Geocachen – OMG

In den letzen Tagen häufen sich in diversen Blogs die Artikel, in denen Schlagworte wie Polizei, Geocachen und Presse auftauchen.
Sei es in Prora (hier handelte es sich nicht um einen Kollegen) oder nun auch noch in Leizig. Ich möchte mich nicht an diesen beiden Beispielen aufhängen. Sicherlich gibt es davon noch zahlreiche mehr.

Was mich beschäftigt ist die Darstellung von Geocaching in der Presse. Der nullachfünfzehn-Muggel ist geneigt, diese Schlagzeilen laaange zu speichern. Genau dieses Speicherungsvermögen kann z.B. beim Cache legen hinderlich sein. „Nein, wir wollen keine Drogenverstecke oder betrunkene Bäumekletterer auf unserem Gelände!“
Auch wenn man mit Kindern Geocaching betreibt, wie ich es beruflich mache. Da bedarf es viel Aufklärungsarbeit, um Eltern zu überzeugen, Kids die Erlaubnis zu erteilen, mit mir in den Wald zu gehen. „Ach das sind doch die Leute die Hausfriedenbruch begehen, oder?“. Nein, das sind wir nicht!
Geocachen und Lost Places ist sicherlich ein Sonderfall. Mit Kindern Lost Places besuchen ist meiner Meinung grenzwertig. Das müssen die Eltern auf ihre Kappe nehmen.

Was wünsche ich mir? Geocaching in den Medien mit nur positiven Berichten? Noch mehr Smartphone-Cacher als Konsequenz?
Geocachen ist für mir der Ausgleich. Hier kann ich die Seele baumeln lassen. Natur genießen, Spaß haben, an meine Grenzen gehen, mich mit vielen Gleichgesinnten treffen. Und wenn mich jemand fragt, was dieses Geokätsching ist, dann gibt es dieses Lebensgefühl in Worten (allerdings selektiv, entweder die Kurzversion oder das Komplettpaket).
Also heisst es nicht
Geocachen – Oh mein Gott!
sondern
Geocachen – Outdoor meets Genial! (ok, an dem Wortspiel muss ich noch basteln)

In dem Sinne liebe betrunkene Vollspacken, die am hellichten Tag Drogen verstecken bzw. suchen und überall einbrechen (nun habe ich glaube ich die meisten Vorurteile erwischt)! Sucht euch nen anderes Hobby.

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Ein Gedanke zu „Geocachen – OMG

  1. Wir haben das Geocachen im Rahmen eines Ausfluges vom Betrieb meiner Freundin kennengelernt. Es war eine spannende Sache und so haben wir auch Einblick über das Ganze erhalten. Mit Kindern stelle ich mir das noch spannender vor. Eine interessante Tätigkeit. 🙂

    Natürlich sehr schade, wenn dieses Prinzip völlig zweckentfremdet wird. Ja, die Medien bestimmen das Image und was diese berichten, wird von vielen Menschen ohne weiteres Nachdenken hingenommen. Das es dabei schädigend für das Geschäft ist,darüber denken die Redakteure nicht nach. Hauptsache Schlagzeilen. -.-

    Ich hoffe, dass sich die Lage für Sie bald wieder beruhigt.

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