Wenn Muggelausreden helfen

Wir kennen die Situation. Da ist man in der Nähe einer Dose, fängt gerade richtig an zu suchen – schwupps sind sie da. Muggel! Als würde irgendwo ein rotes Lämpchen, ein Startsignal leuchten.
So passierte es heute Herrn Schatz und mir in Bielefeld. Wir machten einen kleinen Dosenabstecher zum Ringlokschuppen. So sieht es an der Location aus:

Hier suchen wir. Und suchen und es kommt die gute Idee der wir nachgehen wollen. Doch bevor wir nachschauen können…

„Was machen Sie da? Kann ich Ihnen helfen?“ Ein Herr der Gleise in Orange. War klar. Jetzt heisst es eine gute Ausrede parat haben. Prompt sagt Herr Schatz etwas in folgender Art: „Schon beeindruckend, so was sieht man heute garnicht mehr!“

Da scheinen wir den Nerv des Bahnmitarbeiters getroffen zu haben. Spontan läd er uns zu einer Führung ein. Ich lasse Bilder sprechen (denn von Technik habe ich ja nicht wirklich die Ahnung).

Jetzt geht es los...

„Also wenn Sie das Interessiert, dann kommen Sie mal mit!“

Und die Moral von der Geschicht…Den Cache gab es heute nicht! Dafür aber Insiderwissen, das möcht ich nicht missen.

Und zum guten Schluss, kommt ein Bahnfreakgenuss! Angemeldet für eine nostaligische Tour… das wollen Herr und Frau Schatz nur.

Im Ernst: Als Ergebnis haben wir zwar die Dose nicht mehr suchen können, jedoch eine Schienbustour mit der ganzen Familie zum Weihnachtsmarkt nach Goslar gebucht. Ich liebe Cachen!

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7 Gedanken zu „Wenn Muggelausreden helfen

  1. Bei mir war es beim Einrichten eines Tradis.

    Auf einmal kam ein ca. 80-Jahre alter Herr auf mich zu, ob er mir seine Sammlung zeigen könnte.

    Seine Sammlung war eine Art Bauernmuseum in zwei großen Räumen mit Gegenständen aus den letzen beiden Jahrhunderten.
    War sehr interessant und er war froh, das er wieder ein „Opfer“ gefunden hatte.

  2. Oh ja, kenne ich auch. Bei mir war es ein ca. 30-minütiger Monolog über Bäume. Dabei wollte ich nur „mal eben“ an die Wurzel und die Dose.
    Aber Deine Bahn-Story finde ich nett. Wenigstens schien es interessant zu sein. Abwechslung!

  3. So was ähnliches haben wir auch schon erlebt…

    Stadtmauercache in Würzburg in der Nähe des Brieftaubensport-Vereins. Das interessante Schild betrachtend(hinter dem der Cache lag), wurden wir von einem Vereinsmuggel ertappt, der uns dann prompt einiges über Brieftauben erzählte und uns den Vereinsraum im Inneren der Stadtmauer zeigte, und noch einen anderen leeren Raum innerhalb der Stadtmauer. *g*
    Den Cache haben wir dann auch erst ein paar Wochen später gehoben. 😉

  4. Wir haben das Glück gehabt und durften bei der Überführung von dem Schienenbus von Mainz nach Bielefeld mitfahren. Es war ein ganz besonderes Erlebnis. Noch nie konnten wir so frei auf die Strecke nach vorne schauen 🙂

    Freut euch auf die Fahrt nach Goslar. Es wird mit Sicherheit ein schöner Tag für euch.

    Viele Grüße
    Drako (Michael)

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