.
    gerade weil es fast alles kann und ich nicht 3 oder 4 Programm gleichzeitig brauche.
    Bis auf ein Decodiertool, da nutze ich GCC, ist eigentlich alles in einem Programm zu finden.

    Nachteil:
    Fast nichts, nur ist Cachebox derzeit erst für Smartphones mit WindowsMobile-Betriebssystem zu haben. Die Anpassung auf Android findet gerade statt, eine erste Version wird es in Kürze dann geben. Vielleicht ist bis dahin sogar die API schon freigegeben, wer weiß…

  11. Pingback: Eierlegende Wollmilchsau-Geocaching-App | ms71 – Schatzhausen …

  12. Ich nutze das HD2 mit Android. Angefangen habe ich da mit C:Geo, wobei mir da das einlesen, sowohl online als auch per PQ (und zwar gerade da) immer sehr langsam vor kam. Dann habe ich zusätzlich für die Maps noch Locus dazu genommen, um dann irgendwann zu merken, dass Locus alleine schon super zum cachen reicht. Locus hat zwar keine Möglichkeit, online irgendwelche Caches einzulesen, kommt aber wunderbar mit PQs zurecht und man kann diese auch sehr gut verwalten. Die Maps kann man online oder, nach etwas Bearbeitung, offline nutzen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s