Gehen wir in den Untergrund

Alles hat zwei Seiten: Hell und Dunkel, Ying und Yang, Gut und Böse.
Bezogen auf Geocaching: Entweder man legt bzw. sucht bei Groundspeak legal mit Brief und Siegel. Der Vorteil liegt auf der Hand. Da wo ich suchen möchte, ist es a) erlaubt und b) je nach Terrainwertung und Attributen nicht gefährlich für Leib und Leben.
Alles, was nicht den Guidelines entspricht, wird bei Groundspeak keinen Anklang finden (es sei denn, die Reviewer werden in Listings belogen und betrogen).

Wenn ich allerdings Interesse habe, illegale Dosen zu Legen bzw. zu suchen, muss ich in den Untergrund gehen. Vermeintlich verbogen im Netz, total anonym (nur mit angemeldetem Login). Hier schaut mir kein Reviewer über die Schulter und sagt „Du, Du, Duuu!“ Nein, hier kann ich mich so richtig austoben – und zwar genau so lange, bis die Handschellen klicken oder der Kranken- bzw. Leichenwagen kommt, um die Verluste meiner „spannenden, absolut illegalen Dose“ einzusammeln.
Neben dem Eigen- bzw. Fremdschaden kriegt das Image aller Geocacher auch mal im Vorbeischliddern eine PR-Kerbe verpasst. Aber egal, es sind schließlich tolle Dosen!
Und genau aus diesem Grund muss anscheinend das Regelkonstrukt eng gehalten werden und wird bestimmt noch enger werden.

Ob ich jetzt übertreibe? Bestimmt, denn ich will Eure Aufmerksamkeit. Ich glaube nicht, dass durch ein paar Zeilen die Community nun komplett regelkonform beim Legen und Suchen verhält (schön wäre es ja).
Meine Bitte: Lasst Euch nicht für Illegales vor die Karre spannen! Ihr schadet allen!

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