Virtuelles Geocaching

Über Twitter bin ich grad auf eine „Spielvariante“ des Geocachens gestolpert und habe mich mit meinem Sohn mal ein bisschen im Disneyland Paris umgesehen  (da wollten wir schon immer mal hin).

Das Zauberwort heißt mapcaching. Ich brauche mich nicht mehr vorm PC wegbewegen, um die große, weite Welt (Quests) zu erleben ähm zu sehen. Und der Clou ich werde mit einem Badge belohnt. Also genau das, was ich schon immer haben wollte.

Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen… auf jeden Fall ist das Ganze zeckenfrei.

Mein Fazit: Nach drei Minuten hatten Tim und ich keinen Bock mehr. Wir sind lieber draußen im wirklichen Leben auf der Suche nach Bewegung und Natur und ins Disneyland Paris fahren wir lieber real.

 

Zu gut gemeintes Traden

Wenn ich bei machen Dosen den Inhalt sehe, könnte ich das Pippi in die Augen bekommen. Alte Kinokarten, nen Kronkorken, Tampons oder sonstige Scheußlichkeiten, die nicht mal nen Messiherz erfreuen täten. Was ich aber neulich fand ….
In schöner, ruhiger Lage wurden in einer Dose Disketten beerdigt.
Unglaublich in mehrfacher Hinsicht:
1. Wer benutzt noch Disketten und wäre so bescheuert sich ein potentiell virenverseuchtes Etwas ansehen zu wollen???
2. Passte diese tolle Tradeware definitiv nicht in einen Small.

Aber, ach was soll es. Dann lassen wir einfach den Deckel auf. Somit kann sich der nächste Finder zusätzlich über ein abgegammeltes Logbuch freuen.

Solltest Du dies lesen lieber Tradeware-Mülleimer-Verwechsler, dann merke Dir folgendes: Cachen ist kein Schrottwichtel!!!

Bachelor durch Cacher

Also wer jetzt nen schicken Cacher und willige Cacherinnen erwartet, der ist hier auf dem Holzweg.
Mich erreichte folgende Anfrage:

Lieber Owner/ liebe Ownerin,

zurzeit schreibe ich meine Bachelorarbeit zum Thema „Geocaching und Naturschutz“ an der Hochschule Osnabrück, Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Im Zuge dieser Arbeit befrage ich Geocacher im Kreis Gütersloh und Untersuche das Vorkommen von Geocaches in Naturschutzgebieten des Kreis Gütersloh.
Dein Cache „Niagara in Rietberg?“ befindet sich an/in einem meiner Untersuchungsgebiete, deshalb wurdest du mit ausgewählt und erhält diese e- Mail von mir.

Fall du 15 Minuten Zeit hast, würde es mich sehr freuen wenn du an meiner Onlineumfrage teilnehmen könntest und mich somit bei meiner Arbeit unterstützen würdest.
Den Fragebogen findest du unter:

….

Im Falle, dass du schon an der Befragung teilgenommen hast, ignoriere diese Mail.
Wenn du dich von dieser Mail gestört fühlst, bitte ich dieses zu entschuldigen.
Im Voraus bedanke ich mich für deine Unterstützung und wünsche noch viele erfolgreiche Cachefunde.

Mit freundlichen Grüßen

Und weil ich damals selbst sehr kreativ sein musste, um für den empirischen Part meiner Diplomarbeit Daten zu bekommen, habe ich prompt mitgemacht.

Schön, wenn sich jemand Gedanken macht, wie Cacher und Natur zusammen passt und über Unterstützungsmöglichkeiten nachdenkt. Ich wünsche auf diesem Wege viel Erfolg und bin auf das Ergebnis gespannt.