Warum helfen?

Komme gut gelaunt nach Hause, mein Postfach ist nach so einem schönen Cacherwochenende voll.
Als erstes stolpere ich über ein „needs maintenance“ wegen eines nassen Logbuches. Bitte?
Da macht sich wirklich jemand die Mühe so was noch zusätzlich zu loggen?
Ich weiß ja nicht, wie ihr das händelt, aber ich würde folgendes tun.
Nicht lang und breit rumschreiben, sondern handeln. Ein aufgeweites Logbuch will man als Owner nicht als Erinnerung, sondern es wandert in den Müll. Deshalb austauschen. Ein Micrologbuch habe ich als Ersatz immer in meiner Tasche.
Wer so was nicht dabei hat, der findet bestimmt in irgendeiner Tasche einen leeren Zettel oder Papierstreifen, der sich als Notlösung hervorragend eignet.
Im anschließenden online-Log schreibe ich, dass das Logbuch nass war und von mir erneuert wurde.
So macht man das doch, oder?

Falsch gedacht. Nicht von sich auf andere übertragbar. Und dabei können nette, kleine Gesten das Cacher-Miteinander so einfach machen.

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19 Gedanken zu „Warum helfen?

  1. für mich als super-neuling sicher sehr interessant. jetzt weiß ich, wie ich mich in so einer situation am besten verhalten sollte. hätte halt gedacht, dass die owner die vollen logbücher ne weile als erinnerung aufbewahren(wahrscheinlich machen das nur die ganz neuen)…wenn ich mir mühe mit´m cache gegeben hätte würde ich mir wahrscheinlich das volle logbuch einrahmen… so sind halt ansichten unterschiedlich. aber man kann sich ja gottseidank austauschen.wenn mann seine sachen regelmäßig überwacht reicht ja schon ein eintrag dass das logbuch ersetzt werden müßte…
    *ich tu jetzt grad mal so, als ob ich ahnung von dem ganzen hätte… hihihi*
    liebe grüße
    renaT

  2. Das Logbuch auszutauschen ist Aufgabe des Owners und manch einer trocknet das aufgeweichte Logbuch ja auch um es dann doch zu behalten. Nur ein trockenes dazu zu packen bringt auch nicht viel, denn das wird ja dann auch nass. Richtig ist damit nur eins: Ein NM-Log.

    Also, um Deine Frage zu beantworten: so macht man das nicht. So nett das auch gemeint sein dürfte.

  3. Ein aufgeweites Logbuch will man als Owner nicht als Erinnerung, sondern es wandert in den Müll.
    100% falsch gedacht !
    Das Logbuch ist Eigentum des Owners und darf ohne seine Zustimmung nicht entfernt werden.
    Wo kämen wir den da hin. Ich hebe alle meine Logbücher auf, egal wie verratzt sie sind. Schliesslich will ich ja die schönen Logs meiner Mitcacher lesen.

    • Eigentum, stimmt. Ich würd auch nur etwas entsorgen, was nicht mehr nutzbar oder lesbar ist.
      Ein Haufen Papiermatsch würde ich als Owner nicht haben wollen.
      Aber ich schrieb ja schon, nicht von sich auf andere schließen.
      Wer also im Raum Schatzhausen etwas derartiges findet und dessen Owner ich bin, darf es getrost entsorgen.

  4. Ich gehe davon aus, dass dem Owner was am Logbuch liegt und deswegen würde ich nie ein alten Logbuch, selbst wenn es nass und durchgeweicht ist, entsorgen. Allerdings passt dann ein neues Log nicht in die Dose, das würde in der Tat wieder durchweichen. In so weit ist dies Aufgabe des Owners. Und wenn er keine Lust hat, seine Logs zu tauschen und seine Dosen zu warten, gehören sie ins Archiv.

  5. Ich für meinen Teil bin auch dazu übergegangen, in solchen Fällen ein NM zu loggen.
    Ganz einfach aus dem Grund, weil (so geht es mir jedenfalls) ein Satz – am besten noch im Log-Text versteckt – daß das Logbuch getauscht werden müßte, schnell mal überlesen wird.
    Es nützt ja auch nix, einfach ein neues Logbuch dazuzulegen – 1.) ist es genauso schnell nass wie das erste und 2.) kann es ja auch an der Dose liegen, daß Feuchtigkeit eindringt. Und DAS ist dann eh Sache des Owners.
    Kurzum – ich persönlich freue mich, wenn mich jemand per NM auf widrige Umstände an einem meiner Caches aufmerksam macht.

  6. Ich bevorzuge an der Stelle auch ein NM-Log.

    Ein Hinweis im Found-Log wird vom Owner vielleicht nicht gelesen. Ich kenne einige Owner, bei denen die Notifications zum Found-Log bspw. garnicht erst geöffnet werden, sondern direkt im Papierkorb verschwinden – besonders wenn viele stark frequentierte Dosen dabei sind. DNFs, NM usw. erhalten da schon viel mehr Aufmerksamkeit.

    Handeln sollte man aber trotzdem direkt – auch wenn ein Blatt noch kein Logbuch macht. Wegschmeißen würde ich das Logbuch jedoch auch erst nach Rücksprache. Ich selbst lege zwar keinen Wert darauf – andere aber vielleicht schon.

    Grüße

  7. Eben – nicht von sich auf andere schließen 😉
    Sei doch lieber froh, dass sich jemand überhaupt die Mühe macht ein NM zu loggen!
    So man als Owner eine Info, das was nicht stimmt.
    Denn nach dem nächsten Regen ist das neue Ersatzlogbuch auch naß und der Grund dafür (kaputte/ungeeignete) Dose nervt weitere Cacher ohne das man als Owner was davon mitbekommt.

  8. Ich bin auch der Meinung, das das Logbuch dem Owner gehört und NICHT einfach
    zu entsorgen ist. Matschige Papierklumpen sind natürlich was anderes, die bekommt man zwar auch wieder trocken, aber nicht lesbar…
    ICH schreibe immer ein zusätzliches Log, wenn irgendwas nicht in Ordnung ist – meist sofort online/mobil, wogegen normale Logs erst als Fieldnotes geloggt werden…
    – Lumpi-LP –

  9. Ich hab erst heute ein NM-Log reinbekommen, weil das Logubuch voll ist. Vorher hat niemand in einem Log auch nur erwähnt das der Platz zu Ende geht, und alle Logs lese ich auch nicht sofort.
    Ich bin froh über solche NM-Logs, und ich möchte das Logbuch auch persönlich austauschen. Einen Logstreifen dazu legen darf man mir gerne, damit habe ich kein Problem. Aber ich kümmere mich am liebsten selber drum.
    So handhabe ich es auch bei fremden Caches. Logbuch voll oder nass? NM-Log zusätzlich zu meinem Log. Ob ich einen Logstreifen dazu lege, hängt vom Cache ab.

  10. 1. ist das Logbuch Teil des Caches und damit Eigentum des Owners, darf also nicht entnommen werden.
    2. ist es Aufgabe des Owners, seinen Cache zu warten und dazu gehört auch, ihn logfähig zu halten.

  11. Natürlich gehört hierbei ein NM-Log abgesetzt. Der Cache wurde vom Owner gelegt und dieser hat sich zur Wartung der Caches – bereits beim Auslegen – verpflichtet. Anstatt über diesen ‚Service‘ des Cachers zu meckern (schließlich wird dir so ein regelmäßiger Besuch deiner eigenen Dosen erspart) solltest du dankbar sein und deine Dosen selbst warten. Natürlich kann jeder Cacher einen leeren Zettel in die Dose werfen und das Problem vorübergehend lösen. Aber das ist DEINE Dose und damit bist du dafür verantwortlich eine dauerhafte Lösung zu finden oder den Cache einzumotten.

    Mit solchen Blogbeiträgen werden falsche Ideen des Geocaching als Grundsatz in die Weltgeschichte getragen und die korrekte Handlung verteufelt. Da ist es kein Wunder, wenn ein Neuling (und die gibt es bekanntlich zu Hauf) dann nicht mehr weiß, wie er es richtig machen sollte! In der Presse kann man hier eine Richtigstellung fordern; Blogs sind eine neue Form der Presse. Ergo: Hier wäre der Zeitpunkt für einen Artikel, der deine neuen Erkenntnisse darstellt und deinen obigen Artikel korrigiert!

  12. Moin moin,

    bin ja auch noch einer von den neueren Cacher… und so ganz langsam werden meine Bücher voll. Aber weggeworfen habe ich nur eins da der Cache bis oben hin voll mit Wasser Tieren und Schlamm war. Das konnte ich definitiv nicht mehr gebrauchen. Aber alle anderen bewahre ich schon auf..

    Und kommt bei mir ein „Need Medi“ rein, deaktiviere ich den Cache bis ich nach dem rechten geschaut habe. Dann nehme ich den ganzen Cache mit und er wird quasi komplett neu gemacht… Siehe mein Artikel dazu:

    http://wp.me/p1T0bs-1e oder http://wp.me/p1T0bs-1Y

    Greetz

  13. Tja, in der Tat – falsch gedacht.

    Ich leg keine Micros – und Micrologbücher sind vielleicht auch nicht die Krönung der Schöpfung. Trotzdem würde ich erstens sagen, daß ein volles Logbuch ein Fall für NM ist – was sonst? Und daß sich „Fremdwartung“ auf Trockenlegen, Wiederverstecken, Dose abdichten (Klebeband mitnehmen) und sonstige nötige Sofortmaßnahmen beschränken sollte.
    Das ist wie Autoabschleppen – mach ich als Sofortmaßnahme gerne, seine Inspektion und seinen regelmäßigen Ölwechsel soll aber der Fahrer (Owner) gefälligst selbst machen.
    Das ist im Übrigen auch ein Regulativ gegen zu viele blind in die Gegend geschossene Massencaches. Die Zeit für den Wartungsaufwand des Einzelnen für seine Caches ist naturgemäß begrenzt – also soll der Owner sich gefälligst überlegen, ob er wieviele Caches auch vernünftig warten kann und -zB- sich eine große Dose mit richtigem Logbuch an einem Nicht-Drive-in besser und entspannter warten läßt als bei einem Micro, an dem alle Naselang der Logbucherstatz vollgeschrieben ist.
    Und zweitens ist -zumindest mir- ein volles Logbuch ja auch wichtig. Hab ich gerne, les ich gerne, selbst ein wiedergetrocknetes Micrologbuch würde ich lesen und aufbewahren wollen. Das eine Mal, wo mir eine Dose abhanden gekommen ist, wurmt mich wegen des Logbuchs – nicht wegen der Munikiste – das ist nur Geld.

    Daß es vielen ähnlich geht, weiß ich, weil bei mir mal jemand extra 20 km angereist ist, um ein von mir gefundenen Micrologbuch wieder abzugreifen.

    Mal ganz abgesehen davon, daß bei manchen die „Wartung“ so weit geht, daß sie eine komplette Filmdose mit Logstreifen abwerfen, wenn sie den Cache nicht gefunden haben (ob aus Blindheit oder weil er tatsächlich weg war) – dann kann man ja auch einen „Fund“ loggen.

  14. „So macht man das doch, oder?“
    Nö, so macht man das nicht. Ich übernehme nicht die Wartung für andere Owner, ich habe auch keine Ersatzlogbücher dabei. Und ich verstehe auch nicht, warum NM-Lgs so negativ gesehen werden. NM heißt „needs maintenance“, also wörtlich „benötigt Wartung“. Und genau das ist bei einem nassen Logbuch der Fall.

  15. Ich sehe das ähnliche wie Frau Schatz…. Wenn ich ausnahmsweise mal eine Getränkeflasche in spe suche und finde und dann das „Logbuch“ drin feucht oder voll ist, dann habe ich üblicherweise sowohl einen Ersatz-Petling als auch ein Micro-Logbuch dabei, übernehme ungefragt kurz vor Ort die nötige „Wartung“ und packe das volle oder nasse Logbuch ein. Zuhause schreibe ich dann den Owner an und frage ihn, ob ich es ihm irgendwie zukommen lassen soll oder ob er kein Interesse hat und ich es wegwerfen soll.

    Für einen „richtigen“ Cache mit einem Logbuch, in das mehr als nur Namen und Datum pro Sucher reinpasst fehlt mir meist das nötige Ersatzsortiment wenn ich unterwegs bin, da logge ich dann NM. Auch ich gehe einfach davon aus, wie ich reagieren würde, wenn jemand das mit meinen Dosen macht – bei einem Petling wäre ich auch froh wenn jemand Anderes, der eh gerade vor Ort ist das für mich macht und möchte auch den komischen Papierstreifen nicht, der kann direkt in den Müll. Egal ob nass oder nicht oder voll. Bei einem „richtigen“ Cache mit Logbuch will ich das natürlich habe und fahre auch gerne mal weiter wenn eine Wartung nötig ist, meine ersten vollen LogBÜCHER habe ich auch zu Hause und blättere immer mal drin, da hängen einfach auch schöne Erinnerungen dran.

    Und über ein „NM-Log“ bei meiner Dose wäre ich froh und dankbar, sonst kriegt man ja wenn man nicht selbst regelmässig vorbeisieht keinerlei Rückmeldung wie´s der Dose so geht. Auch über ein normales Log mit einem „Bescheid: Nur noch 3 Seiten im Logbuch frei“ freue ich mich, dann kann ich eine Wartung besser ins eh anstehende Wochenprogramm einplanen. Da meine Dosen fast alle nicht direkt vor meiner Haustür liegen ist das immer etwas Fahraufwand 😉

    chrysophylax.de

    P.S.: Ich habe keine Petlinge in der Landschaft verteilt, daher hat sich zumindest bei meinen Dosen die Frage noch nicht gestellt, ob ich einen mit nur Namen und Datumsangaben vollgeschriebenen zerfledderten Papierstreifen zurückhaben will, wenn er voll ist 😉

  16. Logbücher klauen mit der Begründung „war feucht“.
    So jemandem würde ich aber was husten!

    Abgesehen davon werden zumindest in einigen Gegenden die Sucher immer fauler.
    Ich habe mehrere Caches, da meckert alle paar Wochen in den Found-Logs was von „Logbuch aufgeweicht“, „Logbuchbuch schon ziemlich voll, noch irgendwo Platz gefunden“ oder „Deckel lässt sich nicht mehr richtig schliessen“ etc.
    Aber solange es niemand für nötig erachtet, mal ein NM zu loggen (was für ein Aufwand!), solange tue ich dort auch nichts.

  17. … das logbuch ist eigentum des owners, er ist somit dafür verantwortlich und kann sich freuen, wenn ein NM gepostet wird oder ein mitcacher mal einen zettel reinlegt, erwarten sollte man das nicht … hatte am wochenende einen cache auf dem plan, bei dem ich anhand der vorlogs schon wusste, daß die dose beschädigt sein muss und der inhalt nass ist…vor ort dann dose gefunden, geklebt so gut es ging (den deckel), logbuch raus, ersatzblock rein, alles ausgewischt und trockengemacht, nasses logbuch auf der heizung getrocknet und owner kontaktiert…das danke kam sofort und bei gelegenheit soll ich sein logbuch wieder in einen seiner caches packen…habs gern gemacht, aber generell ist meine meinung, daß der der die dose legt, es nicht erwarten sollte…

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