Nein, Dir nicht!

Im letzten Artikel habe ich von meinem Muggelerlebnis in Essen erzählt. Ein Leser stellte die Frage, warum ich nicht einfach gesagt habe, das ich Geocacherin bin? Das nehme ich mir zum Anlass, genau diese Frage via Artikel zu beantworten:

Das Geocachen ist ein offenes Geheimnis. Über diverse Kanäle wurde und wird über unser Hobby informiert. Trotzdem möchte ich damit nicht hausieren gehen. Ich lege mir schon im Vorfeld eine gute Ausrede parat, tarne mich als Fotografin oder auch die Ausrede, dass ich eine Aufgabenralley plane gehört zu meinem Repertoire. Wenn alles nicht hilft, habe ich zwei Optionen: Aufgeben oder Outen!!

Im Sinne von Cache-Bestandsschutz habe ich kein Problem, ohne Fund von dannen zu ziehen. Dieses Verhalten wünsche ich mir auch bei der Suche meiner Dosen.
Outen ist ebenfalls kein Problem. Ich kann freundlich und offen erklären, was ich tue.

Aber… Wenn mir jemand dermaßen dumm bzw. unverschämt entgegentritt, dann kann ich „zurückbeißen“. Im Nachhinein fallen mir natürlich tausend tolle Antworten ein. Leider zu spät! Aber eine Entscheidung bereue ich nicht: Unfreundliche Menschen verdienen die Wahrheit nicht. Nö, die sterben dumm!!!

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7 Gedanken zu „Nein, Dir nicht!

  1. Entspricht auch meiner Grundeinstellung. GC kommt erst in aller aller höchster Not zur Sprache. Vorher habe ich 1000 andere Erklärungen – oder verlasse ggf. einfach die Szenerie …
    Ich kann (gut) noch mal wieder kommen – oder auch gern auf den „Punkt“ verzichten, wenn die Suche dort zum Spießrutenlauf gerät. Old style eben noch … 🙂

  2. So sehe ich das auch, hab mich erst einmal als Geocacher geoutet und das auch nur weil der Polizist so nett gefragt hat, was ich da mache.

  3. Ich mache das genauso.
    Das Geocaching als solches kein Geheimnis mehr ist bedeutet ja nicht das man jedem Muggel gleich erzählen muss wo bestimmte Caches liegen.

  4. Normalerweise oute ich mich auch nicht. Wenn jedoch ein recht schöner Cache das aufsuchen eines Barbie-style Hauses in einem Neubauwohnegbiet erfordert, kann das schon mal besser sein. Die Anwohner kamen auf mich zu weil schon massig Menschen vor dem Haus stehen blieben und etwas aufschrieben. Da es dort nur eine reine Ablesestation gibt, ist es besser den Anwohnern reinen Wein einzsuchenken, als wenn die irgendwann die Polizei rufen. Normalerweise gibt es auf dem Dorf im Sauerland kaum Fremde in dem Gebiet.
    Klar man könnte den Cache auch ignorieren, aber der ist einfach lustig und passt dort hin.

  5. Ich war mal auf einem kleinem Dorf Cachen, dort gabe es einen hübschen Brunnen, an dem ein Cache versteckt war. Offenbar wurde ich beobachtet und irgendwann kam ein Typ recht unfreundlich auf mich zu und fragte warum denn da ständig Leute an dem Brunnen hantieren. Ich erklärte ihm freundlich, dass dort ein Cache liegt, das ein ganz harmloses Hobby ist und dort nichts gefährliches passiert, daraufhin war seine Unfreundlichkeit verflogen und er fand das ganze witzig. Es kommt immer auf die Situation an, aber jemand der direkt am Cache wohnt, wird spätestens dann skeptisch, wenn er zum dritten Mal irgend eine Ausrede hört. Was soll man da als Muggel auch denken, „ständig kommen Leute, fummeln an an dem Brunnen rum, und erzählen mir irgend einen Sch… was sie dort treiben, da stimmt doch irgend was nicht!“.

    In solchen Fällen ist man mit der Wahrheit besser dran.

  6. Genau richtig gemacht! Wenn man das Hobby schon etwas länger betreibt bekommt man ein Gefühl für die Situation. Ich versuche auch meistens zu vermeiden, dass das Wort Geocaching fällt.

    Es gibt aber auch Situationen, da ist eine ehrliche Antwort besser. Wir sind z.B. mal gerade dazu gekommen als ein Muggel zufällig eine Station fand. Plausible Ausreden fielen uns nicht ein und so haben wir ihn eingeweiht, sonst wäre die Station wohl weg gewesen.
    Er reagierte total positiv und hat uns noch ein bischen mehr über die Location erzählt, zu die uns die Station führen sollte.

    Viele Grüße
    die gräfin!

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