Disabled, na und?

Es ist schon oft passiert…
Ich habe eine meiner Dosen disabled. Aus gutem Grund, der eigentlich immer mit angegeben ist. Und was passiert? Er wird trotzdem angegangen und geloggt. Habe mich dann geärgert und über die Umgangsformen aufgeregt.

Nun ist es mir selbst passiert. Habe eine Dose gefunden, die disabled war. Tja, was tun? Den Richtlinien von GC entsprechend stehe ich im Logbuch (in meinem Fall war es da) und bin demnach berechtigt, den Cache zu loggen.
Ich habe mich für folgenden Weg entschieden. Ich schrieb den Owner an und habe mich entschuldigt, dass ich trotzdem vor Ort war. Ich hatte meine PQ vor dem Disabled gezogen. Blöd gelaufen, aber nicht zu ändern. Dann bat ich den Owner um Logerlaubnis. Nach nunmehr 3 Tagen Wartezeit werde ich den Cache loggen, da ich keine Antwort vom Owner erhalten habe.

Ein weiterer gangbarer, nicht ganz so schöner Weg ist, zu loggen und dem Owner zusätzlich eine Mail zu schreiben. Diese Variante habe ich schon oft gehabt und ist meiner Meinung nach das Mindestmaß an Höflichkeit.

Wie geht ihr damit um? Als Cacher? Als Owner?

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9 Gedanken zu „Disabled, na und?

  1. Als Cacher gehe ich nur mit tagesaktuellen Daten los, deshalb hatte ich dieses Problem noch nie.

    Als Owner sammele ich inzwischen die Caches ein wenn ich sie deaktiviere. Wer nicht lesen will sucht dann halt vergeblich und lernt vielleicht etwas daraus.

  2. Ich finde es immer toll, wenn man einen Cache sperrt, die Dose entfernt, wie oft dann ein DNF geschrieben wird.
    Wozu? Ist doch klar, das man dann die Dose nicht findet. Aber oft bleibt es nicht bei einem DNF, sehr schnell sind es dann mehrere, weil sich ja nur der letzte Log angeschaut wird, bzw. was dieser für einen Logtyp gewählt hat.
    Mein Rekord lag bei 12 DNF, die ich für einen in Reperaturbefindlichen und disableten Cache bekommen habe.

    • Vielelicht hatte der DNF-Logger kein aktuelles Listing dabei?
      Und wenn er gesucht hat nach einer Dose und nichts gefunden hat, dann ist’s doch egal ob die nicht da war oder sie sich zu gut versteckt hat.
      Will sagen: Echte Männer loggen DNF!

  3. Also ich persönlich versuche nur Caches anzugehen, die nicht Disabled sind. Manchmal kommt es nun mal so, dass das disablen nicht mitbekommen (zu früh geguckt etc) und vor Ort eine Dose vorfindet. Solange wie sie „gewollt“ aussieht, trage ich mich da ruhigen Gewissens ein und logge das auch Online.
    Falls das nicht so sein sollte, sollte ich nicht vor Ort und informiere, falls nicht disabled, den Owner.

    Man sollte die Dose so schnell wie möglich abholen, wenn disabled wird (bzw. reaprieren) Wer zu spät kommt, hat halt Pech… stünde ja im Internet 😉 Lustig wäre auch ein kleines Schild hinzustellen: „Dieser Cache ist gerade in Reparatur und kann nicht gehoben werden. Bitte komme später wieder“

  4. Gerade bei Touren in andere Städte/Länder die zu Hause am PC vorbereitet werden, weil vor kein Zugriff auf das I-Net besteht, kommt es vor, dass man eine Dose sucht die disabled wurde.
    Finde ich eine solche Dose und kann mich ins LogBuch eintragen, trage ich auch den Fund im Internet ein. So manchesmal ist eine Dose disabled, weil das Logbuch voll ist, entweder mache ich dann ein Foto oder lege einen Ersatzlogstreifen rein.
    Ist die Dose in der Werkstatt ärgert es mich, aber das ist halt Pech.
    Die Idee von Alex mit dem Schild ist ja auch ganz lustig…

  5. Wenn Du nicht willst, dass ein disabelter Cache nicht online gelogt wird, dann musst Du die Dose vor Ort entfernen.
    Und das muss man dann auch im Listing klar machen, dass die absichtlich entfernt wurde. Sonst legt nämlich jemand einen Filmdose als „Ersatz“ für die (unterstellt) gemuggelte Dose.

    Bei Groundspeak gilt: Ein Cache darf online gelogt werden, sofern der Owner nicht nachweisen kann, dass der Name des Cachers (oder sein früherer Accountname, oder der eines Teams, dem er mal angehört haben könnte) zu irgendeinem Zeitpunkt im Logbuch (oder Ersatzlogzettel) gestanden hat, zumindest kurzzeitig bevor die Dose gemuggelt wurdeoder Zettel aus dem Log geklaut worden sind bzw die Dose abgesoffen ist.

  6. Wir hatten auch mal einen Cache disablen, damit die Natur dort ein bisschen zur Ruhe kommt. Der wurde dann aber munter weiter gesucht und das nahm auch nach Wochen kein Ende. Das hat uns offengestanden schon geärgert, besonders wenn dann noch geloggt wird „Warum ist der denn disabled???“.

    In den ersten Tagen finden wir das nicht schlimm, nicht jeder hat tagesaktuelle PQs, aber dann?!

    Genau dasselbe gilt umgekehrt: Disablete Caches sind bei uns gar nicht erst in der PQ, werden damit automatisch nicht gesucht. Wurde der Cache erst kürzlich disabled und wir haben es nicht mitbekommen, aber die Dose ist noch da: Na gut, da können wir nichts für und müssen uns auch nicht entschuldigen.

  7. Ich habe mal eine Dose gefunden, die disabled war, weil sie angeblich gemuggelt war. Gut, ich war eh in der Nähe. Aber sowas gibts auch. Oder, wenn ich in der Nähe von Dosen bin, die disabled sind, weil, angeblich das Logbuch voll ist…da hat sich auch noch bei 2 von 3 noch massig Platz im Logbuch gefunden.

    Kommt halt immer drauf an, wieso und warum. Disabled wg. Naturschutzgründen und anderen wichtigen Gründen: Finger weg.

  8. Habe gerade heute meine Urlaubs-PQs fertiggestellt. Wenn nun in den nächsten Wochen davon ein Cache disabled wird, bekomme ich das nicht mit. Wenn ich den Cache aber vor Ort finde, dann würde ich selbstverständlich online loggen. Wozu den Owner anmailen? Das kann ich doch auch im Log erwähnen, dass ich mit einem alten PQ unterwegs war.

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