Mission ausgeführt

Heute habe ich zum ersten mal eine GPS-Mission gespielt. Was das ist?

Ein virtuelles Spiel, bei dem ich Gold sammeln und Missionen erfüllen kann. Dazu muss ich mir lediglich die GSP-Mission-App auf mein smartphone herunterladen. Sie ist kostenlos und die ganze Nutzung ebenfalls. Weiterhin muss ich einen Account anlegen und dann geht es los.

Die Benutzung ist sehr einfach. Ich bekomme eine Karte angezeigt und um meine Position ist ein roter Kreis. Alles, was sich innerhalb dieses Radius befindet, kann ich „Aufheben“.
Kaum haben wir die App gestartet ist neben unserer Position Gold zu finden. Tim drückt auf die Goldbarren und im Display des iphones erscheint ein Aufheben-Button. Danach sieht man Berge von Gold als Bild und es klingelt in unseren virtuellen Geldspeicher. Für das nächste Gold müssen wir nur ein paar hundert Meter spazieren und sind anschließend reicher. Das zunächst doofe Spiel beginnt Tim zu gefallen. Er ist der Navigator und jetzt wollen wir die erste Mission spielen. Gut, das es hier so eine gibt.
Drücken wir mal auf das orange Häuschen. Es erscheint ein Auftrag. Wir müssen die grüne Fahne auf der Karte finden. Also los. Als wir sie innerhalb unseres Kreises haben, leuchtet uns der nächste Auftrag an. Wir sollen einen anderen Punkt finden und können unterwegs noch weiteres Gold finden. An einer Stelle ist ein Fotopunkt, an dem wir uns als Missionsteilnehmer fotografieren können. Dies wird dann automatisch in die Missionsbeschreibung eingefügt, so dass man uns im Internet bewundern kann. Diesmal haben wir leider kein Bild gemacht, denn wir sind ohne Umwege zum Missionsziel gegangen. Das Bild wollten wir später machen, da so die Wegführung für uns praktischer war.
Allerdings zeigt sich hier ein Nachteil, denn sobald die Mission beendet ist, kann man in ihr enthaltenes Gold nicht mehr finden und auch nachträglich kein Foto mehr machen. Sind wir beim nächsten mal halt schlauer. Am Ende angelangt kommt eine Siegesmedolie. Mission erfüllt und wir haben uns eine virtuelle Trophäe erspielt. Diese können wir für ein paar virtuelle Goldmünzen erwerben. Haben wir gemacht und sind ab sofort Besitzer des Delbrücker Stadtwappens.

Zum Abschluss können wir die Mission nach dem allseitsbekannten 5 Sterne Musters bewerten und unser Profil bewundern.

Wir hatten auf unserem virtuellen Beutezug viel Spaß. Ich glaube, wenn man in muggelreichen Innenstädten unterwegs ist, und der Nachwuchs keinen Bock mehr auf Laufen hat, kann dies eine Motivation sein.

Ein paar Infos noch: Sobald man angemeldet ist, können selbst Missionen erstellt und Waypoints gesetzt werden, an denen andere Gold finden. Dies werde ich in der nächsten Zeit testen und dann berichten.

Eine weitere Spielart ist die Ghostmission. Hier werden anstatt Missionen auf unserer Karte Geister sichtbar, gegen die wir kämpfen können, wenn sie innerhalb unseres Radius sind. Wir können Waffen und Trophäen erspielen.
Dies muss ich mit Tim noch testen, kann mir aber vorstellen, dass dies ihm ebenso gefallen wird, denn das Prinzip ist das gleiche.

Und was hat das ganze mit Geocachen zu tun? Außer der GPS-Nutzung und dem unterwegs und draussen sein nichts. Es handelt sich hier lediglich um eine weitere Spielart mit neuen Medien.
Wir sind eine Generation, die vom Internet sehr stark beeinflusst wird. Warum machen wir es uns nicht zu Nutze, um die sonst so langweiligen Spaziergänge aufzupimpen? Und ganz ehrlich, was den Kindern Spass macht, gefällt vielleicht auch dem ein oder anderen Erwachsenen.

In dem Sinne mache ich mich nun an die „nächste Millionen“, denn wie heisst es so schön, dass Geld liegt auf der Strasse.

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Ein Gedanke zu „Mission ausgeführt

  1. Hab ich mit dem iPhone auch mal gespielt. Fand ich relativ wenig spannend, aber wie Du sagst – für Kiddies mags auch mal motivierend sein. Auch bei langen Autofahrten o.ä..

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