Region im munzee-Fieber

Seit ein paar Wochen geht es in meiner erweiterten homezone munzeemäßig ab. Der Großraum Paderborn lockt mit 3 Serien von unterschiedlicher Länge. Zunächst der bereits beschriebene Powertrail rund um den Lippesee mit insgesamt 60 munzee. Landschaftlich reizvoll und mit diversen Geocaches rundum ist das Machwerk von PappaPad auf jeden Fall eine Reise wert. Ich empfehle festes Schuhwerk und Proviant, da es sich um eine Wanderung von ca. 7 km handelt.

Der Lippesee
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Ebenfalls eine sehr schöne Location bietet die Munzeeserie die Fischteiche (ebenfalls von PappaPad). Angelehnt an den Laufevent von Schwarztaucher. Neben dem Joggen, walken oder spazieren gehen, kann man hier Klettern und Boot fahren. Also unbedingt familiengeeignet.

Fischteiche
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Die dritte Serie direkt in Paderborn heisst „Entlang der Pader“ und ist von Pitchbulls. Die Pader ist der kürzeste Fluß Deutschlands, ihr zu folgen ist eine interessante Strecke, die mit 38 munzees bestückt wurde.

Entlang der Pader
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Einen witzigen Powertrail findet man seit neustem in Lippstadt. Unter dem Titel „Soest vs. Lippstadt“ hinterließ MJ6 deutlich Spuren. Ab sofort fühlt er sich als Soester in Lippstadt um so wohler… Seht selbst:

Soest vs. Lippstadt
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Und dieses war nicht der letzte Streich. Geseke wird zunehmen grüner und weitere Nettigkeiten sind in Planung. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Merke: OWL ist immer eine Reise wert!!!

Enthüllungen für die Quote

Beim Stöbern im Netz stieß ich auf eine Liste von Reviewernnamen und deren Identität bei GC. Unter anderem gab es da, Reviewer, die noch nicht „enttarnt“ waren. Raum für Spekulationen und eine Liste von Verdächtigen.
Das Ganze geisterte bereits vor Monaten durch meine Twittertimeline und scheint abgefrühstückt zu sein. Für mich nicht so ganz.
Ich habe gestern mit dem Kopf geschüttelt, weil ich diesen Enthüllungsblogismus dermaßen daneben finde.

Wir alle können uns vielleicht vorstellen, wie viel freie Zeit und Engagement die Reviewer in ihre Tätigkeit legen. Oftmals werden sie dermaßen mit dummsinnigen Mails zusätzlich beschossen oder bei Ablehnung eines Caches geschmäht. Ein „Danke“ kommt bestimmt selten.
Ich kann gut verstehen, dass sich aus diesem Grund viele Reviewer ein Inkognito zulegen, um ihren Privat(cacher)bereich zu schonen (sonst wird man vielleicht auch noch auf Events oder im Wald vollgequatscht). Ich würde es genauso machen!

Und was passiert? Das Inkognito wird von Leute einem GC-Account zugeordnet. Kann man nicht einfach das Signal der gewünschten Privatsphäre akzeptieren? Eine Opfergabe der Quote zuliebe? Und dann wundert Ihr Euch, dass Reviewer so rar gesäht sind?

Ich möchte nicht wissen, welche Person hinter welchem GC-Nick steht (und bei den enthüllten Nicks wird sich in meinem Ownerverhalten nichts ändern). Ich trenne zwischen Person und Funktionalität. Wer sich outen mag, bitte sehr. Wer nicht, dem sei es erlaubt.

Reviewen und Reviewen lassen (vor allem in Ruhe)!

Für Herrn Halbunbekannt

Seit ein paar Tagen liegt ein geschätzer Twitteraner im Krankenhaus. Es kam sehr überraschend und bis dato konnte ich nicht in meiner Manier aufheitern. Das hole ich aber nun ganz schnell nach:

Lieber Herr Halbunbekannt!
Da Du dich so weit mir bekannt ist, Dich mittlerweile erholst und schon anfängst, Dich zu langweilen, habe ich mir eine kleine Beschäftigungstherapie für Dich ausgedacht. Ein eigener Multi!

Titel: Die Galle ist weg!

Station 1: Schleiche Dich ans Nachbarbett an. Unter dem linken Schlappen findest Du Variabel A. Bilde die einstellige Quersumme. Aber Achtung, lass Dich nicht erwischen, denn das könnte nölig und laut werden!

Station 2: Spaziere mit deinem Dackel (so nennt man in meiner Region den Tropfhalter) über die Station und suche den mit dem Gelben X. Notiere Dir den Herstellercode und bilde wieder die Quersumme(einstellig). Nun hast Du Variable B.

Station 3: Suche Frau Hoppenstedt und finde heraus, wieviel Tabletten sie täglich bekommt. Dies ist Variabel C.

Station 4: Runter in den Park. Wie viele Bänke findest Du? Einstellige Quersumme – der roten Zahl die ich auf eine der Sitzbänke der polytoxischen Krankenhausinsassen geklebt habe. Das ist Variable D.

Station 5: An der Rezeption habe ich eine weitere Variable hinterlassen. Die Kollegen vor Ort sind eingeweiht. Sag einfach Du möchtest die OP-Ergebnisse deiner Poimplantate abholen. Bitte dies laut und deutlich sagen, sonst bekommst Du nicht an die Variable E.

Station 6: Die Finalrechnung findest Du unter dem Stuhl des Stationsdrachens. Aber weil diese Dame wirklich übel ist, bekommst Du einen Hint:
Komm nach Schatzhausen. Dort darfst Du Dich dann ins Privatlogbuch von Familie Schatz eintragen.

Lieber Groppi!
Halt Dich wacker und werde schnell wiededr fit!

Friedliche Co-Existenz

In den letzten Monaten tut sich so einiges für die Freunde des GPS-Sports (ich nenne es mal extra so). Was gibt es denn alles, was man in seiner Freizeit mit einem GPS-Gerät (bzw. einem smartphone) machen kann?

  • Geocachen (via geocaching.com oder opencaching.de)
  • GPS-Mission
  • Munzee
  • Geocheckpointing

Ich habe die verschiedenen Möglichkeiten in meinem Blog schon mal vorgestellt. Das es möglich ist, viele GPS-Junkie-Wünsche auf einen Streich zu erfüllen, zeigt mein  Twitter-Kollegen Bursche mit seinem „Feldversuch“.

Ein multipler Wegpunkt, der fast jedes Genre bedient. Schaut selbst…

Ich will alles und zwar sofort!

Die Vorbereitungen für die einzelnen Plattformen unterscheiden sich in Zeit und Aufwendigkeit. Munzee und Geocheckpointing haben haben hier die Nase vorn. Schnell angefertigt, noch schneller ausgedruckt und angebracht. das Listing bei OC ist ebenfalls flott erstellt.

Alle Plattformen zeichnen sich durch ein schnelles publish aus.

Zum Nutzunhsverhalten kann ich von hier aus nur spekullieren. Ich für meinen Teil würde wohl den Geocache vor Ort loggen und den Munzee capturen. Aber wer in allen Töpfen rührt, kann hier 4 Fliegen mit einer Klappe schlagen.  Ich bin mal gespannt, wie der Nutzungsvergleich der einzelnen Plattformen an diesem virtuellen Cachemunzeecheckpoint ausfällt. Ich werde diesbezüglich meine Augen und Ohren offen halten. Vielen Dank für dieses witzige Engagement in Sinne der Coexistenz. Der Vollständigkeit halber könnte ich aus der Ferne noch ne GPS-Mission dahin basteln 😉

P.S.: Wer nun meckern möchte, wie man fremdes Eigentum so zukleben kann, dem sei versichert, dass es sich hier um Eigentum handelt!

Nachtcache-Saison

Der Herbst ist da. Es wird früh dunkel und somit die optimale Jahreszeit für Nachtcaches. Um entsprechenden Cachetyp schnell finden zu können, ist diese Karte hilfreich.

Das A und O ist die richtige Ausrüstung.
Ich empfehle zusätzlich zur Cacherausrüstung folgendes:
– eine gute Taschenlampe (Testberichte)
– eine Stirnlampe (wenn man mal die Hände frei haben muss)
– UV-Licht
– Lasepointer
– Multitool
– genügend Akkus

Was einem Nachts an technischen Finessen so alles begegnen kann, könnt ihr hier nachlesen.

Ein paar wichtige Tips zum Schluss:
Nachtcaches, ausserhalb von urbanene Regionen, solltet Ihr niemals allein gehen!
Solltet Ihr Euch in Wäldern aufhalten, dann sind Vollmondnächte wegen Jagdbewegungen gefährlich!
Benehmt Euch, wie es sich für das Schlafzimmer der Tiere gehört, nämlich rücksichtsvoll!
Haltet Euch an das Wegenetz im Wald!

Dieser Artikel entstand nachts… Daher erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die erfahreren Nachtcacher können gern ergänzen.

Bis bald im Wald und wehe einer leuchtet mir in die Augen!

GeoCheckpointing

Heute flatterte via Twitter der Hinweis auf ein neues GPG-Game ins Haus (liebe Grüsse an dieser Stelle nach Süddeutschland).
GeoCheckpointing:
Es handelt sich hierbei um eine GPS gestütze Suche von sogenannten Checkpoints, die laut Anbieter an touristisch reizvollen Punkten platziert werden sollen. An den Checkpoints werden dreistellige Buchstaben-Codes deponiert. So schaut das dann aus: Checkpoint-Bilder
Man kann sich kostenlos registrieren und bekommt die entsprechende Koordinaten. Das Suchen und Loggen soll deutlich schneller gehen, als bei den herkömmlichen Plattformen. Man loggt sich in seinen Account ein, gibt den Buchstaben-Code ein und kann dann via Stern bewerten.
Soviel zur Theorie.
Wer mehr Details wissen möchte, testet es einfach mal. Ich habe beschlossen, mich damit nicht weiter zu befassen. Munzees sind was für mal eben so, aber das „richtige“, traditionelle Geocachen ist mein Hobby.

In dem Sinne…
Jedem Tierchen sein Plaisierchen und mir die Dosen.