Wenn man…

…sich spontan entschließt, eine Dose in der eh kurzen Pause zu suchen…

…beim Näherkommen das Zielgebiet in Muggelhand vorfindet…

…dann weiterfährt um eine andere Dose zu suchen…

…diese dann zu hoch sitzt und keine Armverlängerung griffbereit ist…

…man wieder zur Dose Nummer eins fährt und in den Händen als Abschluss ein nach Pferdepisse riechendes, pitschnasses Logbuch hält…

… dann ist dies nicht mein Tag!

Aber die Aussicht hat entschädigt!

20120726-155626.jpg

Und die Moral von der Geschicht?
Nach Rosenwasser riechen meine Finger nun nicht!

Advertisements

Nach dem Event …

…ist vor dem Event!
Trotzdem schaue ich auf den gestrigen 7. Quartalscacher zurück. In gemütlicher Runde war es mit unseren Gästen ein toller Abend. Es ist erstaunlich, wie sehr die Zeit rennen kann (aber so ist es wohl, wenn viele Gleichgesinnte zusammen sind). Zur Erinnerung habe ich ein paar Bilder im flickr-stream hochgeladen. Außerdem hat mein Mitorganisator Ladune via Log weitere Fotos angehängt.

20120722-194717.jpg

Wer nun nach unsere Nummer 8 fragt…im Oktober gehts wieder rund. Termin und Location sind schon klar. Das Listing kommt nach den Ferien.

Finde den Fehler

Also manchmal….
Damit wir aus Fehlern lernen können, habe ich eben ein Foto gemacht:

20120720-114259.jpg
Wer nun das Versteck erspäht hat, fragt sich vielleicht, was daran falsch ist. In direkter Nachbarschaft ist eine Futterstelle für Wild. Also eine Location die absolut ungeeignet ist. Mir ist als Anfänger auch mal ein solcher Fauxpas unterlaufen, weil ich es nicht wusste. Wichtig ist nun das weitere Vorgehen. Die Dose muss verlegt werden. Das geht nur über den Owner, den ich sofort angeschrieben habe (sicherlich kann man ein need-to-be-archived loggen, doch ich finde es besser, dem Owner die Chance zur Korrektur zu geben).
Betrachten wir die Dose genauer…

20120720-115323.jpg
Hier zeigt sich ein weitere Fehler – die Benutzung von Ekeltüten. In dieser schwamm der Petling. Nicht zur Nachahmung empfohlen.

Und die Moral von der Geschicht?
Mache solche Sachen nicht!

Wer nun mit dem Kopf schüttelt und sich fragt, warum ich so was logge… Ich habe es nicht getan!

Alles ist perfekt!?!

Beim Stöbern im www bin ich nachdenklich geworden. Auslöser war eine eigentlich stinknormale Zubehörseite für uns Geocacher. Ich hab mit dem Kopf geschüttelt „Ne, brauch ich nicht, mach ich mir selbst!“. Jetzt kann mal jeder überlegen, was ich wohl selbst machen kann (und sicherlich jeder andere halbwegs normalbegabte Geocacher auch).
Wer Owner sein will, hat sich (meist) ein bisschen Mühe gegeben. Entweder eine schöne Location gesucht oder eine Dose gebastelt oder den Papierkram eigenhändig gedruckt und geschnitten. Und heute? Da wird nix mehr selbst gemacht. Alles kann gekauft werden. Zwei drei Klicks bis zur perfekten Dose? Alles schnell, alles einfach und z.T. preiswert. Oder doch etwa billig?
Bestellungen im zweistelligen bzw. dreistelligem Artikelbereich locken und bescheren uns in die Gegend geworfene Dosen? Oder etwa den Tarnklassiker, der mittlerweile selbst in Baumärkten zu finden ist? Wer jetzt meint, dass ich gegen onlineshops wettere, den kann ich beruhigen. Nein, darum geht es nicht. Die Frage ist:
Brauche ich alles in Perfektion? Ich persönlich verneine vehement. Ich freue mich über das Individualdöschen. Denn hier hat sich jemand ein Mindestmaß an Mühe gegeben.
Aber anscheinend ist es in der Entwicklungsleiter nur eine Stufe nach abwärts. Denn einen Markt gibt es wohl für jeden Schnick und Schnack.

Hitchhiker and bedbreakfaster

Wie gut ist die Community der Geocacher? Was ist alles machbar?
Herr Schatz und ich sind in der Planung für eine Quadtour im Herbst. Ziel ist unklar und über die Schlafmöglichkeiten sind wir uns auch noch nicht einig. Da kam mir ein ganz doofer Gedanke: vielleicht machen wir einfach ne Twitter-Rundreise. Wer uns kennenlernen möchte, läd uns in seine homezone ein. Ich erzähle Herrn Schatz so oft von meiner tollen timeline und was die Community so alles auf die Beine stellt. Welche interessanten Menschen sich unter uns Cachern befinden und welch Kompetenzen in meinem Gefolge zu finden sind. Ich sag lapidar „Vielleicht ist ja ein Schlafplatz für uns zwei drin?“ Ist das unverschämt so zu denken? Und es hier aufzuschreiben? Wahrscheinlich schon, deshalb wird es wohl nur ein Gedankenspiel und Artikel bleiben. Trotzdem gefällt mir die Vorstellung von Cacher zu Cacher zu reisen.
Mal am Rande, der Gast ist in unserem Fall auch gern Gastgeber.

P.S.: Sagt es bitte nicht Herrn Schatz, der sonst wieder sagt „Hast Du das etwa in deinen Blog gesetzt?“ 😉

Wie Perlen auf einer Schnur? oder Alles muss bedost werden!

Seit ein paar Tagen pingeln die Benachrichtigungsmails. Eine nach der anderen. Sauber in meine Homezone (in diesem Fall nenne ich es schon fast den Vorgarten) gelegt. Oder sollte es doch geworfen sein? Ein Blick auf die Karte verheißt nichts Gutes, doch zunächst möchte ich mir vor Ort ein Bild machen. Dies habe ich nun in drei Etappen getan. Drei mal bin ich die gleiche Straße runtergefahren. Es handelt sich um die Hauptverkehrsstraße durch ein Dörfchen mit grünen Schildern. Hier liegen mittlerweile 11 Tradis auf einer Strecke von ca. 2,5 km.
Die Qualität der Dosen ist unterschiedlich. Manche Dosen wurden mit Aufwand gelegt, andere einfach nur hingeschmissen.
Alle an vermeintlich interessanten Locations gelegt. Stellenweise fragte ich mich, ob der einzige Baum einer Feldwegstrecke wirklich ne Dose verdient, aber das mag jeder für sich entscheiden.
Genau so auch die Frage, ob solche Dosen überhaupt geloggt werden sollten?
Diese hier habe ich einfach nur liegen lassen (und es wäre der SFT gewesen).

20120716-114527.jpg
Wenn alle Dosen so lieblos in die Luft bzw. den Baum geschmissen würden, wäre es Zeit für ein neues Hobby.
Ich erinnere mich an meine Anfänge als Ownerin. Da habe ich Dosen in die Welt geschmissen, allerdings wurden wenigstens schöne Stellen bedost (glaube ich). Jugendsünden holen einen ein! Bitte, lieber zukünftiger Owner überlege gut, was Du der Community tolles (an)tust. Lieber Klasse statt Masse! In meinem Homezonen-Fall ist Potential da. Leider auch einiges, was am liebsten wieder ins Archiv wandern sollte.