Und wieder in die Nacht

Ja, es ist Saison. So nutze ich mein bescheidenes Nachtcache-Wissen, um mich morgen wieder auf die Pirsch zu begeben. Eine geschätze „Altlast“. Beim letzten mal konnten wir den Kelch der grauen Mönche nicht zu Ende laufen (Zeitmangel, Müdigkeit). Es ist ein vielgelobter Cache, der aber sehr lang ist. Gut für uns, weil wir mittig einsteigen können. Somit besteht nicht die Gefahr, in einem Gruppen-Pulk zu maschieren. Ist generell bei diesem Cache aufgrund seiner Länge wohl nicht zu erwarten.
Aprporos Erwarten?
Ich erwarte eine schöne Wanderung durch den nächtlichen Wald. Für mich brauchen es keine aufwendigen LasVegas-Lichteffekte zu sein, die mit jeder Station spektakulärer werden. Ich bin genügsam!
Aber was ist mit Euch? Ist euch das laufen nach Reflektoren zu einseitig? Erwaret ihr Lichteffekte, technischen Kram oder sonstige Finessen?

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5 Gedanken zu „Und wieder in die Nacht

  1. Beim Nachtcachen geht es um die Atmosphäre. Von der Location sieht man im Dunkeln sowieso nicht so viel, technische Finessen mag ich, aber die sind nicht ausschlaggebend, Suchen unter erschwerten Bedingeungen versuche ich eher zu meiden 🙂
    Die Stille der Nacht ist ein Teil der Atmosphäre, aber da kommt noch anderes hinzu.

    Habt ihr für den Cache eine TJ? Als wir da „kürzlich“ waren, mussten wir 2 Mal telefonieren, weil eine Station und ein wichtiger Reflektor fehlte.

  2. Für mich ist es eher der Gruselfaktor. Hier raschelts, dort knusperts, brr. Gänsehaut!

    Dazu kommt noch: Hält das Equipment durch, taugt die Lampe was…. und auch die Gefahr, auf Viecherzeug zu treffen, das nicht davonrennt, sondern zum Angriff übergeht. Vor Förstern und Jägern hab ich weniger Angst, mit denen kann man reden und notfalls ein andermal wiederkommen, wenn der Grünrock daheim hockt!

  3. Ich mag die besondere Stimmung die vieles in anderem Licht dastehen läßt, egal ob im Wald oder in Randgebieten menschlicher Zivilisation. Aber am besten sind die technischen Möglichkeiten, die man Nachts in Caches einbinden kann. Klar geht das auch bei Tagcaches, aber die Atmosphäre ist im Dunkeln einfach besser wenn was blinkt oder reflektiert. So halte ich es bei meinen Dosen, die dafür anscheinend auch sehr gemocht werden.

  4. Moin moin,

    also ich hätte gerne mehreres gewählt aber am meisten erfreue ich mich über die ruhe bzw über die geräusche im Wald. Es ist eben ganz anders als am Tag. Und naja Location im dunkeln??? Da kann man eh nicht viel sehen. Glaube mein längster NC war so 4-5km… habe noch einen Muggelfreund mitgenommen. Der hatte sowieso langeweile und naja dann sind wir beide eben zusammen los gezoggelt….

    Aber auch alleine finde ich es sehr interessant. Man hört eine ganze Menge abends im Wald und es kostet hin und wieder ganz schön Überwindung weiter zu gehen.

    In der Regel nehme ich 2 Taschenlampen mit da bei meiner Fenix (100 Lm) schnell der Akku nachlässt und ich nicht im dunkeln stehen möchte.
    Meiner Frau sage ich dann auch immer bescheid in welchen wald ich gehe damit im falle des Falles mir geholfen werden kann, da bei uns in der Region auch freilebende Wildschweine leben. Und so eins möchte ich nicht im Wald begegnen. Ein Hirsch der 3m vor mir stand (am Tag) hatte mir da schon gereicht…

    Greetz

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