Süchtig

Es gibt viele Passionen, denen man in unterschiedlichem Maße verfallen. Für viele von uns ist das Cachen eine Sucht, die viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt.

Ich behaupte, Dosenlegen kann genau so süchtig machen! Wer selbst schon einen Cache gelegt hat, weiss, wovon ich spreche: Der Rundumblick nach guten Locations ist unterwegs ein ständiger Begleiter. Das Erstellen des Listings und das Warten auf Freischaltung. Dann die ersten Logs. Wer macht den FTF? Wie gefällt der Cache der Community? All das ist spannend und hat mir in der Vergangenheit viel Spaß gemacht. So viel, dass ich nach meiner ersten Dose sofort die nächste und nächste und nächste gelegt habe. Und eh ich mich versah, hatte ich über 40 Dosen an der Backe.

Alles gut und schön, bis die ersten Wartungen anstehen. Und getreu Murphys Law sind es dann gleich mehrere Dosen, die Pflege bedürfen.

Ich staune über Owner, die im dreistelligen Bereich Dosen betreuen. Frage mich, wie geht das? Ich bekäme es nicht hin. Müsste mich beim eigenen Cachen gehen zu sehr reduzieren oder würde Nackenschläge von meinen Lieben bekommen, weil sie mich auch gerne mal sehen möchten.

Was wird von Großowner bevorzugt gelegt? Tradis (Micros)? Wartungsmanagement:  Logistische Tourenplanungund taschenweise Logbücher? Ist die Anzahl der Dosen wichtig? Immer mehr? Misst man sich an anderen? Der hat aber schon… jetzt muss ich wieder?

Fragen über Fragen, die vielleicht ein Großowner beantworten mag? Bin neugierig und ziehe vor so viel Engagement den Hut! Danke lieber Großowner, dass Du uns mit „Dosenfutter“ versorgst!

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4 Gedanken zu „Süchtig

  1. Wir haben 63 Dosen gelegt und weitere sind gerade in Planung. Wir legen gerne Caches und lassen uns auch immer etwas besonderes einfallen. Ich muss sagen, es gibt Zeiten, da legen wir lieber, als wir suchen. Ist definitiv auch eine Sucht!
    Messen tun wir uns an niemand, wenn wir Lust haben und ne gute Idee, schwupp gibt es da wieder eine neue. Wir haben eine Tradirunde in Smileyform, der Bedarf eine besondere Wartungsplanung, der Rest läuft nebenbei, sind auch alle schön nah, ist garnicht soviel Arbeit. Allerdings muss ich sagen, wir sind zu Viert in der Familie und alle ziehen mit..

    LG

    die blackschnecks

  2. Mmm, hätte ich jetzt nicht gedacht, aber kann es nachvollziehen. Persönlich finde ich das Dosenlegen doch eher anstrengend, weil man sich da schon viele Gedanken machen muss, dann das Suchen nach der richtigen Location und letztendlich das Hoffen auf eine gutes Ankommen bei den Cachern. Mehr süchtig als das legen macht micht immer noch das Suchen. Schöner Artikel 🙂

  3. Wir haben zur Zeit über 70 Dosen am laufen. Wichtig ist meiner Meinung nach die logistische Vorbereitung:
    – viele verschiedenen Cachebehälter vorrätig zu haben (Lock&Lock, PETlinge, etc.)
    – Reservelogbücher ohne Ende
    – Alle benutzten Versteckideen als Backup fertig gebastelt daheim zu haben
    Auch sehr nützlich ist eine Exceldatei über das voraussichtliche Datum des nächsten Logbuchtausches pro cache.
    Man sollte niemals zu viele neue Dosen gleichzeitig rausbringen. Nicht immer stellt sich die Location als gute Wahl heraus und man muss öfters zwecks Wartung ausrücken. Nach ca. 6 Monaten reduziert sich die Wartung in der Regel auf null.

  4. Wir haben auch weit über 60 Dosen ausgelegt und uns gehen die Ideen auch nicht aus. Manches hält sich mit der Wartung in Grenzen und bei manchen muss man öfters ran. Aber lassen können wir (speziell Manialaos) nicht. Ihm ist es auch eine Sucht geworden, genauso wie das Suchen. Speziell haben wir uns den Tradis verschrieben, da wir mit den Fragehaken weniger Glück haben und uns Multis zu aufwendig sind. Gerade haben wir auch wieder zwei, drei Ideen, die jetzt in der Umsetzung sind. Mal sehen wie die Community darauf reagieren wird.
    Hin und wieder geht dann aber auch mal einer ins Archiv, wenn er nicht so ankommt oder wir mit der Location nicht so richtig liegen.
    Und dann lassen wir auch mal einen Cache als Dankeschön an die heimischen Cacher in einem unserer Urlaubsgebiete.

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