Von Cacherpolizei und Petzen

Gestern flüsterte ein Vögelchen traurige Nachricht:
Ein interessanten Cache wird es ereilen. Warum? Weil es Sockenpuppen-Petzen gibt. Anstatt sich direkt mit dem Owner in Verbindung zu setzen, mit meinem Namen bzw. Nick wird direkt ne Mail an GC mit Bitte um Archivierung geschickt. Das Sahnehäubchen der Feigheit ist die Note via Sockpuppe. Warum? Um wichtig zu sein? Die Sorge um Sicherheit nehme ich einem solchen Vollspacken nicht ab. Jeder weiß um Gefahren bei hohen T-Wertungen oder Lost Places. Auch sind Grenzen der Legalität bekannt. Meiner Meinung nach gilt, jeder kann keiner muss. Wer auf Sicherheit bedacht ist, liebe petzende Sockenpuppe, sollte mit seinem Arsch daheim bleiben. Jeder Mensch hat Moralentwicklung durchgemacht. Von Regeltreue und Kollegialität bis hin zum Verpennen. Aufwachen Herr Frau Sockenpuppe!

P.S.: Die Dose des Anstoßes bleibt bewusst ungenannt!

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11 Gedanken zu „Von Cacherpolizei und Petzen

  1. Tja, das ist nur die Ernte dafür, dass einige Leute meinten, möglichst 100% der Bundesbürger zu Geocachern machen zu müssen.
    Damit sind jetzt auch x Prozent Spielverderber „direkt an Bord“, so dass es gar keiner externer Muggel mehr bedarf. Es gibt genug Leute, die sich auch so -versehentlich aus Unkenntnis, in voller Ignoranz oder schlicht vorästzilch- benehmen als gäbe es keine Leistung eines Owners zu respektieren.

    Starträtsel helfen nicht, wenn sie in Foren 100%-Spoiler bekommen und dann jedermensch hinmarschiert.
    Aber was soll man sonst als Deppendetektor benutzen?

    Oder andersherum:
    Man muss nicht jeden Cache machen. Und nur weil man selbst für sich entscheidet, dass man an Stelle x den Cache abbricht: Das heisst nicht, dass diese Einschätzung für alle anderen auch gelten muss.
    Nur weil man selbst nicht vom 10m-Turm springen möchte, weil man dabei ein Verletzungsrisiko sieht, heisst das nciht, dass andere das mit dem richtigen Training und vielleicht unter Inkaufnahme des Risikos nicht problemlos tun können und dabei auch ihre Freude haben.

    Natürlich kann man sagen: „Es gibt Locations, wo keine Cacher hingehören, weil die sich schlicht nicht benehmen können. Lärmen, randalieren, parken wild in der Gegend herum und verunsichtern Anlieger, vermüllen die Locations mit Flaschen, Batterien und Snackverpackung, klauen herumliegende Sachen wie die Raben und haben leider immer öfter auch noch Sprühdosen dabei.“

    Nur das trifft dann leider inzwischen auch auf ganz normale Wald- und Stadtcaches zu.

  2. Ich denke, so einfach ist das nicht.
    Es gibt Aspekte die heute mit Füßen getreten werden.
    Da ist ein Lostplace nicht mehr Lost, da werden Caches in bewachten und gut befriedeten Locations gelegt. Da wird im Vorfeld ein Eingang geschaffen und da hört es meines erachtens auf. Ebenso werden mittlerweile nicht nur Fußabdrücke hinterlassen, sondern es wird auch zerstört. Alles Dinge die ich mir vor Jahren so nicht vorstellen konnte.
    Zudem ist mit der breiteren Masse auch mehr Vollpfosten dazugekommen, die ebend nicht nur denunzieren sondern auch einfach dumm sind und Gefahren nicht einschätzen können.
    Der Spruch das jeder für sein eigenes Handeln verantwortlich ist, mag so stimmen, aber trotzdem muss ich mir überlegen, wo ich welche Leute hinschicke.
    Sprich eingefallene Dächer, Böden mit Einsturzgefahr ….
    Ich möchte nicht Owner von einem Cache sein, wo jemand zu tode kommt.

    Ich selber bin gerne auf einem Lostplace unterwegs, aber der sollte auch Lost und halbwegs trittsicher sein. Natürlich bleibt ein Restrisiko, aber ich behaupte mal die meisten unter uns können das nicht adequat einschätzen.

    Trotzdem sollte das zuerst mit dem owner geklärt werden und wenn man hier keine Einsicht erreicht, bleibt immer noch der Reviewerweg.

    Gruß Guido

  3. Sockenpuppen sind natürlich ein Unding, aber: Es hat sich mittlerweile fast eingebürgert, NMs oder auch nur die leiseste Kritik am Cache als persönlichen Angriff zu werten, auch kommt es vor, dass nach einem NM oder einer Kritik Caches des Loggers urplötzlich ein Opfer von Vandalismus werden.
    Klar ist nicht jeder Cacheowner so drauf, aber es kommt vor, ebenso wie Sockenpuppen.
    Die Frage ist bloss, was zuerst da war.

  4. …im Übrigen sollte man heutzutage ganz genau überlegen, ob man an dieser oder jener Stelle wirklich einen Cache auslegen will, das fängt an mit der Frage, ob die Location dem Ansturm gewachsen ist und endet damit, ob ein normal dummer Mensch aus der Sache einigermaßen heil wieder rauskommt.

  5. „P.S.: Die Dose des Anstoßes bleibt bewusst ungenannt!“

    Was aber eigentlich schade ist. So könnte man sich eher ein Bild von der Situation machen.
    Ich habe die Tage auch seit langem mal wieder überlegt, einen SBA zu loggen. Den Cache vermutete ich an einem Mast einer Bahn-Oberleitung, ca. 1,50 m vom stromführenden Fahrdraht entfernt. Ich bin da nicht hin, denn ich habe Respekt vor diesen Leitungen, insbesondere weil ich weiß, dass sich bei entsprechender Witterung schon bei einem Meter Abstand ein Lichtbogen bilden kann. Die Vorfinder schrieben zwar alle was von „gernzwertig“ und „gefährlich“, aber einen Fund haben sie fast alle geloggt.
    Jetzt warte ich darauf, bis der Erste gegrillt wird.

    • „Den Cache vermutete ich an einem Mast einer Bahn-Oberleitung“.
      Wenn Du nicht weisst, wo die Dose ist und den Mast nicht selbst gesehen hast, warum spekulierst Du dann darüber öffentlich?

      Oder direkter gesagt: pics or it didn’t happen!

  6. @bezzico: SUPER Einstellung!! Wenn der Erste gegrillt ist, dann ist es definitiv zu spät!! Ich würde den Owner anschreiben und fragen, ob die Vermutung richtig ist mit dem Mast der Bahn-Oberleitung … wenn er dies bejat oder sich nicht meldet würde ich umgehend einen SBA loggen (oder mich direkt an Groundspeak wenden), denn hier besteht höchte Lebensgefahr! Hab grad mal bei der Bahn geschaut und das: http://www.bahn.de/graffiti/view/sprayer/gefahren.shtml gefunden … da ist nicht von einem Meter Abstand die Rede, sondern wenigen Metern.

  7. Alles kann , nix muss! So sehe ich dass auch. Wer meint er tut etwas sinnvolles wenn er dafür sorgt das etwas verboten oder abgeschafft wird, nimmt anderen die Möglichkeit für sich selbst zu entscheiden und fördert gleichermaßen die uns all umfassende Sinnlosigkeit

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