Zwei Beine „doof“ und 3G Technik

Das klingt auf jeden Fall nach einer reibungsreichen Begegnung. Wahlweise passte dieser Satz als gestriges Motto für mich.

Bei schönstem Sonnenschein wollte ich den Munzee-Powertrail am Lippesee laufen. Darauf hatte ich mich nach schwester Gartenarbeit gefreut. Ich musst gegen meine Müdigkeit ankämpfen. Eigentlich hätte ich mich ablegen sollen, dachte ich im Vorfeld (und im Nachhinein betrachtet wäre dies auch besser gewesen). Aber der Reihe nach…
Weil Frau Schatz grad auf nem passenden Parkplatz steht, fängt se auch mittendrin an. Bei munzee 49 (von 60) machte ich mich mit der Technik vetraut und hier zeigte sich das erste mal „doof“. Damit es Nacheiferen nicht so geht wie mir, bekommt ihr meinen munzee-Tip:
1. Benutze die Satelitenansicht!
2. Zoome so stark rein, bis es nicht mehr geht!
3. Du suchst keine Dose, sondern in der Regel nen lamminierten QR-Code!
All das habe ich bein Start nicht gemacht. Ein Radius von 50 Metern absuchen hat nicht wirklich Charme. Und ich kenne, glaube ich, nun jede Kerbe an den Schildern rund um Nr. 49, aber zu blind, um mal die Perspektive zu ändern (ich will nicht noch mehr spoilern). Die fleissigen Wanderer, Jogger, Hundegänger, Liebespärchen und Radfahrer haben bestimmt gedacht ich hätte nicht mehr alle zusammen. Doch das kennt man als Cacher schon.
Nach einer halben (gefühlten ganzen) Stunde bin ich zum nächsten munzee. Und dort? Ratet… Genau, wieder nix. Hatte ich Hals. Vor Frust dann andere Richtung gelaufen (also zum munzee 50). Und den Owner angerufen. An dieser Stelle danke ich PappaPad für seine Schützenhilfe, ohne die ich wohl dumm gestorben wäre.
Mit seinen Tips zur Handhabung konnte ich tatsächlich Nr. 49 capturen (scannen). Jupiii, mein erster munzee (aber so recht wollte sich das Gefühl nicht einstellen, schließlich war schon so viel kostbare Zeit sinnlos verstrichen). Aber jetzt, dachte ich!
Genau, denn jetzt zeigte die Technik ihr hässliches Gesicht. Beim capturen von 48 bekam ich ne Fehlermeldung. Internetverbindung verloren. Erneut gecaptured, wieder Fehlermeldung. Nach 5 Minuten entschloss ich mich, die App zu deinstallieren und neu zu laden. Fataler Fehler. Die Nummer hat mich eine weitere halbe Stunde gekostet. Um die Wartezeit zu verkürzen, wollte ich einen naheliegenden Tradi suchen. Wunschdenken. Muggelhorden am laufenden Meter. Da half nur Abbruch.
Die App war neu geladen und was soll ich sagen, ab dann lief es. Ich habe ein paar Munzees finden können und den Sonnenschein genossen. Leider war es für die komplette Runde zu spät. Macht nix, ich komme wieder.

Mein Fazit: 4 Kilometer auf kleinsten Radius gelaufen. Manche Muggel habe ich zweimal gesehen (tja, bin halt ne flügellahme, blinde Ente, die erst nach Ewigkeiten nen Korn bzw. munzee fand). Wenn man weiß, wie, ist es ein netter Spaziergang. Wenn man zu müde ist, sollte man erst garnicht los.

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2 Gedanken zu „Zwei Beine „doof“ und 3G Technik

  1. *lach* Das kommt mir seeeeeeeeeeeeeehr bekannt vor! Aber jetzt weiß ich wenigstens, wo ich demnächts die Nachhilfe abholen kann, was diese Dinger betrifft! 😀

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