Aus der Sicht eines Cacherhundes

Menschen… Man kann nicht ohne sie. Mein Mennsch ist mir eine. Die macht Sachen…

Also neulich klapperte sie mit meiner Leine. Dann weiß ich, dass sie wieder mal raus muss. Ich folge ihr natürlich gerne. Was soll ich auch sonst hier allein rumliegen. In meinem jugendlichen Tatendrang bin ich kaum zu bremsen. Frauchen (ich nenne meinen Mensch der Einfachheit halber so) aber schon. Sie zieht mich zurück und murmelt was von Ausrüstung vergessen. Ah, ok mein Leckerchenbeutel. Ein Blick sagt mir, dass es schon an Ort und Stelle ist. Vielleicht fehlt mein Ball oder diese komischen Beutel. Wer es genauer wissen will: Mein Frauchen (Leute haltet euch fest) sammelt meine Sch… Menschen halt, ich muss es einfach akzeptieren.
Mein Frauchen schnappt sich eine kleine Tasche, die sie sich um den Bauch schnürt. Daran baumelt ein komisches Teil, was ab und an piepst. Als ich danach schnappen will, bekomme ich Mecker. Muss wohl nix für mich sein. Doofes Teil…
Ich sitze da, wedle mit dem Schwanz und warte. Zum Glück ist mein Frauchen fix. Dann geht es raus. Herrlich diese frische Luft, das nasse Gras und die lieben Grüße meiner Hundenachbarn. All das saugt mein Näschen auf. Wir haben da so einen neuen stürmischen Nachbarn. Er ist zwar ein wenig kleiner als ich (was nicht schwer ist, denn ich bin eine langbeinige Schwarze), aber ich kann ihn gut leiden. Ich hab Spaß, denn es geht in den Wald. Am liebsten würde ich hier ganz wild durchs Unterholz springen. Da gibt es so kleine Tiere mit langen Ohren. Die sind verdammt schnell. Oder diese fliegenden Tiere. Ich sag’s euch irgendwann erwische ich diese kleinen Biester, die mich immer ärgern. Ach was würde ich gerne, aber Frauchen sagt, ich könne nicht hören und muss das erst noch lernen. Mist.
Na gut, dann hinter Frauchen her. Mittlerweile ist sie allerdings mit mir ins Unterholz gegangen. Will sie etwa auch Fangen spielen??? Sie schaut nach links und rechts, nach oben und nach unten. murmelt was von hier muss es doch sein. Ich schaue mir das Ganze an. Werde neugierig und springe Frauchen helfend zur Seite. Buddle hier und da. Nach einigen Minuten lacht Frauchen und hält mir eine kleine schwarze Dose unter die Nase. Wir haben es, sagt sie und schiebt mir ein Leckerchen zu. Warum auch immer, ich mag das. Wir können nun gerne öfters los und solche Dosen suchen.

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Während mein Frauchen nun auf einen Zettel schreibt (sie sagt zu mir „Ich logge mal eben!“) warte ich artig. Ach aus dem Papier könnte ich tolles Konfetti machen. Aber was macht sie denn nun?
Anstatt unsere Beute kleinzubeissen oder mitzunehmen, steckt sie sie wieder in den Baumstumpf. Na gut, dann gehen wir morgen halt nochmal hin. Menschen sind schon ein komisches Volk.

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3 Gedanken zu „Aus der Sicht eines Cacherhundes

  1. Tja, so ist sie – die Cachedogausbildung! Später, wenn man ruhiger ist , meldet Hund : WUFF ! Hier ist die Dose !!! 😉

  2. Ja, ja, das kenne ich! Ich hab auch so´n Rudel. Wir gehen oft gemeinsam auf Menschen-Runde (komisch, die anderen sagen immer Hunde-Runde dazu….) Auch mein Herrchen verschwindet dann oft mit mir im Wald und tut ganz geschäftig. Manchmal findet er auch so eine Tüte mit was drin. Er schimpft dann immer auf diese „Schmuddeltüten“ holt dann aber trotzdem irgend was da raus. Ich glaube aber nicht, dass das sowas wie unsere Sch….. ist. Er wird schon wissen was er da tut. Und wenn es ihm Spass macht habe ich ja auch was davon. Wir haben sogar schon mal so´ne Dose mit Leckerchen drin gefunden. Musste mal vorbei kommen Luna dann zeige ich dir, wo die liegt

    Wuff

    Deine Buffy

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