Da waren es nur noch …

… dreizehn! Leider, gut so! Bahnhof???
Ich rede von Dosen in meiner Ownerschaft. Seit Monaten baue ich meinen Bestand ab. Aus zeitlichen Gründen. Ich hab einfach keine Lust meine freie Zeit mit Wartung zu verbringen. Gehe lieber selbst Cachen.

Trotzdem fällt es mir echt schwer. Habe so manche Dose erst lange disabled gelassen. Genau so lange, bis zum erhobenen Zeigefinger. In dieser Zeit habe ich mich gefragt, ob ich nicht doch warte und erhalte.

Heute fiel der Hammer für zwei Dosen. Eine davon ist mir wirklich schwer gefallen.

Aber: Dosen sind nicht für die Ewigkeit gemacht. Und es kann wieder mal was Neues entstehen. Darauf freue ich mich!

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Vor ein paar Tagen dachte ich, dass ich meine Listings hinsichtlich der schneetauglichkeit überarbeiten müsste.
Und was ist daraus geworden?

Mittlerweile wird der manch Tradi zum D5 und die Wathose zum treuen Begleiter. Es ist Winter 2012 – die Härte – bzw. Dichtigkeitsprobe für so manchen Cachebehälter.

In dem Sinne – Petri Heil!

Der Tag, an dem Weihnachten fast ausgefallen wäre.

Gestatten Santa, meine Name. Nachname: Claus auch bekannt als Weihnachtsmann. Zur Zeit habe ich zwar sehr viel zu tun, aber Zeit für eine Geschichte nehme ich mir immer.
Heute will ich euch vom wohl schrecklichsten bzw. schönsten Tag in meinem Leben erzählen. Ich muss allerdings etwas ausholen.

Sicherlich muss ich niemandem erklären, was ich so das ganze Jahr treibe, aber hier hat sich doch einiges getan. Früher schrieb man mir Briefe – Wunschzettel. Heute ist der Trend eher rückläufig. Nicht weil es keine Wünsche mehr gibt. Mehr und mehr wird das Internet genutzt. Ich habe seit Jahren Kooperationen mit den großen Anbietern. Ein Klick und ich weiß, genau, was auf den Schlitten kommt. Mir entgeht kein Trend auf der Welt. Zum Beispiel bin ich ein hervorragender Tänzer. Sorry, ich schweife etwas ab…
Nun ja, seit ein paar Jahren tauchten mehrfach GPS-Geräte auf. Was immer das auch ist, ich hab’s in den Schlitten gelegt, ohne mir groß Gedanken darum zu machen. Eines Tages war ich aber neugierig. GPS? Graue Panther Sehen? Ganz Peinlich Singen? Gehen Per Schuh? Nach dem Studieren der Anleitung musste ich schmunzeln. Na bitte, so ganz falsch lag ich mit meinem letzten Erklärungsversuch nicht. Allerdings hatte ich die unterschiedlichen Fortbewegungsmittel nicht berücksichtigt. Das geht ja auch per Rad oder Auto oder….. SCHLITTEN! Der Weihnachtsmann grinste. Toll, ich muss nicht mehr groß suchen, sondern kann die Pakete punktgenau abwerfen. Rudolf schüttelte den Kopf und schnaubte. „Was? Darf ich denn nicht auch mal ein bisschen bequemer werden? Außerdem sind wir dann schneller mit der Bescherung durch und können Urlaub unter Palmen machen!“ Das überzeugte. In Windeseile erstelle ich eine umfangreiche Liste und rauschte los. Nach ein paar Stunden war alles ausgeliefert. Ich hatte mir sogar spaßeshalber den Briefumschlag mit den Tickets als Geschenk per Koordinaten abgeworfen. Mein Koffer war gepackt, allerdings waren die Tickets nicht da. Merkwürdig, ich hab doch alles richtig gemacht? Ich suchte und suchte. Nach einer Stunde wurde ich fündig. Die Tickets waren 10 Meter abseits (heute weiß ich, dass es sich „im off“ schimpft). Mir lief es kalt den Rücken runter…. Oh jeeeee, wie mag das wohl….? Rudolf schnaubte und Donner wieherte „Na toll Jungs, Vorwürfe helfen nicht weiter. Was machen wir nun? Niemals schaffen wir es, alle Pakete zu finden und neu auszuliefern?“ Ich war fix und fertig. Blitz stupste mich sanft an und lenkte meine Aufmerksamkeit auf den Laptop.
Schnell mal Onkel Google fragen. Die Begriffe Weihnachten, GPS und Suchen führten mich zu ein paar seltsamen Menschen. Sie hatten „Suchen“ als Hobby. Heeee, das könnte die Lösung sein. Zum Glück kann ich flott lesen und mir Wissen aneignen. So verstand ich, dass es ganz viele dieser sogenannten „Cacher“ gibt. Und ich hatte auch schnell raus, wie ich sie motivieren könnte, mir zu helfen. Einfach die Koordinaten auflisten, angeben wie groß und wie schwer die Umgebung ist. Als Belohnung ein Souvenir. Ein Anruf in Amerika und die Sache war geritzt. Die Hamster schoben Sonderschichten, aber ich hatte in allerkürzester Zeit meinen Schlitten wieder voll. Ein paar der netten Cacher haben mir dann bei der Auslieferung geholfen. In letzter Sekunde konnte also Weihnachten gerettet werden.
Vielen Dank an die Community. Ihr seid klasse! Ach ja, ich habe mir erlaubt, euch passend zu Weihnachten den ein oder anderen Tradi bzw. Multi zu schenken.
So, nun habe ich aber genug erzählt. Ich muss weiterarbeiten, denn Geschenke ausliefern bleibt eben liebevolle, individuelle Präzisionsarbeit.

Allen Lesern und ihren Lieben wünsche ich (Frau Schatz) ein gesegnetes Weihnachtsfest.

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… oder doch eher „wie haue ich andere in die Pfanne“?

Heute stolperte ich über einen Podcast-Link, der die Gemüter erregt. Es ging generell um Podcasts und im speziellen um den persönlichen Geschmack. Ich fasse mal Kernaussagen des Beitrags sinngemäß zusammen:

„Schreckliche Stimme“ „Langweilig“ „zu lang“ Eines muss der Dame wohl zu Gute halten. Sie ließ wenigstens die Namen raus (obwohl ich glaube bei dem ein oder anderen klingelt es). Besonders unverschämt fand ich den Hinweis, auf erhöhte Geschwindigkeit, um flotter durch zu sein. Dies ist nicht Sinn eines Podcasts. Ich möchte zuhören können. Mag es z.B. garnicht, wenn ohne Punkt und Komma geredet wird.

Ein No-Go ist andere schlecht zumachen. So was macht man einfach nicht!

Und wer sich nun fragt, warum ich diesen Podcast nicht verlinke: Ich möchte der Dame nicht noch weitere Hörer verschaffen.

 

Gruß aus dem Nirgendwo

Hallo, mein Name ist Frau Schatz…
Vor Urzeiten habe ich den letzten Artikel in diesem Blog geschrieben. Damals, ja ach jaaaaa da war alles anders. Da hatte ich noch Zeit zum Dosensuchen. Draußen im Wald. Zu Fuß, mit Elektra oder mit Else. Mit innerer Ruhe offen für die Natur zum Akku aufladen. Dort fand ich die Inspiration zum Schreiben.
Und heute? Ich suche Tupperdosen in meiner Küche, schreibe Einkaufszettel anstatt Logs bzw. Blogartikel. Der T5er war bis vorgestern noch in meinem eigenen Haushalt, D5er sind so einige Bücher, durch die ich mich lesen darf.
Aber ich sehe ein Licht (und damit meine ich nicht eines der drei Adventslichter).
Geschichten will ich schreiben. Zum Nachdenken oder zum Lachen und meinen Lesern damit Freude machen (oder Puls).
Über diese Zeilen bin ich gestolpert. Hat nix mit Cachen zu tun, aber vielleicht wollt ihr ja Schmunzeln

Denkt Euch ich hab das Christkind gesehen,
ich hab’s überfahren, es war ein Versehen –
Ich hatte gerade die Äugelein zu
und träumte beim Fahren in himmlischer Ruh.
Das Christkind hatte in dieser Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich dann den Weihnachtsmann,
er feuerte grad sein Rentier an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich grad noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rumsen – er klebte am Manta.

Am Ende sah ich noch den Nikolaus,
er stürmte von rechts aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen
um sich am Automaten neue Präser zu kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehen,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.

So ist die Moral von dem Gedicht:
Fahr zu schnell dein Auto nicht!!!
Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen:
Mein schöner Wagen, der hatte 3 Beulen,
Vom Nikolaus, vom Christkind und vom Weihnachtsmann –
nächstes Jahr fahr ich mit der Strassenbahn!

Und wer mich nun Steinigen möchte: Werft mit Petlingen bzw. Logbüchern, denn mein Vorrat ist erschöpft!