LCL – Location: Die gehört mir!

Die Welt ist voller Filmdosen. Stetig erhöht sich ihre Zahl. Leider steigen die Möglichkeiten von (guten) Location nicht im selben Maße, sondern hier verhält es sich eher umgekehrt. Aber ich will an dieser Stelle nicht über den Mülleimer bzw. die Regenrinne als Ort der cachenden Glückseligkeit nachdenken. Hier soll es vielmehr um die wirklich spannenden Örtlichkeiten gehen. Parks, Sehenswürdigkeiten, Wälder, etc. die wir alle so schätzen. Leider liegt an solchen Orten fast immer auch schon eine Dose. Für den Fall der Fälle, meint eine unbedoste tolle Stelle, können vielleicht folgende mehr oder weniger aufwendige Aktionen helfen.

1. Einen Platzhalter legen: TicTac-Dose ausschütten, Kassenbon rein und unter einen Stein, Stock oder gar ins Gebüsch bzw. Astloch quetscht.
2. Die Location für andere unattraktiv machen: Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Müll, Glasscherben, Dornen, Hundekot u.ä. sorgen für den Ih-bah-Effekt. Blöd nur, dass man den ganzen Krempel später selber entsorgen muss. Obwohl…. Wie wäre es mit dem Modell „Zwei-Fliegen-mit-einer-Klappe!“ Ein CITO (cache in trash out) und anschließende Bedosung.
3. Mein Freund der Blockwart. Diese Methode ist besonders in urbanen Gegenden hilfreich. Man sucht sich einen aufmerksamen Nachbarn, dem man steckt, dass sich in unmittelbarer Nähe seiner Behausung die lokale Drogenszene breit machen will. Hier sei Aufmerksamkeit und Aktionismus gefragt, um dies zu verhindern.

Diese drei kleinen Möglichkeiten sollen nur ein Anfang sein. In dem Sinne bin ich gespannt, was Euch noch alles einfällt.

LCL – ECGA

Immer diese AbKüFis. Man liest sie überall. Spart Zeit und Energie. Jeder weiß sofort Bescheid… Jeder? Ähm, nö!
ECGA heißt erweiterte Cacher-Grund-Ausstattung. Und jetzt weiß ich, was die Kollegen so alles mitschleppen? Nö!

Fangen wir klein an. Die Grundausstattung umfasst das GPS und einen Kugelschreiber.
Alles weitere gehört schon zur erweiterten Ausstattung. Und jetzt sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Vom einfachen Zollstock, der Lupe, einem Spiegel, Seilen, Leitern und Gummibooten. Ich finde es lustig, was in so manchen Taschen bzw. Autos bzw. Anhängern zu finden ist.
Und jetzt kommt ihr… Was ist das außergewöhnlichste Equipment eurer Ausrüstung und wozu benutzt ihr es?

LCL – DNF

Heute beschäftigen wir uns mit dem schwärzsten Kapitel des Cacherdaseins. Wir setzen uns mit dem Unwort des Geocachens auseinander. Drei Buchstaben, mit enormer Macht auf das Wohlbefinden und die Ehre. DNF!

Was bedeutet das Kürzel?
Daneben nicht farbenblind?
Dramatische Nicht-Freude?
Draußen nur fröhlich?

Es kommt aus dem Englischen und meint frei übersetzt: Mann, bist du blind. Geh nach Hause und weine in die Kissen. Du wirst niemals ein richtig guter Cacher sein. Oh mein Gott ein Statistikpunkt weniger. Die Dose hat gewonnen und sie wurde bestimmt gemuggelt.
Was versuchen Cacher nicht alles, um diesem Schreckgespenst auszuweichen. Da wird quer durch die Galaxie telefoniert oder der Owner gestalkt, damit diese wunderbare, drecksvermalledeite, eh total doofe, goldene Kalb-Dose doch noch gefunden werden kann. Kilometer werden in Kauf genommen. Die persönliche Nemesis mehr aufgesucht, als sonst was.
Und zum guten Schluss kostet es enorme Überwindung vor der Community online zuzugeben: DNF, did not find!

Weitere Infos findet ihr hier.

LCL – Checker

Gestatten, ich bin der Checker! Genauer Geo-Checker, so viel Zeit muss sein. Ich bin von Welt, kenne mich aus. Wenn Du klug bist, wird Dir mein grünes Antlitz entgegen blitzen. Bist Du ein Blender, verhöhne ich Dich in Rot. Und zwar so lange, bis Du begriffen hast.
Ach ja liebe Owner von Fragezeichen. Ich bin verschwiegen und trotzdem eine Erleichterung. Neugierig geworden? Schick mir einfach deinen GC-Code plus Koordinaten unter der Chiffre „gib Cachern die Erleuchtung“.

LCL – Baum(el)

Baum(el)
Besondere Abart von Baum. Sicherlich muss ich dem Leser dieses Blogs nicht erklären was ein Baum ist. Beschränke ich mich also auf den Bezug zum Geocachen. Davon gibt es nämlich einen, den ich in diesem Artikel besonders berücksichtigen möchte.
Der Baumel ist eine seltene „Frucht“, welche in luftigen Höhen unterschiedlichster Grünpflanzen zu finden ist. Baumel sind nicht essbar, auch wenn er über eine reizvolle Füllung, das Mana der Adrenalinjunkies, verfügen. Manche Baumel „wachsen“ sogar unter Brücken oder an Bergen.
Wenn Geocacher nach Baumeln lechzen, dann müssen sie sich vollständig identifizieren und bevor sie der Füllung habhaft werden können, selbst zum Baumel werden.
Achtung: Baumel können süchtig machen!

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Ein Baumel oder ein Fake? Wer ein Baumelbild hat, kann es gerne posten.

LCL – Abstand

Abstand
Wir Geocacher meinen damit die Strecke von Cache Nummer 1 und Cache Nummer 2.
Abstand bzw. Abstandskonflikt der Grundstein und zugleich Buh-Mann jeder Cache-Idee. In Fachkreisen sprechen wir gerne von Dosenindividualdistanz, die anders als beim Menschen nicht eine Armlänge, sondern 161 Meter bzw. 0,1 Meile aufzuweisen hat.
Um als Dose seinen Platz in der Welt zu finden, gibt es „Wächter“ (Reviewer). Mit Argusaugen wird von ihnen geprüft, ob die Minimalwurfweite eingehalten wird. Andernfalls droht dem Döschen ein One-Way-Ticket ins Archiv.

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Das Bermuda-Dreieck für Dosen!