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Hallo lieber Cacher, Owner und Owner in spe!

Heute bin ich auf den schweren Unfall in Magdeburg über diesen Artikel aufmerksam gemacht worden. Nun schlagen die Wellen in der Community hoch. Wie konnte das nur…? Warum war er …? Und wieder in der Presse…

Zunächst einmal möchte ich unbekannter Weise dem Verunglückten gute Besserung wünschen und diesen tragischen Vorfall von einer anderen Seite anschauen:

Höher, gefährlicher, verbotener? Ist das nun das „neue Geocaching“? Die Suche nach dem Kick? Adrenalin? Finessen jedweder Art und immer ne Steigerung, weil das gab es ja schon? Ist es das, was wir wollen?

Ich für meinen Teil sage entschieden „Nein“! Das ist es nicht, was mich am Cachen begeistert. Natur, Körper und Geist suche ich. Nix Rudel, keine Powertrails mit hunderten von Dosen. Ich möchte die ein oder andere körperliche Grenzerfahrung machen (im meinem Fall muss es nicht ein T5er-Kletterbaum sein), kleine Hindernisse überwinden, vielleicht eine Bastelarbeit suchen oder meinen Geist mit einfachen Rätseln erweitern. Was ich mir wünsche ist eine schöne Location. Zumindest am Final. Das ist es, was mir gefällt. Dafür vergebe ich Schleifchen. Vielleicht bin ich damit ja nicht allein und der potentielle Cacheowner überdenkt seine Planung aufgrund des Gefährdungspotentials noch mal.

Ob sich an der generellen Problematik etwas ändert, nur weil ich hier ein paar Zeilen schreibe, nehme ich nicht an. Trotzdem ist es mir wichtig Flagge zu zeigen. Ich erwarte beim Suchen keine lebensgefährliche Grenzerfahrung. Ich habe keinen Bock auf Krankenhaus, Polizei oder sonst was. Ich mache bei sowas nicht mit. Solche Dosen gehen mir am A…. vorbei. Die bekommen kein Favoritenpunkt, sondern landen auf der Ignore-Liste.

Aber jeder nach seinem Gusto und die Zeche zahlt die Community mit schlechten PR und weiteren Einschränkungen.

Nicht vergessen!

Heute wurde ich auf die neueste Ausgabe des Geocaching-Magazin aufmerksam gemacht. Zu meiner großen Freude befindet sich ein toller Artikel über den archivierten Lost Place „Was bin ich?“ darin. Der Cache, den mein Kollege Splitti und ich zusammen erdacht, gelegt und gewartet haben. Der uns sehr am Herzen lag. Der uns so viele Stunden immer neue Impressionen aus alten Zeiten brachte.

Ich bedanke mich bei Iris Schulte Renger für den einfühlsamen Artikel, der die damalige Zeit lebhaft ins Wohnszimmer holt. Die ausgewählten Bilder spiegeln den Charme dieses besonderen Ortes wieder.

Es freut mich persönlich sehr, dass „unsere Location“ doch nicht vergessen ist, auch wenn es den Cache nicht mehr gibt.

Licht aus

Vorbei, Ende, Kiste zu, Deckel drauf, ex-und-hopp…

für Optische Effekte einen tollen Nachtcache, bei dem sich die Owner viel haben einfallen lassen.

Grund ist die Beschwerde des Jagdpächters bei GC. Da wurde nicht lang gefackelt – ab ins Archiv. Nun schlagen in OWL die Wellen hoch. Geht es jetzt nach den Lost Places den Nachtcaches an den Kragen? Noch mehr Einschränkungen unseres Hobbies? Opencaching als Alternative? Ab in den Untergrund?
Ich kann die Enttäuschung und Wut verstehen. Gibt es Lösungen?

Persönlich bin ich nicht der große Nachtcachefan. Gehe lieber tagsüber, damit ich die Natur mit allen Sinnen genießen kann. Jedoch wundert mich garnichts, wenn ich an meinen Versuch bei Lichtspiele denke. In keiner Disco waren die Blink- und Lumeneffekte größer und der Andrang kolossal. Das ist dann der Preis?

Mir tut es leid für die stillen Genießer, die sich Natur- und Regelkonform verhalten (haben). Unter dem großen Mainstream des Cachens werden wir alle Leiden.

Ich steig aufs Dach

Ich tummel mich gern im www rum. Am liebsten befasse ich mich dort mit meinen Themen und Gleichgesinnten. Meine bisherigen Spielwiesen waren Twitter und Facebook.
Seit ein paar Tagen habe ich ein andere Plattform am Start.
Unter GC-Dach kann ich vieles vereinen. Neben diversen Gruppen kann ich mich im Chat austauschen, neue Cacherkollegen räumlich zuordnen, mir Bilder und Videos anschauen und schon mal den nächsten Eventbesuch planen. Die Benutzung von GC-Dach ist kostenlos. Das Registrieren ist einfach und die Benutzung überschaubar. Ich gratulliere den Machern und wünsche Ihnen regen Zulauf.

In dem Sinne… Steigt mit aufs Dach!