Rückblick

Silvester ist immer der Tag, an dem überall Rückschau gehalten wird. Wie war das Jahr 2011? Was gab es an Besonderheiten? Highlihts? Lowlights? Ausblick für das kommende Jahr!

An diese Tradition möchte ich mich blogtechnisch halten. Im Jahr 2011 besuchten 88.800 Leser den auf mittlerweile 295 Artikel angewachsenen Blog. 942 Kommentare wurden freigeschaltet und die Zahl der Abonnenten ist ebenfalls weiter angewachsen.

Besonders in Erinnerung ist mir die Verbal-Prügel geblieben, die ein Artikel ausgelöst hat. Aber im Umkehrschluss habe ich (und vielleicht auch der ein oder andere Leser etwas gelernt). Spannend waren die Tage, an denen mein Blog im WP-Ranking hoch eingestuft war. Schön ist es, wenn mein Blog andere Menschen inspirieren konnte oder streckenweise gut unterhalten hat. Und wenn mein Geschreibe nachdenklich gemacht hat, freut es mich.

Eines kann ich euch androhen bzw. versprechen: Es ist noch viel im Kopf, was raus in die Welt will.

Ich bedanke mich bei allen meinen Lesern für Euer Interesse und wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Fitnessparcour für einen Zahn, drei Damen und Frau Schatz

Kurzmitteilung

Also lautet der Beschluss, dass sofort Bewegung her muss. So traf ich heute auf Frau Zahn mit den drei Damen im Schlepptau. „Lasset die Blumen“ in Wiedenbrück war unser Ziel. Eine Tradiserie mit 8 Dosen und Final. In diesem Wäldchen befindet sich ebenfalls ein Fitnessparcour, also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Bevor es an die erste Dose ging, machte wir uns gründlich warm.

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Die ersten Dosen stellen sich nicht quer, aber bei der Nummer drei mussten wir ziemlich aufpassen, da Waldarbeiter am Werk waren. So ließen wir die Hunde los und… ähm nein, ein bisschen Nachfragen und Unterhalten (Ablenken und Abschirmen) war flott mit Erfolg gekrönt. Doch von Wegen auf Lorbeeren ausruhen.

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Die Damen schauten bisweilen recht befremdlich auf uns verrückte Cacherbrut. Und damit waren sie nicht allein, denn beim Erklimmen von für mich schwindelnden Höhen wurden wir von einem ergrauten Herren beobachtet. Ja, ja je oller je doller 😉

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Die einzelnen Dosen der Serie waren mehr oder weniger abwechslungsreich, aber die Wegführung doch speziell. Schade, dass wir stellenweise doch ziemlich in den Wald querfeldein rein mussten, um an die Dosen zu kommen. Einer bockigen Dame passte dies garnicht. Aber ein bisschen Schwund gehört wohl dazu 😉

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Ach ja, ich meinte damit eine vierbeinige Dame 😉
Eine nette Runde mit Frau Zahn, die jederzeit fortgesetzt werden kann, darf, soll, muss.
Meine Liebe, mit Dir macht Fitness wirklich Spaß.

Neues aus Stenkelfeld: Der Cacherbaum

„Des Cachers größter Traum ist ein schön geschmückter Tannenbaum“ spricht Vater Böckenstieg. Nach dem letzten Disaster zu Weihnachten soll es in diesem Jahr anders werden. Er schaut auf sich und seine Familie, mag nach wie vor das Cachen gern und was sonst so in Stenkelfeld läuft ist ihm schnuppe.

Heute steht der Weihnachtsbaum auf der To-Do-Liste. Zunächst einmal soll er ein Unikat werden. Etwas, was ein Cacherherz erfreut. In seinem Kopf ist ganz schnell eine Idee herangereift, die sofort umgesetzt wird. „Bin fertig!“, ruft er seine Lieben zusammen. Sohnemann ist begeistert, Töchterchen grinst und Mama klappt die Kinnlade runter: Am Baum hängen lustig bunte Karabiner dazwischen die Lichterkette, die durch verschiedene Seilagen ergänzt wird. Vater Böckenstieg grinst und meint, „So kommt der Weihnachtsmann auf jeden Fall gut abgeseilt an!“ „Sag mal, hast Du noch alle Latten am Zaun?“ schimpft Mutter Böckenstieg. „So nicht!“ sagt sie und zieht demonstrativ am Seil. Der Baum klatscht um.

Second Try, denkt sich Vater Böckenstieg. Nach ein wenig Grübeln leuchtet sein Gesicht und er geht wacker ans Werk. Nach einer Stunde ruft er seine Bande erneut zusammen. Nun lachen die Kinder und Mutter traut ihren Augen kaum. Mann kann sehe, dass ihr Blutdruck die kritsische Marke erreicht hat. „Das schlägt dem Fass den Boden raus…“. fassungslos schaut die Familie auf Vaters Tannen(alp)traum. Die vornehmliche Farbe ist Logbuchweiss. Diese sind in lustigen Girlanden Marke Schillerlocken im Baum befestigt. Dazu glitzern diverse Coins und TBs im Glanz der Lichterkette. „Für dich gibt es nun keinen Glühwein mehr!“, sagt Mutter Böckenstieg. Bevor die Kinder den Baum ablichten und bei Facebook posten können, liegt selbiger am Grund und wartet auf Neugestaltung.

Nach einiger Grübelei und dem Verschwinden im Bastelkeller und ein paar Stunden Arbeit ist es vollbracht. Der Baum der Familie Böckenstieg ist fertig und hat die Endabnahme gut überstanden. Zwischen Engelshaar und der Lichterkette baumeln weisse Microdöschen, in den kleine Weihnachtsfiguren sitzen. Ok, ganz hinten sitzt ein Groundspeak-Frosch drin. Der musste einfach sein. „Nun kann Weihnachten kommen!“ sagt Mutter Böckenstieg. „Wenn sie von meinem Special erfährt, wird sie sich freuen!“ denkt Vater Böckenstieg.

Es ist Heiligabend und die Familie versammelt sich vorm Baum. Es soll noch eine Überraschung geben, meint Vater Böckenstieg. Er zückt eine Fernbedienung und lässt seine Holde den Knopf drücken. „Last Christmas I gave you my heart….“ süß kling der Weihnachtsdauerbrenner von Wham und das Herz von Mutter Böckenstieg schmilzt dahin. Vor allem, weil sich das Bäumchen saft im Kreise dreht. Die Kinder müssen mühsam an sich halten „Bäääääh dieses Sch….Lied kann ich nicht mehr hören!“. Lange hatte Vater Böckenstieg gebastelt und die passende Musik auf seinen Stick geladen, damit die Mechanik den gewünschten Song abspielt.

Nach ein paar musikalischen Durchläufen werden die Geschenke ausgepackt. Die Papierfetzen fliegen nur so durch die Gegend und dummerweise auch in den Baumständer. Es stinkt nach verbranntem Gummi und mit einem mal dreht sich der Baum schneller und schneller. Er sieht aus wie ein Kettenkarussel, mit den kleinen weissen Gondeln ähm Microdöschen. Könnten die Figuren Grimassen schneiden, würden sie nun entsetzt und ängstlich schauen. Mit einem Mal löst sich die erste „Gondel“ und schiesst durch den Raum. Blitzschnell kann Sohnemann seinen neuen Tennisschläger schnappen und die Gefahr in die Flucht schlagen. Peng Peng Peng macht es und Familie Böckensieg schmeisst sich der Sicherheit wegen an den Grund. Zusätzlich angeheizt wird nun die Stimmung, als ein neues Lied ertönt. Auf seinem Stick ist schließlich noch andere Musik. Zu „I’m on the highway to hell“ mutet das Getöse wie eine vorchristliche Ardennenschlacht an. Da hilft nur eins – Stecker raus! Fumm macht es und ganz Stenkelfeld ist, warum auch immer, zu Weihnachten wieder mal im Dunkeln.

Und das Ende vom Lied…Bei Kerzenschein und Wein kann man auch recht lustig sein.

Ich wünsche Euch und euren Lieben ein wunderschönes Weihnachtsfest.

Weihnachtscacherfreude

Nur noch ein paar Tage, dann ist es so weit… Weihnachten und Bescherung. In den letzten Jahren hab ich immer etwas passendes zum Cachen bekommen. Lag wohl daran, dass ich maßgeblich gesteuert habe. Vor zwei Jahren mein Garminchen, letztes Jahr einiges an Zubehör und dieses Jahr habe ich mein Geschenk schon bekommen. Ich erzählte bereits von Elektra, meinem neuen Cachervehikel.

Eigentlich ist es ganz einfach, uns Cacher glücklich zu machen. Hier ein paar Vorschläge:

Zeit: ein kostbares Gut, dass zum Cachen (zumindest in meinem Fall knapp bemessen ist). Ich schrieb mal über Blankozeitgutscheine. Dieses Geschenk ist für Muggelpartner ein guter Tipp.

Gutes Wetter: Ok, dass haben wir nicht in der Hand, deshalb dehne ist es auf passende Kleidung aus. Wathosen sind für viele Gelegenheiten zu gebrauchen.

Erotikzubehör (für Cacher): findet man in jedem gut sortierten Laden mit Haushaltswarenabteilung. Auf die Größe kommt es dabei nicht an, aber es sollte Lock&Lock sein 😉

Klunker bzw. Geklimper: In diesem Punkt sind sich Cacherin und Cacher einig. Ne Coin oder ein TB geht immer.

Ich bin mal gespannt, wer wie in diesem Jahr die Community beschenkt. Schließlich werden jedes Jahr zu Weihnachten diverse Mottodosen gepublisht. In dem Sinne, macht es Euch und uns schön.

Auch das noch…

Heute ist so ein Tag, an dem so einiges daneben gelaufen ist. Ich wollte eben Cachen gehen, habe aber Mist gebaut. Resultat war ein resettetes IPhone ohne Zugriff auf ICloud zwecks Backup. Und jetzt? Genau! Schokolade, Decke und bloggen. Stelle mir Herrn Musterdosensucher vor, dem das passiert. Es könnte auch Frau Musterdosensucherin sein…

Endlich frei. Nun aber nix wie los zum Suchen. Wo ist denn mein Cachebag? Nach 20 Minuten Suchen und Fluchen konnte er zwar nicht als erster Fund bei GC geloggt werden, obwohl die erhöhte Schwierigkeit da war. Wer auch immer ihn weggepackt hat, hinten oben auf den Schrank in der Abstellkammer, genutzt hat es nicht. Sanktionen? Ist mir Latte. Meine Antwort darauf ist ein lustiger T5-Klamotten-Stolperlauf durch die gesamte Bude. Wer austeilt, muss auch einstecken können.
Bevor der Herr aus der Tür rauscht, fällt ihm ein, dass die PQ noch erneuert werden muss. Mal eben den Läppi angeschmissen, um selbiges nachzuholen. Warum nur ist in solchen Momenten die Technik so langsam?
Nachdem diese Hürde genommen ist, flitzt Herr Dosensucher zum Cachemobil. Die werte Gattin war damit unterwegs und der Tank ist leer. Na warte, ich mach später das Haarspray alle.
Zum Glück ist die Tanke ganz in der Nähe und dort liegt ein Tradi, den er mal eben einsammeln kann. Kurz vorm Ziel das Garmin an, soll sich schon mal orten. Herr Dosensucher parkt, schaut aufs Display und wundert sich. Immer noch dunkel. Wahrscheinlich die Akkus… Verdammt, er hat kein Ersatz, denn die sind in der Fernbedienung gelandet. Nicht schlimm, dann wird das Tanken noch ein bisschen teurer. Flott die neuen Batterien rein und dann Geocache raussuchen. Moment, was ist das? Wo ist hier die versteckte Kamera? Er hat keinen Cache auf dem Gerät. Die PQ ist futsch. Hilft nix, Kehrtwende und alles auf Anfang. Nach dreimaligem Prüfen ist alles gut. Jetzt kann es also wirklich ohne Zwischenspiele oder Pannen, dreimal auf Holz endlich in die Natur. Auf Stadt und Stress hat Herr Dosensucher nun kein Bock mehr. Der gewählte Multi wird ihn versöhnen. Ganz bestimmt.
Kaum angekommen fängt es an zu regnen. „Natürlich! Murphy ist ein Arschloch“ flucht Herr Dosensucher. An Station eins, einer Bank, sitzt ein Liebespaar. Sie sind es noch nicht lange. Die Knutscherei dauert ewig und unser werter Kollege kommt sich wie ein Spanner vor. Schließlich reicht es ihm. Er setzt sich neben das Paar. Raucht sich eine und noch eine und noch eine. Wer hier wohl gewinnt? Egal, bis zum Lungenkrebs. Hier weiche ich nicht…
Zum Glück reichen schon 5 Zigaretten und bittböse Blicke zum verunsichern. Können sich Teenies nicht woanders rumlümmeln?
So dehnt sich das Tagesdrama auf den Multi aus. Hundemuggeln, Jagdpächter, jagende Muggelhunde…
Das lowlight des Tages ist die gemuggelte Finaldose. So nicht! Wäre ich mal im Bett geblieben!

Genau, sagt Frau Schatz… Ich habe es so gemacht in weiser Voraussicht… Und konnte kuschelig warm diese Geschichte schreiben.

Das Programm (m)einer Kindheit

Samstags bei Regenwetter oder vor dem Zubett gehen. Damals, ach war das als Kind schön. Geschmierte Brote und in Gesellschaft meines Bruders durften wir Fernsehen schauen. War es die Sesamstrasse, die Augsburger Puppenkiste oder später dann Western von Gestern (kennt das noch jemand aus meiner Leserschaft?)
Fernsehcharaktere, die mein Programm bestimmt haben. Sogar noch heute. Jetzt allerdings aktionsgeladen. Wieso das?
Ganz klar, es gibt neues serienbasiertes Dosenfutter. Dank Huelva kommen jetzt die Schlümpfe zu Ruhm und Ehre. Zur Zeit sind 6 Schlümpfe zum Leben erweckt worden. Vielleicht kommen noch mehr. Ein Bonus wurde schon in Aussicht gestellt. Ich freue mich darauf aus Schatzhausen nach Schlumpfhagen zu fahren.

Dabei kann ich noch eine Anekdote zu den Schlümpfen loswerden. Ich hab sie als Grundschulkind soooo toll gefunden und bekam von einem aus meiner Parallelklasse Figuren geschenkt. War stolz wie Oskar, bis ich tierischen Ärger bekam, denn die Figuren waren geklaut. So kann es gehen…
Lieber Huelva, mach Dir keine Sorgen, werde deine „Schlümpfe“ trotzdem suchen, aber auch liegen lassen. So ein Theater will ich nie wieder haben.