Aus dem Leben eines Smartphone-Cachers

Cool, was es so alles an Apps gibt…
A Amazon mobil
B billiger.de
C clipfish
D das örtliche
E Einbürgerungstest
F Fingerschlagzeug
G Geocaching… Was ist das denn?
Muss ich drauf haben, ist gut bewertet. Was sind denn diese Kisten? Grün, gelb und blaue Fragezeichen?
Ich soll aufpassen, es könnte gefährlich sein? Cool. Da muss ich hin. Hier ist doch ein Fragezeichen ganz nah. Dann latsche ich da mal hin.
(Stunden später) Was ist das für’n Sch… Blau ist eh ne Drecksfarbe. Nehme ich jetzt mal grün. Mitten in der Stadt? Na gut, bestimmt in dem Beet vor dem Rathhaus.
(Stunden später) Puh, also ich verstehe das nicht. ist doch nen offizieller Geocache. Warum wusste vor Ort niemand davon? Warum habe ich jetzt eine Anzeige wegen Beschädigung öffentlichen Eigentums am Hals?
Und gefunden habe ich ausser viel Müll auch nix. Da war eine kleine Dose. Ich dachte schon, da hätte jemand einen Film drin, wie aus der Steinzeit. War aber doch nur nen Zettel. Ich hab’s dann zusammen mit dem anderen Kram weggeschmissen.
Dann eben gelb…
(Stunden später) Ich hab’s! Konnte mich endlich verewigen. War noch ganz viel Platz an der Wand. Neben der Strichliste, und den F…-Sprüchen. Der Aufseher meinte nur „Und nochmal Sachbeschädigung! Sie haben es geschafft innerhalb eines Tages mit so vielen Verstößen hier zu sitzen. Unglaublich. Der Haftrichter kommt gleich.“
Also ehrlich, wenn ich mein smartphone wiederhabe, dann wird die geodings-app sofort gelöscht. Frage mich was sich da u.a. für Leute rumtreiben, die schon drei- bzw. vierstellige Fundzahlen haben. Ich will niemals so sein!

Ich hoffe, nun fühlt sich niemand auf den Schlips getreten. Seit ein paar Tagen gehöre ich schliesslich auch zur Familie (der smartphone-Besitzer). Nun kann ich alles mal selbst testen und berichten.

In dem Sinne
Es gibt viel zu entdecken, laden wir es runter!

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10 Gedanken zu „Aus dem Leben eines Smartphone-Cachers

  1. Hach schön geschrieben ,
    nur leider beruhen solche Geschichten immer öfters auf Tatsachen ;-(

    Es gibt immer mehr die über eine Smartphone-App Geocachen entdecken und so noch nie was von Regeln, Verhaltem beim suchen, Muggels und Vorallem bei etwas heikelen Verstecken gehört haben.

    TjA so ist ein neues Modehobby geboren und die Owner die gut gemachte Caches legen, werden immer weniger…
    Weil Ihre Arbeit immer wieder zerstört wird.

    Traurig aber war !
    Ich wäre für eine Prüfung oder ein Fragenkatalog auf der GC Seite, habe ich alles richtig verstanden & die Fragen richtig beantwortet, kann ich erst die Caches sehen…
    Habe ich einen D2 er gelöst und gefunden, werden die D3er freigeschaltet …
    Somit cachen mit Eindtiegsfunktion …

    Sehe das an meinem Multi D4,5 & T5, wenn Anmeldungen kommen von Leuten die erst 3 D2 Multis haben, weis ich schon vorher, die fahren gefrustet wieder nach Hause …

    Frank

    • Traurig, aber wahr:
      Ich hab auch Leute mit ordentlichem Navi und >500 Funden gaaaaanz offen an ner belebten Kreuzung suchen sehen? Die Gesichter der Muggle sprachen Bände:“Heiratet der die Ampel, wenn er mit Dunkeln fertig ist?“

      Ich hab mit Smartphone angefangen, verhalten mich unauffällig und werde wohl auch mit beidem so weitermachen, obwohl man länger auf gute KOs wartet, die dann oft noch ne gewisse Zusatzabweichung zum Fehler des Owners* hinzufügen…

      *Manchmal hat man so das Gefühl, dass die Owner sich mit nem Smartphone neben den Cache stellen, klick, fertig… 7m genau reicht…
      Und andere geben sich richtig Mühe, da stimmen sogar die Kos unter ner Brücke auf ca. nen halben Meter.

  2. Pingback: Aus dem Leben eines Smartphone-Cachers | ms71 – Schatzhausen …

  3. „Ich wäre für eine Prüfung oder ein Fragenkatalog auf der GC Seite, habe ich alles richtig verstanden & die Fragen richtig beantwortet, kann ich erst die Caches sehen…
    Habe ich einen D2 er gelöst und gefunden, werden die D3er freigeschaltet …
    Somit cachen mit Eindtiegsfunktion …“

    Dafür gibt es doch das Feedback-Forum von gc.com.
    Ob der Vorschlag aber gut ankommt in Seattle sei dahingestellt.

  4. Ich fühle mich jetzt nicht angesprochen – ich bin ja erst „zweistellig“. 😉
    In allen anderen Punkten Deines Artikels sehe ich schon ein Fünkchen Wahrheit drin. Leider kann man die Einstellung mancher Zeitgenossen nicht ändern.

  5. Klar steckt n Fünkchen Wahrheit drin. Aber so wie seine Darstellung nur einen (hoffentlich geringen) Teil der Smartphone-User stark überspitzt darstellt, gibts auch unter den Outdoor-GPSr-Besitzern schwarze Schafe. Das muß ja nichtmal Absicht sein, sondern kann halt auch auf reiner Unwissenheit beruhen. Ich weise bei Sichtung dieser Spezies immer erstmal freundlich auf den meiner Meinung nach richtigen Umgang hin, danach trennt sich die Spreu schon vom Weizen…
    So ein einführender Lehrgang ist prinzipiell auch aus meiner Sicht ne gute Sache, nur vermute ich, daß Groundspeak auch rein ökonomischen Gründen die Einstiegshürde so niedrig wie möglich halten möchte.
    Meiner einer war und ist mit beiden Varianten unterwegs (gewesen). Dabei stellt sich mir prompt die rein akademische Frage: Bluetooth-GPS-Mouse mit normalem javafähigem Handy zum Cachen – eher Smartphone-Kategorie, oder eher dediziertes GPS (was die Maus für sich allein ja ist)? Weil mehr als n Richtungspfeil und ne Entfernung und manuelle Koords-Eingabe hatte ich da anfangs auch nicht. Somit ist heut ja nahezu jedes Outdoor-Gerät „more smartphone-like“…

  6. Neulich hat mich ein Kumpel angerufen, der wusste, dass ich sowas mit Geocaching mache. Er habe sich ne Woche vorher eine kostenlose App runtergeladen und wollte hier im Ort suchen. Drei Dosen hat er gesucht, nur eine gefunden. Die zwei von mir konnte er nicht an den Koordinaten entdecken. Kein Wunder: Die eine ein Multi, die andere ein T5.

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