Wie Perlen auf einer Schnur? oder Alles muss bedost werden!

Seit ein paar Tagen pingeln die Benachrichtigungsmails. Eine nach der anderen. Sauber in meine Homezone (in diesem Fall nenne ich es schon fast den Vorgarten) gelegt. Oder sollte es doch geworfen sein? Ein Blick auf die Karte verheißt nichts Gutes, doch zunächst möchte ich mir vor Ort ein Bild machen. Dies habe ich nun in drei Etappen getan. Drei mal bin ich die gleiche Straße runtergefahren. Es handelt sich um die Hauptverkehrsstraße durch ein Dörfchen mit grünen Schildern. Hier liegen mittlerweile 11 Tradis auf einer Strecke von ca. 2,5 km.
Die Qualität der Dosen ist unterschiedlich. Manche Dosen wurden mit Aufwand gelegt, andere einfach nur hingeschmissen.
Alle an vermeintlich interessanten Locations gelegt. Stellenweise fragte ich mich, ob der einzige Baum einer Feldwegstrecke wirklich ne Dose verdient, aber das mag jeder für sich entscheiden.
Genau so auch die Frage, ob solche Dosen überhaupt geloggt werden sollten?
Diese hier habe ich einfach nur liegen lassen (und es wäre der SFT gewesen).

20120716-114527.jpg
Wenn alle Dosen so lieblos in die Luft bzw. den Baum geschmissen würden, wäre es Zeit für ein neues Hobby.
Ich erinnere mich an meine Anfänge als Ownerin. Da habe ich Dosen in die Welt geschmissen, allerdings wurden wenigstens schöne Stellen bedost (glaube ich). Jugendsünden holen einen ein! Bitte, lieber zukünftiger Owner überlege gut, was Du der Community tolles (an)tust. Lieber Klasse statt Masse! In meinem Homezonen-Fall ist Potential da. Leider auch einiges, was am liebsten wieder ins Archiv wandern sollte.

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9 Gedanken zu „Wie Perlen auf einer Schnur? oder Alles muss bedost werden!

  1. Ich kann dem nur zustimmen! Langsam reicht es einfach. Ich werde solche dosen nicht mehr loggen und anders von der karte entfernen.

  2. Ich war vor Meinschatz dort und habe die Dose weit sichtbar und so vorgefunden. Ich bin auch nicht so von der Örtlichkeit begeistert. Das war auf jedenfall kein Ort wo man sagen konnte „Die Dose war schlecht, aber der Ort war schön“.

    Ich glaube um die Qualität von Caches zu verbessern sollte ein bessers Bewertungssystem her. Bei den Favoritenpunkten werden doch nur Caches bewertet die wirklich gut sind (mir geht es auf jedenfall so). Es gibt so gut wie nichts darunter. Ich fände ein System ähnlich wie GCVote gut, wo man schnell bewerten kann ob der Cache gut, ganz in Ordnung oder schlecht war. Man könnte das System vielleicht noch etwas verfeinern. Mit Bewertung für das Versteck, die Örtlichkeit usw.. Das würde nicht nur dem Cacher bei der Auswahl des Caches helfen sondern auch dem Owner. Er könnte das nächste mal versuchen den Cache besser zu machen.

  3. Das ist der Fluch der Statistik! Solange die Anzahl der gefundenen Caches angezeigt wird, entsteht zwangsläufig ein Wettbewerb. Und wo Cacher sind, denen es auf die Masse ankommt, wird es auch Cacher geben, die eine Masse an Caches dahin „werfen“ werden… Warum sonst sind Powertrails mit Spoilerbildern und Hints sonst so attraktiv? Damit hat doch eine Suche schon lange nichts mehr zu tun, oder?

    Viele Grüße aus dem Saarland,
    Jörg

  4. Das Problem ist, dass es zu viele und zu schnell neue cacher gibt. App auf android oder den apfel und dann gehts los. Den neuen wird nicht mehr gezeigt wie es geht. Und das ist das Problem! Im prinzip kann mann denen nicht mal etwas vorwerfen!

  5. Auch wenn es ein gutes Bewertungsystem gibt, sind viele trotzdem beratungsresistent wie ich es oft in der Szene erlebe. Es gibt viele, die können mit Kritik umgehen und viele leider nicht. Ich hatte in Herzebrock auch eine Dose hinter einem Kotbeutelbehälter, wo einfach die Dose offentsichtlich lag. Ich meine es gibt doch in unserer Region viele gute Beispiele wie man Caches verstecken kann. Und eins muss uns auch klar sein, das die guten Orte ja zum grösstenteil ja schon belegt sind.

  6. Also ich hab ne ganze Seite voller Ideen hier liegen, trau mich aber einfach nicht.
    Obwohl die meisten Sachen sicher interessanter wären als ein Petling hinter ner Parkbank 😉

  7. Ich wäre für nen Powertrail wo das Logbuch jeweils einfach als Aufkleber auf die Laternenpfähle geklebt ist. Dann kann man mit dem Logstempel dran vorbeifahren und muss nichtmal mehr absteigen um auf Statistik zu kommen 😛
    (So nen Cache gibts hier wirklich, ist aber nur einer und man sucht schon ne Weile bis man diese Dreistigkeit entdeckt)

  8. In welch glücklicher Gegend wohnst Du, wenn dieser Trend erst jetzt bei Dir ankommt? Leider hat sich Geocaching immer dazu entwickelt, auf möglichst engem Raum möglichst viele Dosen unterzubringen.

    Aus der Suche nach einem „Schatz“ ist ein ablaufen von Wegpunkten geworden. Ich sage immer wieder, dass manche sogenannte „Geocacher“ zu http://www.munzee.com wechseln sollten (@heinz: das entspricht Deinem Vorschlag.)
    (@megaonnet) Und das Aufkleber einfach auf die Leitplanke geklebt werden, weil das Suchen der Dose zu lange dauert, ist leider auch Realität.
    Da hilft: großzügiges Ignorieren oder ein anderes Hobby suchen.

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