Konsequente Nicht-Owner

Über Facebook wurde ich auf Barbie&Bruettler aufmerksam.


„151 eigene versteckte Cache, die fast 30.000 Found-logs in den letzten 6 Jahren verbuchen konnten, viele davon mit reichlich Favoritenpunkten dekoriert, die meisten an besonderen Plätzen.

Nun, im September 2012, ist für uns ein Punkt erreicht, an dem wir uns als Cache-Owner zurückziehen werden!

Zum einen,da Caches (und damit meinen wir nicht nur Lost-Place-Caches), die man in den Anfangszeiten des Hobbys noch unbedenklich legen konnte, nun nicht mehr möglich sind, da die Community einfach zu groß geworden ist.
Hier müssen sich aber andere überlegen, wie damit umgegangen werden kann.

Was uns aber wirklich geärgert hat, war ein Cacher-Team, das meinte, uns bei einem Reviewer wegen eines neuen Caches anzuschwärzen zu müssen (fehlende Erlaubnis). Dies hat seinen Weg bis nach Seattle gefunden, was eine Verwarnung von dort für uns zur Folge hatte.

Wir sind alt genug und haben es nicht nötig, uns maßregeln zulassen!
Es ist alles nur ein Hobby und das soll Spaß machen!
Leider sind bei unserem an sich sehr tollen Hobby in letzter Zeit immer mehr Leute unterwegs, die anderen diesen Spaß verderben wollen.

Wer von euch selbst schon mal einen Cache gelegt hat: Hand aufs Herz, habt ihr wirklich für alle Caches die Genehmigung des Grundstückseigentümers zum Platzieren des Caches? Wir jedenfalls haben für (fast) keinen unserer Caches die Zustimmung des Grundstückseigentümers für das Auslegen des Caches eingeholt.

Bisher hat dies auch seitens der Eigentümer zu keinen Problem geführt, da wir die Orte der Caches mit Bedacht ausgesucht haben.

Wie ja den meisten bekannt ist, möchte Groundspeak von je her von den Cache-Ownern, dass sie bestätigen, dass sie eine Erlaubnis zum Platzieren haben. Die Reviewer sind angehalten, gegebenenfalls explizit nach einer Genehmigung zu fragen.

Aber – welche Stadtverwaltung gibt ihre schriftliche Zustimmung für die Dose hinter´m Stromkasten? Welcher Hausbesitzer stimmt zu, eine Filmdose an das Regenfallrohr seines Hauses zu heften? Oder welcher Förster wird es erlauben, wenn man Nägel für Reflektoren in seine Bäume schlägt oder Dosen in die Äste hängt? Man könnte hier noch viele weitere Beispiele aufführen.
Was bleibt einem also, wenn man einen Cache legen möchte, und DIE Frage gestellt bekommt?

Man ist gezwungen, die Reviewer anzulügen, (bereits schon in dem Moment, in dem man die Haken im Listing setzt), ansonsten wird der Cache eben nicht freigegeben. Ob ein Cache freigegeben wird, wird zum Glücksspiel.

Diese Notlüge hat sich unsererseits nie gegen einen Reviewer persönlich gerichtet, es ging nur darum, dass in der Datenbank das steht, was die Jungs in USA gerne hören wollen.

Alle, Cacher, Reviewer und auch Groundspeak, wissen sicher um diese Problematik, tun aber so, als sei jeder veröffentlichte Cache mit Zustimmung der Eigentümer gelegt worden.

Wir werden dieses scheinheilige Spiel nicht mehr mitspielen!

Es wird keine neuen B&B Caches mehr geben, die meisten Alten sind nun archiviert.“

Ich kann sie sehr gut verstehen.

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8 Gedanken zu „Konsequente Nicht-Owner

  1. tja Spaß macht das wirklich nicht mehr,
    da einfach zu viele DAUs unterwegs sind.
    Habe vor kurzen eine Dose gelegt die nur
    Nachts angegangen werden soll. Das Attribut
    reicht leider nicht mehr … Die waren bis dato alle
    am Tage da 😦 also ist es nur eine Frage der Zeit
    bis der Ort verbrannt ist.

  2. Tja, leider sind wir an der Entwicklung nicht unschuldig – es liegt eben nicht nur an den DAUs.
    Was lernen denn die Newbies, wenn sie die ersten Dosen suchen? Dass es nur noch um Masse statt um Klasse geht – oder wie sonst sollten sie die aus dem Boden schiessenden Power-Trails verstehen? Wie soll ein Anfänger jemals den Grundsatz „Location Location Location“ verstehen, wenn er innerhalb von 3 Monaten 500 Punkte durch Powertrails gesammelt hat? Und wie soll er da den Respekt vor einer Dose lernen?
    Und wie viele von den „Großen“, die schon lang dabei sind, haben sich ebenso von der Punktegier anstecken lassen und haben ebenso den Respekt vor einem Cache verloren?

    Vielleicht sollten „wir Alten“ nicht nur alle über diesen Link stolpern, sondern ihn auch alle befolgen und am Besten noch, wir sollten ihn alle ins Profil aufnehmen 😉
    http://www.peiner-uhlenteam.com/index.php?option=com_content&task=view&id=47&Itemid=61

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