Tutorial

Irgendwo und irgendwann auf der Welt…

„Guten Morgen Klasse!“
„Guten Morgen Herr Eirisch!“
„Ab sofort werdet ihr in der Community „Newbies“ genannt. Damit ihr viel Spaß mit Eurem neuen Hobby habt, seid ihr hier. Zunächst einmal braucht ihr einen Namen!“
Die Klasse schaut verdutzt. „Du, Herr Eirisch, wir haben doch schon…“
„Nein, nicht euren richtigen Namen, sondern einen Nicknamen. Überlegt ihn euch gut. Kleiner Tipp, ihr müsst ihn ab sofort in alle Logbüchern schreiben. Wer mag schon gerne z.B. KarlFriederichGustavAlexPeterJohannsonSupercacher schreiben. Fertig?“
Ein Newbie überlegt laaange „Teufel nochmal, mir will nix einfallen…“ Da leuchtet sein Gesicht. „LouisCifer?“ „Genau! Schöne Grüße aus dem Fegefeuer!“
Nach und nach werden Nicknamen aufgeschrieben. Als alle fertig sind, reicht Herr Eirisch ein Filmdöschen durch die Klasse. Alle wollen sich den Inhalt genau ansehen. Es ensteht Tumult, weil eine Frau die Dose nicht weitergeben will. „He, meinschatz71, diesen musst Du aber weitergeben, so wie alle Dosen, die Du findest!“
Nach und nach erklärt Herr Eirisch den wissbegierigen Neucachern, was sie erwartet, worauf sie zu achten haben, welche Umgangsformen herrschen. Zum Abschluß kommt die „Dosenprüfung“. Jedem Newbie wird eine Frage gestellt, die er richtig beantworten muss.
„Welcher Mindestabstand liegt zwischen zwei Dosen?“
„Ein Spürhasensprung, also 161 Meter!“
„Wie viele Dosen darf ein Cacher selbst legen?“ Alle schweigen zunächst
„So viele, wie er warten kann!“
„Genau, Steinmann“.
„Was ist ein T5er?“
„Ein Cache mit der höchsten Geländewertung, der nur mit Kletterausrüstung geborgen werden kann!“
„Fast, TheAllisonV12, aber…“
„Er hat die Taucherausrüstung vergessen!“
„Stimmt, ganz dein Fachgebiet Schwarztaucher“
So geht es der noch lange weiter, bis schließlich alle ihr „Dosendiplom“ haben.
Herr Eirisch ist zufrieden. „Gut gemacht, nun seid fleissig und mehret Euch, auf das die Community weiter wachse.“

Passend zum Schulanfang möchte ich mich der Newbiedebatte anschließen und die Frage aufgreifen, ob nicht eine Art „Dosenprüfung“ helfen kann, um vor Folgeschäden zu schützen.
Den Owner würde es bestimmt freuen, wenn er nicht alle naselang zur Wartung muss, sich über Kurzlogs oder „verbrannte Locations“ ärgert und dem Image blieben Kollateralschäden erspart.
Vielleicht wäre ein Multiple-Choice-Fragebogen vor der Koordinatenausgabe eine Idee? Was gibt es noch für Möglichkeiten? Ich bin gespannt, wem noch was einfällt.

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