Wenn der FTF nix mehr wert ist!

Für viele Cacher ist der FTF etwas ganz besonderes. Es bedarf Tempo und ne ganze Portion Glück, um sich als Erster in einem jungfräulichen Logbuch zu verewigen.

Bis vor ein paar Tagen hegte ich die Hoffnung, dass dies so sein möge. Und dann kam Puzzle1.
Da eine Dose in unmittelbarem Nahbereich mich immer neugierig macht, schaute ich mir das Profil des Owner an. Ok, scheint eine Sockenpuppe zu sein. Dann warte ich mal ab und setze diese Dose auf die watchlist. Dann kam der erste DNF. Am nächsten Tag dann der FTF und der STF. War jetzt der Erstlogger des DNFs blind? Komisch, dass auch ein paar Kollegen unmittelbar nach dem publish nichts gefunden haben. Waren wohl alle blind. Kann ja passieren.

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Komisch nur, dass bei genauerer Betrachtung des Logbuchs der FTF schon 5 Tage vor dem publish war (und diese Dose bei OC nicht gelistet ist).
Mein ultimativer Tip für alle FTF-Jäger: Sockenpuppe einrichten äm ich meine einen guten Freund haben, der einem das Listing macht und Dose gechillt mitbringen, wenn man sich zu Cachen aufmacht. Schließlich kann es ja passieren, dass andere Cacher blind sind.

Ach jaaaaa ich hab noch ne Kiste Petlinge….wer also nen Powertrail als FTF haben möchte, um sich selbst zu bescheißen ähm sein Profil zu pimpen….

Cacher(un)Sitten: Teil Zwei – Ownervoyeurismus

Das Engagement von einigen Geocachern in allen Ehren, aber es gibt eine Form von Dosen, die die wenigsten Dosensucher mögen. Ich spreche von den „Dosen der tausend Augen“. Man stelle es sich so vor…
Eine Wohnsiedlung der mittleren bis kleineren Größe (genau so groß, das Fremde auffallen) wird mit einem Micro bzw. Small im kleinen Vorgarten oder unter einem Balkon bedost. Meist steht noch ein lapidarer Passus wie „habe es ganz nah zur Wartung“. Dem Ortskundigen wird beim Blick auf die Karte schnell klar, dass man hier beim Suchen nie alleine ist. Wer weiß denn schon, wer hinter diversen Gardinen lauert. Hier kann schnell mal die Polizei kommen, weil „da ein Spanner rumschleicht“ oder „für den nächsten Bruch ausspioniert wird“.

Ich kenne niemanden, dem so was wirklich gefällt. Wenn ich das vorher weiss, fahre ich nicht hin. Bei Unkenntnis kann ich solche Dosen gut unangetastet links liegen lassen.
Lieber Owner! Solltest Du ein solches Projekt planen, lade wenigstens denjenigen, der sich zur Befriedigung deines Voyeurismus zum Affen macht, per Listing zum Kaffee ein. Das ist wohl das Mindeste.

Cacher(un)Sitten: Teil Eins – Doppelverpackungen

Oft lese oder erlebe ich beim Cachen Dinge, über die man sich wundert, lacht oder ärgert. Hiermit lege ich eine neue Kategorie in meinem Blog an. Hier werde ich mit eurer Hilfe sammeln und bewerten.

Meine Idee, also darf ich das erste Thema vorschlagen: Doppelverpackungen! Klingt doch gut. Doppelter Schutz der Dose! Gib Feuchtigkeit keine Chance. Ein an sich löblicher Gedanke, doch die Umsetzung mittels Plastiktüten, in die man den eigentlichen Cachebehälter steckt, kann diesem Anspruch nicht gerecht werden. Ganz im Gegenteil! In der Tüte sammelt sich Nässe und wenn die Dose nicht richtig verschlossen wird, gammelt der Cacheinhalt munter vor sich hin. Von wegen Hieroglyphen im Logbuch. Hier grüßt „das weisse Pferdchen“. Nennen wir das Kind beim Namen. Doppelverpackungen sind Ekeltüten.

Keiner fasst sie gerne an, aber alle packen ordentlich wieder ein. Das geht sogar so weit, dass die Ekeltüten selbst nur noch aus Fetzen besteht können und trotzdem wieder drum gewickelt werden.

Bitte bitte lieber Cacheowner: Solltest Du den Griff zur Tüte planen… denke an etwas ganz Ekeliges. Denn genau das willst Du der Community zumuten. Danke, dass Du es jetzt hoffentlich nicht mehr tun wirst.