Szeneberühmtheit

Nach dem Geocoinfest in Köln kreisen Tweets, Links und Bilder durch die Community, die mich nachdenklich machen. Wie muss es sein, wenn man „bekannt“ ist. Eine Person des öffentlichen Lebens, die gerne Geocaching betreibt?

Da kann man nicht so einfach zu Events hinhuschen und sich unter das Volk mischen. Da wird man umringt von Autogrammjägern. Es werden einem Löcher in den Bauch gefragt. Andererseits werden solche „Szeneberühmtheiten“ mindestens genauso oft gemieden. „Guck mal ist das nicht…?“ und jede Bewegung wird aufmerksam beobachtet. Angesprochen wird nicht, denn schließlich hat man Benimm und grenzt sich von Otto-Normal ab.
Mir selbst ist es bei einem Event genau so ergangen. He, das ist doch… Im Nachhinein hat mir derjenige leid getan. Stand abseits mit denjenigen, mit denen er gekommen war. Ob sich dies später geändert, hat vermag ich nicht zu sagen, weil ich selbst nicht lange da war.

Wie gehen „Berühmt- bzw. Bekanntheiten“ in Muggelzonen cachen? Geht das überhaupt? Verkleidet oder nicht, also Stadt oder Wald ist die Frage. Wie fühlt man sich als „Bunter Hund“ innerhalb der Community?

Getreu dem Motto „Da sollen sich doch die anderen mit rumschlagen!“, verdrücke ich mich unbekannterweise im Wald. Und ich bin froh darüber.

Advertisements

2 Gedanken zu „Szeneberühmtheit

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s