Müllhalde

Zur Zeit ist CITO-Saison. Ob ich mal selbiges bei einer meiner Locations organisiere?
Als Owner verpflichte ich mich, das Zielgebiet sauber zu halten. Dabei ist nicht der einzelne Papierschnipsel gedacht. Weil ich nicht jeden Tag meine Dosen auf Vermüllung kontrollieren kann, ist ein Hinweis im Log für mich Gold wert.
Handschuhe an, Müllbeutel her und einsammeln. Bei einem Mysterie habe ich sogar mal 3 riesige Müllsäcke vollgemacht.
Was mich allerdings gestern erwartete, war selbst für ein CITO nix. Meine Location wurde zu einer riesigen Kompostierzone umgewandelt. Da hieß es dann leider „Ab ins Archiv“.

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Minimalismus oder wie schreibe ich ein listing?

Gestern nacht rappelte es in meinem Postfach. Eine Serie mit 14 Dosen direkt in Schatzhausen. Neugierig schaute ich ins Listing. Klong… Kinnlade unten. Die Beschreibung war wortwörtlich einsilbig. Leitplanke, stand da da. Bitte was?
Es dauerte nicht lange, da hatte der erste Kollege schon ne Note geschrieben. Ein Hint ist etwas anderes als eine Beschreibung. Hier besserte der Owner nach. Allerdings fehlte nach wie vor eine Beschreibung.
Heute ist Familie Schatz die gelegte Runde abgefahren.
Es tut mir wirklich leid, dass der Owner bestimmt was anderes als Logs wie „Gefunden“, Copy&Paste oder „Danke“ erwartet. Bei dem, was das so liegt und wie es da liegt, kann man aber einfach kaum was anderes schreiben.

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Joghurtdosen eignen sich nicht! Genau so wenig wie dieses Exemplar.

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Der Owner ist mit knapp 200 Funden nicht mehr wirklich ein Newbie, aber so wie gelegt bzw. beschrieben wurde, wäre eine Hilfestellung besser gewesen.
Es wundert mich, warum der Reviewer den Owner nicht auf die Fehler aufmerksam gemacht hat.

Fazit : Wer was legt und sich nicht sicher ist, ob das Listing ausreichend ist, sollte mehr als ein Wort schreiben! Wer niemanden hat, der mal drüberschauen kann, darf mich gern anmailen.

Trotzdem hat Familie Schatz die Runde sehr genossen, da sie abseits von ausgefahrenen Pfaden ist. Und insgesamt 20 km waren ein schönes Tagespensum. Fragt unseren Junior 😉

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Wenn der Kampfteckel…

… einlädt, strömen die Massen. Das wurde gestern beim 2. Cache&Grill in den Mai wieder mal bewiesen.
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Das Wetter war klasse und die Attraktionen hausgemacht. Der T5er hatte sogar VIP-Betreuung.

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Wir haben nur ein wenig zugeschaut. Wer da so alles drauf wollte…

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Tim hat ganz cacherkike uns einen Mysterie aufgetan. Er beobachtete Kollegen beim Suchen und bat darum, uns gleich miteinzutragen. Das Versteck wurde mir im Anschluss gezeigt. Guter Junge – weiter so!
Neben Würstchen und Kuchen reizte die Kinder das Stockbrot.

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Lieber Kampfteckel! Ich ziehe den Hut! Tolles Event! Vielen Dank und im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Nachlese oder der Unbekannte aus dem Sack

Alle drei Monate freue ich mich über nette Gäste beim Quartalscacher. So war es auch gestern abend. Eine bunt gemischte Truppe aus Newbies und alten Hasen. Und …. der Unbekannte im Sack. Er brachte die Gäste zum Lachen mit seinem angeborenen Charme. Seht selbst…

Ich warne also vorm nächsten Besuch. Es passiert hier immer etwas, was ich mal unter die Aussage „Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen sie …“ packe.

Treffend formuliert hat es mein „Lieblingszahn“, den ich nun mal zitiere:

„Also der Quartalscacher ist eindeutig das Event, bei dem allisonV12, die 3 (Hunde)Damen vom Grill und ich am längsten versacken…

Warum? Ganz klar, weil der harte Kern nämlich am späten Abend

1. nur noch wichtige Fachgespräche führt!
Zitate:
„Also ich liebe ja meine FENIX.“
„Das sind ganz neuartige Batterien!“ – „Ja, welche zum Aufladen!“ *pruuuust*
„Wenn man da Rotlicht aufschraubt, dann regelt man damit den Verkehr.“

2. Und auf einmal Menschen anfangen, sich zum Klang der Musik passend zu bewegen!

3. Und schlafen eh völlig überbewertet wird!

Fazit: Kulturgenussbanausen trinken ihre Latte mit einem Strohhalm!“

Und wen ich noch nicht überzeugen konnte ….

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Zum Schluss möchte ich das Geheimnis des „Säckchen“ lüften: C33PHQ

Micro-Möger

Die wohl am weitesten verbreitete Cachegröße ist der Micro. Damit ist klar, dass er die meistgesuchte, verschrieene, geschätzte, kritisierte und heiß geliebte Dose ist.
Dabei sind seiner Erscheinungsform keinerlei Grenzen gesetzt.

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Von der Standard-Filmdose in allen nur erdenklichen Farben über der Petling, von der Kaugummidose über das selbstgebastelte Unikat – alles ist möglich. Micros lassen sich wunderbar verstecken. Irgendwo findet sich immer ein kleines Eckchen zum reinquetschen.
Und wie viele tolle Möglichkeiten bieten sich im Grünen.
Spätestens jetzt möchte wohl der ein oder anderen Kollegen eingrätschen zur zur Verbalschelte ausholen. Frei nach dem Motto „Wo genug Platz, da kann auch was Größeres hin!“. Ihr habt recht! Doch möchte das der Owner? Ich persönlich mag Micros gern. Kein Schnickschnack, den ich beiseite packen muss, um ans Logbuch zu kommen. Das Ganze ändert sich, wenn mein Junior dabei ist. Glücklicherweise kann ich dann entsprechend größere Dosen raussuchen. Ein Micro muss nicht immer die eierlegende Wollmilchsau mit Superlocation sein. Ein einfaches Tradi-Döschen zum passenden Zeitpunkt macht mich zufrieden.

Und weil mir der Micro so gefällt ….

Kleines Döschen Cacherglück,
hast so manche Mauerritze bestückt.

Hörst sicherlich oft die Sucher schimpfen
oder dich sonst wie verunglimpfen.

Nimm das aber nicht ganz so voll.
Schließlich finden dich viele Dosensucher toll.

Bleib genau so, wie Du bist!
Ansonsten wirst Du von GClern sehr vermisst.

Bist auch Du ein Micro-Möger? Bekenne Dich! Und allen Microhassern lege ich die Ignore-Funktion ans Herz.

Zu viele Cacher?

Immer wieder tauchen in der letzten Zeit Berichte über zerstörte Caches und Schäden rund um Dosenzonen auf. Im Gegenzug steigt die Zahl von Hobbyneulingen und Newbiecaches rasant an. Gemeint sind hier Cacher, deren Sucherfahrung recht dürftig ist, aber im Gegenzug die Zahl der selbstgerechten Dosen höher ist. Über die Qualität von Erstlingswerken kann man streiten. Fehler im Listing oder beim Ausmessen sind keine Seltenheit. Geschimpft wird in diesem Zusammenhang gern über die Smartphonecacher, die den Zugang zu Koordinaten auf dem Silbertablett bekommen. Die Welle des Geocachens als hippes Kulthobby lässt sich nicht mehr bremsen und das Geheimnis ist nicht mehr wirklich geheim. Was kann die Lösung sein? Mir kam ein Vorschlag zu Ohren, der mich nachdenklich gemacht hat. Demnach sollte der kostenlose Basis-Account gestrichen werden. Koordinaten sind dann nur noch für Premium-Member zugänglich. Kann das hilfreich sein? Ist dieser Gedankengang eine zu forsche Anforderung, die an Groundspeak gestellt werden müsste? Kommerzialisierung versus Verantwortung? Ich bin auf eure Meinungen gespannt.