Ein Munzee in GT

Wir Geocacher sind vielseitig interessiert und Technik steht dabei ziemlich weit oben. So las ich gestern im Netz ein wenig über QR-Codes und stolperte über den Begriff Munzee.
Munzee ist eine neue GPS-gesteuerte Spielart der Suche. Gesucht werden QR-Codes, die mit entsprechender App eingelesen und als Fund verbucht werden. Sehr gut beschrieben ist dies u.a. hier.
Also habe ich mich bei munzee.com kostenlos registriert. Schliesslich will Frau Schatz ausprobieren. Leider musste ich feststellen, dass es in meinem Nahbereich nicht einen Munzee gibt. Meckern hilft da nicht, am besten testen. Da ich nicht suchen kann, habe ich die Ownerschaft und das „Ablegen“ eines Munzees ausprobiert.
Supereinfach und schnell war eine Beschreibung eingegeben, entsprechender QR-Code generiert und ausgedruckt. Das Ganze einlamminiert und ab nach draußen.
Beim Ablegen bzw. in meinem Fall Anheften wird an ausgewählter Stelle der Code eingelesen und aktiviert. Allerdings glaube ich nicht so wirklich an die Genauigkeit der Koos. Wir Geocacher wissen, wie es sich mit der Abweichung des smartphones im Vergleich zu einem GPS verhält. Also habe ich in die Beschreibung einen Hint eingesetzt. Ein Freischalten ist nicht nötig, sondern sofort erscheint „mein Munzee“ auf der Karte – der erste Munzee in GT! Allerdings wird z.B. nicht geprüft, ob ich eine Bahnscheine oder Autobahn „munziert“ habe. Auch Naturschutzgebiete werden nicht geschont. Bleibt abzuwarten, wie die Nutzer mit der großen Verantwortung umgehen.
Auf jeden Fall können jetzt Interessierte suchen, finden (oder auch nicht, Punkte sammeln und Levels aufsteigen. Zumindest in Gütersloh.

Und was hat das Ganze mit Geocaching zu tun?
Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Persönlich hat Munzee nichts mit dem Geocaching zu tun, was ich schätze.
Es ist eine weitere Spielart mit Technik, die mir mehr zusagt, als z.B. Challenges. Ich mag QR-Codes, denn mit Ihnen kann man viele nette Dinge machen (unabhängig von munzee.com).
Beispielsweise habe ich eine QR-Code-Ralley gebastelt, die meine Kids im Rahmen eines Detektivtages ersuchen und enträtseln können (Medienpädagogik).
Ich weiß auch von Zusatzinfos, die an bestimmten Locations mir Bilder o.ä. liefern.
Ich bin gespannt, wie sich das Ganze in Deutschland entwickelt und hoffe, dass ich bald selbst mal einen Munzee suchen kann.

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4 Gedanken zu „Ein Munzee in GT

  1. „Wir Geocacher sind vielseitig interessiert und Technik steht dabei ziemlich weit oben.“
    Das ist mir neu. Was ich bisher erlebt habe sind Revierverhalten und Abgrenzertum. Alle GPS-Spiele die nicht mit einem vom Hersteller funktionsbeschränkten GPSr gemeistert werden können sind „Bäh“. Und alles was keine Dose oder wenigstens eine Messinggedenktafel am Final ist wird auch verteufelt. Siehe Challenges, Munzees, Virtuals.

    „Wir Geocacher wissen, wie es sich mit der Abweichung des smartphones im Vergleich zu einem GPS verhält.“
    Das ist milde gesagt Unsinn. Seit über einem Jahr werden die gleichen GPS-Chipsätze wie in GPSr verbaut. Der Rest ist Software. Ich trete gerne den Gegenbeweis mit dem Motorola Defy an. Nach Gütersloh komm ich aber nicht extra 🙂

    „Und was hat das Ganze mit Geocaching zu tun?“
    Alles. Zugegeben eine Dose im Wald assoziieren viele mit „ich hab einen geheimen Schatz gefunden“. Aber wer braucht die vielen Gebüsch-Caches in der Stadt zwischen Hundefäkalien mit winzigem Logstreifen… Da zählt doch von vornherein nur der Punkt auf GC.com.
    Deshalb finde ich munzees für dicht besiedelte Gebiete perfekt.

    • Wenn ich einen Geocache auslege, messe ich die Koordinaten mit verschiedenen Geräten mehrmals ein. Am PC werte ich diese aus, sortiere grobe Ausreißer aus und bilde aus den übrigen Koords einen Mittelwert den ich dann veröffentliche. Das ist auf munzee.com derzeit scheinbar nicht möglich. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass alle Geräte (egal ob GPS oder smartphone) gelegentlich recht ungenaue Werte liefern. Ich sehe dies daher als momentan größte Schwachstelle. 2 geplante munzees habe ich daher als virtuals auf oc.de und oc.com veröffentlicht und auf munzee auf erstmal nicht.

      • Ich habe bei meinem Munzee die Koos verglichen, die mir das Smartphone geliefert hat. Die Abweichung war ziemlich groß. Korrigieren ließ sich das Ganze über die Karte bei munzee.com. Mit Drag and Drop an die passende Stelle gezogen. In meinem Fall konnte ich per Satellitenbild die Stelle sehr genau bestimmen. Und nun kann das gesucht und hoffentlich gefunden werden.

  2. Also ich meine das es eine gute Alternative für die Smartphonecacher ist.
    Diese Klientel ist meist sowieso im urbanen Bereich tätig.
    Genauso die Statistikfreaks, für die ist das doch auch eine tolle Plattform.
    Ob ich nun ein TFTC in einen Petling schreibe oder einen Munzee abscanne, für diese Spezies eigentlich genau das richtige.
    Sicherlich lässt sich das ganze weiterentwickeln, Multis u. ? sind da evt. möglich.
    Ich werd jedenfalls heute mal den ersten in HF legen.
    Man will ja keinen Trend verschlafen 🙂
    Gru Rainer

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